Wie der SEO News Blog herausgefunden hat wird bei der Installation des neuesten DivX-Codec die Möglichkeit angeboten die Google Desktop-Suche gleich mit zu installieren. Bisher kannte man solche Methoden eher nur von Yahoo!, die ihre Website fest im Adobe Reader integrieren, und MSN, die ihre Desktop-Suche fest in die eigene Toolbar integriert haben. Ich bezweifel das Google solche Bundles wirklich nötig hat, doch das zeigt wieder einmal wie heiß umkämpft dieser Markt doch ist. In den Kommentaren auf den Artikel war sogar von einer vorinstallierten Google Desktop-Suche bei Neu-PCs die Rede, allerdings wurden keine Angaben zum Hersteller gemacht. Und ob diese Suche auch beim neuen Windows Vista mit vorinstalliert sein darf steht wohl in den Sternen, schließlich will Microsoft mit dieser Version den Suchmarkt zurück erobern. Ich persönlich habe es bisher nur einmal erlebt das mir eine Installation einer Dritt-Software die Google Toolbar mit angeboten hat, aber ich weiß nicht mehr welche Software das war. Hoffentlich wird Google solche Bundles nicht zu weit treiben, sonst kann so ein Schuss leicht nach hinten losgehen...
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Vor dem Hintergrundt das del.icio.us vor einigen Tagen von Yahoo! übernommen wurde, erscheint dieses Tool unter anderem Licht, doch es ist ja nicht offiziell und auch nur ein Fan-Projekt. Google bietet für die Sidebar seiner Desktop-Suche die Möglichtkeit auf relativ einfachem Wege eigene Plug-Ins zu schreiben und selbst einzubauen. Das macht das ganze Programm zum Spielzeug für Hobby-Programmierer und trägt immer mehr Früchte. Von Google autorisierte Updates gibt es Hier del.icio.us für die Sidebar könnt ihr Hier downloaden.
Bislang war man es von Google-Software eigentlich gewohnt das sie komplett fehlerfrei arbeitet und eine bombensichere Festung vor Hackern und Phisern darstellt. Doch nun kommt ein Microsoft-Produkt ins Spiel, und schon wird Google-Desktop zur Software mit der offenen Tür. Durch einen Bug im CSS-System des IE kann von außen auf den Inhalt des Desktop-Indexes zugegriffen werden. Da dieser auch eMails umfasst sind Benutzer besonders gefährdet, da viele ihre Zugangsdaten für die verschiedensten Webseiten in eMails gespeichert haben. Ein Quellcode zum austesten dieser Sicherheitslücke ist im Internet verfügbar, es darf also damit gerechnet werden das in kürzester Zeit einige Viren auftauchen werden die genau auf diese Schwachstelle anspringen, und dem unbeholfenen User die Daten ausspioniert. Bei Microsoft ist man sich zur Zeit keiner Schuld bewusst, obwohl man diesen Bug selbst verursacht hat. Von Google gab es bisher keine Stellungnahme, es darf aber davon ausgegangen werden das an einem Patch fleißig gearbeitet wird. Sollten Experten dazu raten die Desktop-Suche vorerst nicht zu verwenden, dürfte das ein großer Vertrauensverlust in Google-Software werden. Paranoide Menschen könnten jetzt natürlich denken das Microsoft diese Sicherheitslücke nicht ganz unabsichtlich eingebaut hat, man denke an die damalige Geschichte von MS-DOS und Dr.Dos beim Windows3.1-Start... [mehr bei: Computerworld]