Nicht nur Google betreibt rund um den Globus dutzende von Niederlassungen, sondern auch die erfolgreiche Tochterfirma YouTube: Obwohl das Videoportal seit fast 10 Jahren zu Google gehört, ist es bis heute rechtlich vollkommen eigenständig geblieben und hat sogar einen eigenen CEO - und demzufolge betreibt es auch eigene Niederlassungen. Jetzt gönnt sich das Videoportal mehr Platz und hat ein großes Büro-Center in Kalifornien gekauft. Derzeit ist dieses zwar noch vermietet, aber langfristig möchte man den Platz selbst nutzen.
In wenigen Tagen wird YouTube eine der ältesten Funktionen der Plattform einstellen, die gerade in den Anfangsjahren rege genutzt worden ist: Das direkte Aufnehmen eines Videos per Webcam innerhalb der Plattform. Am 16. Januar 2016 ist nun Schluss damit und die Videos müssen wieder über den klassischen Weg hochgeladen werden. YouTube nennt gleich zwei Gründe für die Einstellung, die beide sehr gut nachvollziehbar sind.
Trotz der Möglichkeit vieler Social Networks, eigene Videos hochladen zu können, ist YouTube noch immer die weltweit größte Videoplattform. Viele virale Videos sind auf der Plattform gehostet und werden durch diverse Verlinkungen bei Facebook, twitter oder auch Reddit erst verteilt bzw. bekannt gemacht. Jetzt hat auch YouTube eine neue Sektion auf der eigenen Plattform angekündigt, in der aktuell beliebte Videos aufgelistet werden. Dieser Trending Tab ist sowohl auf dem Desktop als auch in den mobilen Apps enthalten.
Als weltweit größtes Videoportal hat YouTube eigentlich eine ziemlich komfortable Position im Markt und besitzt mit den YouTube-Stars wahre Besuchermagneten. Doch im Bereich der professionellen Videos und Filme sieht YouTube langsam seine Felle davon schwimmen und hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon & Co. lange Zeit tatenlos zugesehen. Jetzt möchte man ebenfalls in diesen Markt einsteigen und ist aktuell mit Filmstudios und TV-Produzenten in Verhandlungen, um exklusive Inhalte auf die Plattform zu bringen.
Wer des öfteren YouTube-Videos hochlädt, wird wohl auch schon damit konfrontiert gewesen sein, dass ein Video plötzlich gesperrt wird und nicht mehr verfügbar ist. Das kann diverse Gründe haben, die oftmals gar nicht mit böser Absicht geschehen sind. Auf jeden Fall ist es sehr ärgerlich für den Ersteller des Videos und natürlich auch für die gesamte YouTube-Community, wenn man ständig Links zu nicht mehr verfügbaren Videos bekommt. In den USA hat YouTube nun ein Programm gestartet, dass zumindest eine ganz spezielle Gruppe von Videos davor schützen soll.
Schon vor einiger Zeit hat YouTube das Thema Musik für sich entdeckt und hatte mit YouTube Music Key schon einmal einen kostenpflichtigen Abo-Service für Musik gestartet. Vor einigen Wochen hat man das ganze Programm dann mit dem Start von YouTube Red deutlich ausgebaut - und jetzt kommt eine eigene App für Musikvideos auf der Videoplattform. YouTube Music kann ab sofort heruntergeladen und genutzt werden.
Mit der Initiative unter der Bezeichnung "Project Butter" hatte Google vor einigen Jahren begonnen, die Benutzeroberfläche von Android zu verbessern und Animationen flüssiger und weicher wirken zu lassen - eben wie Butter. Schon vor einigen Monaten haben sich auch die Entwickler von YouTube und Chrome diesen Projekttitel geschnappt und ihrerseits ebenfalls die Zusammenarbeit zwischen der Videoplattform und dem Browser verbessert. Laut den Entwicklern sollen Videos in den aktuellen Chrome-Versionen nun deutlich flüssiger ablaufen als bisher.
YouTube arbeitet schon seit längerer Zeit daran, dass Videos nicht mehr nur rein linear und in 2D ablaufen und hat unter anderem Anfang des Jahres die 360 Grad-Videos eingeführt. Jetzt geht man den nächsten Schritt und ermöglicht ab sofort auch das Abspielen von Virtual Reality-Videos mit der Smartphone-App. Außerdem gibt es nun endlich eine vollwertige Unterstützung des Google Cardboard, mit dem diese Videos noch komfortabler angesehen werden können.
Vor einem Jahr hat YouTube mit Music Key ein erstes breit angelegtes Abo-Modell gestartet, bei dem der zahlende Nutzer für 9,99 Dollar pro Monat unbegrenzten Zugriff auf Musikvideos hat und noch einige weitere Extras geboten bekommt. Doch dabei hat es sich offenbar erst einmal nur um einen Testballon gehandelt, denn jetzt wurde das neue Abo-Modell YouTube Red vorgestellt. Diese beinhaltet sowohl das bisherige Music Key und weitet dessen Vorteile auf die gesamte Plattform aus: Keine Werbung, Offline-Videos und Abspielen im Hintergrund.
Dass die großen YouTuber mittlerweile sehr gut von ihrem Hobby leben können, dürfte sich mittlerweile schon herumgesprochen haben - aber wie hoch die Verdienste tatsächlich sind, ist dann doch wieder sehr überraschend: Das Forbes-Magazin hat nun erstmals eine Liste der bestverdienenden YouTube-Stars aufgestellt, und weist doch sehr hohe Beträge aus. Auf dem ersten Platz befindet sich wenig überraschend der schwedische YouTube-Star PewDiePie, der mit ganzen 12 Millionen Dollar Jahresverdienst wohl so manchem Hollywood-Star Konkurrenz macht.
Nach bzw. während des Uploads eines Videos zu YouTube müssen noch einige Informationen eingegeben werden, mit denen das Video leichter zu finden ist und mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht. Dazu gehört natürlich auch das Vorschaubild für das Video, das extrem wichtig ist und in Zukunft noch deutlich größer angezeigt wird. Jetzt hat YouTube einen Einblick in die kürzliche Verbesserung des Algorithmus gegeben, der für die Auswahl des Thumbnails zuständig ist. Laut eigenen Angaben sollen diese nun deutlich aussagekräftiger sein.
Heute Abend findet in Googles Hauptquartier in Mountain View das Google Event statt, das bereits lange vor der Ankündigung erwartet wurde. Worum es bei diesem Event genau geht, hat Google wie üblich nicht bekannt gegeben, doch in den letzten Wochen und Monaten haben wir viele Hinweise auf die zu erwartenden Ankündigungen bekommen. Gestern haben wir uns schon die erwartete Hardware angesehen, und heute möchten wir uns die Software-Seite mit Android Marshmallow und YouTube Red ansehen.
Schon seit langer Zeit gibt es Gerüchte darüber, dass YouTube ein kostenpflichtiges Abo-Modell plant und dabei vor allem auf seine Stars setzen möchte. Der Start von YouTube Music Key vor gut einem Jahr kann als ein großer Testlauf betrachtet werden, der nun auf die gesamte Plattform und allen Videos ausgeweitet werden soll. Viele YouTuber sind in den letzten Tagen von der Plattform kontaktiert und darüber informiert worden, dass sie neuen Nutzungsbedingungen zustimmen müssen, in denen ein solches Abo-Modell vorgestellt wird.