Detroit Auto Show: Google-Schwester Waymo zeigt die neuen selbstfahrenden Chrysler Pacifica [Galerie]

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Bei der Google-Schwester Waymo geht es weiterhin Schlag auf Schlag: Vor nicht einmal einem Monat wurde die Gründung des Unternehmens bekannt gegeben und wenige Tage später hatte man einen ersten Blick auf die neuen Fahrzeuge erlaubt. Jetzt wurde verkündet, dass die ersten Fahrzeuge der neuen Flotte noch in diesem Monat auf die Straßen kommen. Außerdem hat CEO John Krafcik das Geschäftsmodell des Unternehmens noch einmal klar gestellt.


Über viele Jahre hinweg hatte Google die Entwicklung der selbstfahrenden Autos vorangetrieben, ohne auch nur im geringsten an ein Business-Modell dahinter zu denken. Im Laufe der Jahre hatte man sogar eigene Google Cars entwickelt, die mit dem Start des neuen Unternehmens aber nicht weiter produziert und nach und nach wieder von den Straßen verschwinden werden. Erstmal wird die Flotte aber nun erweitert.

Waymo Chrysler Pacifica

Schon im Mai des vergangenen Jahres hatte Google den Kauf von 100 Chrysler Pacifica bekannt gegeben und erst vor wenigen Wochen gab es einen ersten Blick auf die neuen Fahrzeuge. Auf der Detroit Auto Show hat man die Fahrzeuge nun erstmals auch offiziell auf der großen Bühne gezeigt. Die deutlich größeren Fahrzeuge werden noch in diesem Monat in Mountain View in Kalifornien als auch in Phoenix in Arizona unterwegs sein und schon bald zum Straßenbild gehören.

Interessant an der Präsentation war vor allem der stolz verkündete Fakt, dass man ab sofort nicht mehr auf Dritte angewiesen ist und alle benötigten Teile selbst produziert und auch selbst in die Fahrzeuge einbaut. Das spart nicht nur sehr viel Geld, sondern die Sensoren und Kameras entsprechen dadurch natürlich auch perfekt den von Waymo benötigten Bedingungen. Hat man etwa ein Radar im Jahr 2009 bei den ersten Fahrzeugen noch für 75.000 Dollar pro Stück eingebaut, zahlt man jetzt in der eigenen Produktion nur noch 7.500 Dollar pro Stück.



Waymo-CEO John Krafcik hat aber noch einmal klar gesagt, in welches Geschäft das Unternehmen NICHT einsteigen wird. Man wird kein Teile-Lieferant werden und hat kein Interesse daran, die In-House produzierten Sensoren und Kameras an andere Hersteller zu verkaufen und zum Zulieferer zu werden. Man wird auch keine Autos in Auftragsarbeit umbauen oder gar selbst wieder in die Produktion und den Verkauf von Fahrzeugen einsteigen.

We’re not in business of making better cars, we’re in the business of making better drivers.

Was aber genau das Business-Modell ist, hat er leider nicht verraten. Man denke aber über Mitfahrdienste nach, könnte Uber und Lyft Konkurrenz machen, hat erwogen dass die Fahrzeuge in der Logistik eingesetzt werden können und kann sich auch Linienbus-ähnliche Angebote vorstellen. Wofür man sich am Ende entscheidet, ließ Krafcik aber auch der Präsentation in Detroit offen.

Weitere Fotos der Waymo-Fahrzeuge:

Waymo Chrysler Pacifica

Waymo Chrysler Pacifica

Waymo Chrysler Pacifica

Waymo Chrysler Pacifica

Waymo Chrysler Pacifica

Waymo Chrysler Pacifica



Waymo Chrysler Pacifica

Waymo Chrysler Pacifica

Waymo Chrysler Pacifica

Waymo Chrysler Pacifica

Waymo Chrysler Pacifica

Waymo Chrysler Pacifica

Waymo Chrysler Pacifica

Waymo Chrysler Pacifica

Waymo Chrysler Pacifica

[The Verge]



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