Im vergangenen Jahr hat YouTube eine Reihe von neuen Technologien für die eigene Plattform eingeführt, die die Videos interessanter gestalten sollen: Dazu gehören die für alle Nutzer zur Verfügung stehenden Livestreams oder auch die interaktiven 360 Grad-Videos. Jetzt werden beide Technologien erstmals zusammengeführt und auch das Livestreaming von 360 Grad-Videos ermöglicht. Außerdem unterstütz die Videos mit Rundum-Sicht jetzt auch Raumklang-Sound.
Die YouTube-App bekommt in der letzten Zeit regelmäßig Updates, die aber stets nur kleinere Details an der Oberfläche ändern - und auch die seit gestern ausgerollte neue Version macht dabei keinen Unterschied. Mit der Version 11.13 können während der Wiedergabe eines Videos nun die grundlegenden Informationen wie der Titel oder auch der Kanal eingeblendet werden. Außerdem wurde ein Bug im Zusammenhang mit Android N behoben.
Seit dem vergangenen Jahr hat sich Facebook selbst das Ziel gesteckt, YouTube als größte Videoplattform abzulösen. Dazu hat man in der Vergangenheit eine ganze Reihe von Maßnahmen ergriffen, mit denen die Zahlen schön gerechnet werden, die aber auch für immer mehr Videoinhalte auf der eigenen Plattform sorgen. Heute hat Facebook den nächsten großen Schritt gemacht und hat eine eigene Video-Suchmaschine gestartet.
Google hat es sich mit diversen Projekten wie etwa dem Project Loon zum Ziel gesetzt, Internetzugänge in alle Teile der Welt zu bringen und so allen Menschen die Vernetzung zu ermöglichen. Aber auch in vielen Gebieten in denen Internetzugänge bestehen, sind diese häufig endlos langsam und machen teilweise selbst das normale Surfen zur Geduldsprobe - und an Videos ist dabei gar nicht zu denken. Auf den Philippinen hat YouTube nun ein interessantes Pilotprojekt gestartet, um diesen Mangel zu beheben.
Im vergangenen Jahr hat YouTube die 360 Grad-Videos eingeführt, mit denen der Nutzer die Sicht auf ein Video frei schwenken kann und mehr das Gefühl bekommt, live dabei zu sein. Da solche Aufnahmen derzeit nur mit teurem Equipment zu erstellen sind, gibt es trotz vieler imposanter Beispiele noch nicht ganz so viele Videos mit diesem Feature. Um diesen Bereich weiter zu pushen, führt YouTube in Zusammenarbeit mit Snoop Dogg nun die neue Funktion SnoopaVision ein.
Mit YouTube Live bietet Googles Videoplattform schon seit langer Zeit auch für normale Nutzer die Möglichkeit an, Livestreams zu starten und so die eigenen Abonnenten und alle anderen Nutzer zu erreichen. Dennoch hat sich YouTube längst nicht so schnell etabliert wie die diversen Portale von Facebook oder Twitter und ist gewaltig ins Hintertreffen geraten. Das soll sich nun schon bald mit einer neuen App ändern, die auf die Bezeichnung "YouTube Connect" getauft wurde.
Nicht wenige Nutzer dürften die YouTube-App auf dem Smartphone auch zum kostenlosen Streaming von Musik bzw. Musikvideos verwenden, obwohl diese in der Standardversion eigentlich nicht dafür gedacht ist: Sobald man das Display des Smartphones ausschaltet stoppt das Video und der Musikgenuss ist vorbei. Mit der aktuellen Version des mobilen Chrome-Browsers ist es jetzt möglich, dies zu umgehen und die Musik auch mit abgeschaltetem Display weiterlaufen zu lassen.
Mit YouTube haben die drei Gründer des Videoportals Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim eine wahre Erfolgsgeschichte geschrieben: Gerade einmal 18 Monate nach der Gründung des Portals, in denen es sich erstaunlich schnell verbreitet hat, wurde es im Oktober 2006 für 1,3 Milliarden Dollar von Google gekauft. Doch in der Anfangsphase hätte alles anders kommen können, denn wie Steve Chen jetzt verraten hat, war YouTube anfangs gar nicht als Videoplattform konzipiert.
