Chrome for Android: Googles Designer testen aufgeräumteres Kontextmenü [Video]

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Googles Designer sind gerade dabei, den Chrome-Browser für Android kräftig umzubauen und unter dem Projekttitel „Chrome Home“ sowohl die Adressleiste als auch die Hauptnavigation an den unteren Rand des Displays zu setzen. Jetzt rückt ein weiterer Teil des Browsers in den Fokus der Designer und Entwickler und bekommt in der Developer-Version eine neue Oberfläche: Das im Laufe der Jahre immer unübersichtlicher gewordene Kontextmenü.


Wenn es etwas außer ständigen Änderungen gibt dass Googles Designer lieben, dann sind es die beiden Schwerpunkte Ordnung und Simplizität. Doch beides trifft aktuell auf die diversen Kontextmenüs des Chrome des Chrome-Browsers nicht zu. Aus diesem Grund sollen diese nun eine neue Struktur bekommen und heben sich damit nicht nur von der Masse der Apps ab, sondern könnten auch den Startschuss für eine völlig neue Art solcher Menüs geben.

Das aktuelle Kontextmenü:

chrome old context menu

Hält man den Finger auf eine Grafik gedrückt, erscheint im Chrome-Browser obiges oder ähnliches Kontextmenü. Dieses bietet dann mittlerweile sieben Optionen an, wie mit dieser Grafik und dem dazugehörigen Link umgegangen werden soll. Das Bild kann gespeichert oder in einem neuen Tab geöffnet werden oder auch mit Freunden geteilt oder an Google gesendet werden. Der Link wiederum kann in einem neuen Standard-Tab oder Inkognito-Tab geöffnet oder einfach nur kopiert werden. So weit, so gut, so unübersichtlich.

Neues Test-Design:

chrome experimental context menu

Jetzt haben Googles Designer die Idee gehabt, dieses Menü etas aufzuräumen, in dem sie es mit Tabs versehen. Die einzelnen Optionen für das Bild und für den Link werden nun sauber voneinander getrennt und so bleibt auch noch mehr Platz für zusätzliche Informationen. Oben ist im Menü nun sogar noch Platz für eine Miniatur-Version der aktuellen Grafik, so dass man bei einer Vielzahl wirklich sicher sein kann, das richtige ausgewählt zu haben. Zur besseren Übersicht haben die einzelnen Möglichkeiten nun auch Icons bekommen, mit denen sie noch schneller ins Auge springen sollen.




In obigem Video seht ihr das ganze Menü und die beiden Reiter noch einmal in Aktion. Das Menü öffnet sich wie gewohnt, bietet aber eine verbesserte Übersicht. Schaut man sich direkt danach noch einmal das alte Menü an, wirkt es sofort veraltet und unübersichtlich. Aus diesem Grund würde ich auch davon ausgehen dass es gar nicht lange dauert bis diese neue Version zum Standard erklärt und für alle Nutzer freigeschaltet wird.

Bisher steht das Menü nur in der Developer-Version von Chrome for Android zur Verfügung und muss auch noch explizit über den Eintrag Enable custom context menu in den chrome://flags freigeschaltet werden. Ob eine solche Ansicht auch auf dem Desktop Einzug halten wird lässt sich derzeit noch nicht sagen, aktuell steht das Flag zumindst nur in der Android-Version des Browsers zur Verfügung.

Die Anordnung mit Tabs ist wirklich eine gute Idee und ist natürlich die deutlich bessere Lösung als jetzt irgendwas mit der Holzhammermethode zu reduzieren oder verschachtelte Kontextmenüs zu bauen.

[Francois Beaufort @ Google+]

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