Über viele Jahre hat YouTube zur Monetarisierung der eigenen Plattform rein auf Werbung gesetzt und hat dadurch nicht nur riesige Umsätze eingefahren, sondern hat dadurch auch die Grundlage zur Finanzierung des Lebensunterhalts von tausenden YouTube-Stars gelegt. Seit dem vergangenen Jahr kam zusätzlich noch das Angebot YouTube Red dazu, mit dem man die Nutzer zur Kasse bitten möchte - doch dieses kommt laut neuesten Zahlen überhaupt nicht an.
Nach vielen Jahren der Streitigkeiten und teilweise auch Peinlichkeiten haben YouTube und die GEMA gestern völlig überraschend eine Einigung verkündet. Die berühmten Sperrtafeln werden nun deutlich seltener zu sehen sein und alle Seiten profitieren von dem Deal. Über finanzielle Details schweigen sich beide Seiten aus und werden diese wohl auch in Zukunft nicht veröffentlichen. Hier nochmal eine Zusammenfassung aller dennoch bekannten Fakten.
Nach dem Ende eines YouTube-Videos werden automatisch Links zu 12 weiteren Videos angezeigt, die den Nutzer ebenfalls interessieren könnten und ihn länger auf der Plattform halten sollen. Doch diese Links werden von Algorithmen erstellt und enthalten nur sehr selten Videos aus dem gleichen Kanal, so dass der Uploader nicht viel von diesen Links hat. Jetzt wird die neue Funktion "End Screens" eingeführt, mit der die Uploader ihre eigenen Links an das Ende des Videos bringen können.
Seit einigen Tagen kursiert eine sehr kuriose Geschichte durch das Web: Ein spanischer Teenager hat sich als Berufswunsch YouTube-Star auf die Fahnen geschrieben und hat direkt damit begonnen, Videos ins Netz zu stellen - so weit, so gut. Schon kurz darauf schossen seine Einnahmen gigantisch in die Höhe und er sah sich schon am Ziel seiner Träume, bis ein Anruf der Bank diese Träume zerplatzen ließ. Statt mehr als 100.000 Euro zu verdienen, hat er diese ausgegeben und einen großen Schuldenberg bei Google angehäuft.
Eine Reihe von Google-Angeboten gehören zu den populärsten Webdiensten in Deutschland und haben teils sehr hohe Marktanteile. Wie eine Umfrage von Statista nun ergeben hat, ist aber ausgerechnet die so populäre und wichtige Suchmaschine nicht auf dem ersten Platz der meistgenutzten Angebote. Gerade einmal 72 Prozent aller Befragten Personen haben angegeben, dass sie die Google Websuche gelegentlich verwenden. Dieser doch sehr niedrige Wert dürfte sich wohl aus einem Missverständnis ergeben haben.
Nicht wenige Menschen beschweren sich auch Hierzulande über die Qualität oder Geschwindigkeit ihrer Internetverbindung auf dem Smartphone - aber was sollen dann erste die Menschen in Indien sagen? Mit einem Inder an der Spitze ist es kein Wunder dass sich Google nun etwas mehr auf das gigantische asiatische Land konzentriert und eine Reihe von mobilen Produkten für die langsamen Internetverbindungen anpasst. Von den meisten Funktionen können aber auch wir schon jetzt oder in naher Zukunft profitieren.
Auch nach über 10 Jahren ist das Wachstum der Videoplattform YouTube ungebrochen und steigt noch immer weiter an, was Googles Tochter vor immer größere Probleme stellt. Die Moderation einer solchen Plattform ist ohne Hilfe kaum noch zu bewerkstelligen, und genau diese möchte man sich nun von den Nutzern holen. Dazu wurde vor einigen Tagen das Programm YouTube Heroes gestartet, in dem die Nutzer aufsteigen und noch mehr Möglichkeiten bekommen können. Doch es gibt herbe Kritik über dieses nicht ganz durchdachte System.
Seit zwei Wochen ist die stabile Version von Chrome 53 offiziell und schon ist die Beta-Version wieder eine Nummer weiter und steht ab sofort in der Version 54 zum Download. Besonders in der Android-Version des Browsers gibt es eine Reihe von Neuerungen, die sich vor allem auf die in Webseiten integrierten Medien beziehen. So ist es nun wieder einmal möglich, YouTube-Videos im Hintergrund abzuspielen - sogar mit abgeschaltetem Display.
YouTube ist nach wie vor die größte Videoplattform der Welt und ist die Heimat von Zehntausenden YouTube-Stars weltweit, die riesige Fangemeinden haben und einen sehr großen Teil zum Erfolg der Plattform beitragen. Doch da es den Fans längst nicht mehr genügt, alle paar Tage ein Video von ihrem zu Star zu bekommen, müssen diese auch auf anderen Plattformen aktiv sein und die Anhänger dort bespaßen. Jetzt möchte YouTube auch diesen Bereich auf die eigene Plattform bringen und startet mit den Communitys eine Art Social Network.
Sowohl die Desktop-Version von YouTube als auch die Android-App gehören zu den liebsten Spielwiesen der Google-Designer und bekommen gefühlt wöchentlich kleinere und größere Änderungen, die dann meist auch sehr schnell wieder angepasst oder zurückgezogen werden. Jetzt bekommt die YouTube-App für Android schon wieder ein neues Design, bei dem die Navigation vom oberen Rand an den unteren Rand wandert, so wie man es bereits von einigen anderen Google-Apps kennt.
Wer an Online-Videos denkt, der denkt auch automatisch an YouTube - denn Googles Videoplattform dominiert nach wie vor den Markt und ist erste Anlaufstelle bei der Suche nach Video-Inhalten. Doch schon bald könnte sich die Plattform wandeln und sich auch in Richtung Social Network entwickeln. Das will zumindest eine anonyme Quelle herausgefunden haben, die an der Entwicklung der neuen Backstage-Plattform beteiligt sein soll.
Eigentlich war das Verhältnis zwischen YouTube und der Musik- und Film-Industrie nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut und beide Seiten haben gegenseitig voneinander profitiert. Doch in den letzten Monaten hat die Harmonie Risse bekommen, da sich viele Künstler in einem Offenen Brief darüber beschwert haben, dass YouTube schädlich für das Geschäft ist und zu wenig Geld ausbezahlt. Jetzt hat YouTube mit beeindruckenden Zahlen geantwortet.
YouTube ist praktisch schon seit der Gründung die führende Videoplattform im Web und kann die Reichweite bis heute immer weiter steigern und macht den klassischen TV-Sendern rund um die Welt schon lange Konkurrenz. Laut einem Bericht des US-Magazins The Information plant YouTube nun schon bald den nächsten Schritt und möchte in Zusammenarbeit mit mehreren großen Sendern ein eigenes TV-Netzwerk gründen.
Trotz des Verbots durch die Richtlinien landet täglich massenhaft rechtlich geschütztes Video- und Audio-Material auf Googles Plattform YouTube und soll dort verbreitet werden. Mit dem starken Content ID-Filter hat YouTube deswegen schon vor Jahren eine Technologie entwickelt, die solches Material vollautomatisch erkennt und direkt sperrt bzw. löscht. Doch durch die neuen 360 Grad-Videos gerät dieser Filter ins Stottern.