Mit Play Music hat Google einen zentralen Ort geschaffen, an dem die Nutzer alle Songs und Alben speichern können und auch Zugriff auf gekaufte Inhalte, automatische und manuelle Playlisten und diverse Radiostationen haben. Mit dem kommenden Update der App wird dieser Umfang nun noch einmal um YouTube-Videos erweitert, die sich jetzt auch in den Suchergebnissen von Play Music finden.
In den letzten Jahren haben die YouTube-Entwickler an vielen neuen Technologien gearbeitet und diese in die Plattform integriert bzw. auch neue Plattformen geschaffen. Zwei der wichtigsten Errungenschaften davon sind das Live-Streaming von Videos und die erst im vergangenen Jahr eingeführte Unterstützung von 360 Grad-Videos. Laut einem Bericht sollen diese beiden Technologien nun zusammengeführt und in Zukunft das Live-Streaming von 360 Grad-Videos ermöglicht werden.
Wer Videos mit urheberrechtlich geschütztem Material auf YouTube hochlädt, seien es nun Filme oder die enthaltene Musik, kann damit rechnen dass dies von den Algorithmen sehr schnell erkannt und geahndet wird. Übertreibt man dies, kann der Account oder einige Funktionen für einen bestimmten Zeitraum gesperrt werden. Aktuell scheinen es YouTubes Automatismen aber zu übertreiben, denn viele große Kanalbetreiber beschweren sich derzeit über gesperrte Monetarisierungsmöglichkeiten.
Seit mittlerweile fast sieben Jahren streiten sich YouTube und die GEMA vor Gericht und kommen trotz zahlreicher Verhandlungen noch immer nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Das Oberlandesgericht München hat nun ein Urteil gefällt, das wieder einmal zugunsten von YouTube ausfällt und die GEMA im Regen stehen lässt. Das Gericht hat die Argumentation von YouTube bestätigt, dass das Portal nur die Plattform zur Verfügung stellt und nicht für die von den Nutzern hochgeladenen Videos haftbar ist.
Mittlerweile ist es mehr als drei Jahre her, dass das erste YouTube-Video den Rekord von 1 Milliarde Views geknackt hat. Im Dezember 2012 ist dies dem kultigen Video Gangnam Style gelungen, und gut 18 Monate später war es auch das erste Video dass 2 Milliarden Views generieren konnte. Doch mittlerweile ist das Knacken der Milliardenmarke nichts besonderes mehr, also müssen die Statistiker nun den Zeitraum messen, in dem ein Video dies schafft. Und dieser Rekord geht nun an Adele.
In den Anfangstagen von YouTube bestand die Plattform gefühlt nur aus kurzen Clips, in denen in bester Heimvideo-Manier erschrockene Katzen, dämliche Unfälle und andere halbwitzige Dinge zu sehen waren. Auch wenn sich der Qualitätsanspruch längst gesteigert hat, gibt es diese kurzen Clips noch immer - und viele Nutzer sehen sich diese dutzende Male nacheinander an. Genau für solche Nutzer hat YouTube nun eine neue Funktion eingeführt, mit der Videos in Dauerschleife gespielt werden können. Allerdings ist diese derzeit noch sehr gut versteckt.
Gerade erst hat uns das Streetview-Team mit in das Miniatur-Wunderland genommen, da steht schon wieder der nächste exklusive Einblick in eine bekannte Sehenswürdigkeit an: Diesmal nimmt man uns mit in das Vereinte Königreich, genauer gesagt nach London, und zeigt den Buckingham Palast von Innen. Allerdings gibt es dieses mal eine kleine Einschränkung: Denn der Nutzer kann sich nicht frei durch den Palast bewegen, sondern muss der Führung folgen und kann dabei lediglich den Blick in alle Richtungen schwenken.