Ende des vergangenen Jahres hat Amazon nach einer kurzen Übergangsphase den Verkauf des Chromecast eingestellt und hat im Zuge dessen auch andere Geräte wie den Nexus Player oder auch Apple TV aus dem eigenen Angebot entfernt. In einem Interview hat sich Amazon-Gründer Jeff Bezos nun noch einmal zu diesem Schritt geäußert, und bleibt bei seinem Standpunkt. Dem Verkauf des Sticks stehen angeblich die Geschäftsbedingungen von Google im Wege.
Das seit Jahren laufende Verfahren zwischen Oracle und Google ist noch lange nicht am Ende und bringt immer wieder einmal interessante Details ans Tageslicht, die wir sonst wohl nicht erfahren hätten. In einer neuen Anhörung wurde nun die Beziehung zwischen Oracle und Amazon beleuchtet, die gerade im Hinblick auf den Kindle sehr interessant ist. Eine hochrangige Oracle-Managerin hat nun bestätigt, dass Amazon einen Lizenz-Rabatt von ganzen 97,5 Prozent bekommen hat.
Anfang Oktober hat Amazon angekündigt, dass man schon bald den Verkauf des Chromecast einstellen und auch einige andere Streaming-Geräte aus dem Sortiment nehmen wird. Am Freitag vergangener Woche hat man diesen Schritt nun tatsächlich umgesetzt und verkauft seit dem weder den Chromecast noch den Nexus Player als auch einige weitere Geräte nicht mehr. Auch der Apple TV ist aus dem Angebot von Amazon verschwunden.
Günstige Android-Tablets gibt es wie Sand am Meer, doch die meisten bieten nur sehr wenig Leistung oder sind qualitativ eher minderwertig. Anders sieht es beispielsweise bei den Amazon Fire-Tablets aus, die für sehr wenig Geld eine starke Leistung bieten und auch eine gute Qualität haben. Der einzige Haken an der Sache ist bisher die starke Bindung an Amazon und der fehlende Play Store, so dass sich viele bekannte und beliebte Apps nicht auf den Geräten installieren lassen. Jetzt gibt es eine sehr einfache Möglichkeit, um den Play Store ohne Rooten auf das Tablet zu bringen.
Googles Chromecast-Stick gehört seit mehr als zwei Jahren zu den Bestsellern bei amazon und und macht dort den hauseigenen Streaming-Lösungen Fire TV und dem Fire TV Stick Konkurrenz, doch das wird sich schon bald ändern. Amazon hat angekündigt, dass man Googles Streaming-Stick in wenigen Wochen aus dem Sortiment nehmen und auf der eigenen Plattform verbieten wird. Das bedeutet, dass auch über den Market Place keine Sticks mehr aus dem Hause Google - und auch Apple - mehr verkauft werden dürfen.
Wer auf einem Android-Smartphone mit Google-Zertifizierung eine App installieren möchte, hat mehrere Möglichkeiten und auch die Wahl zwischen diversen App Stores - aber Google tut natürlich alles dafür, dass die Nutzer vollständig auf den Play Store setzen. Amazon hat vor einigen Monaten damit begonnen, seinen eigenen App Store still und heimlich über die eigene Shopping-App auf die Android-Smartphone der Nutzer zu bringen. Daraufhin hat Google nun seine Konsequenzen gezogen und die Amazon-App kurzerhand aus dem Play Store geschmissen.
In vielen Märkten ist Googles Suchmaschine die unangefochtene Nummer 1 und in einigen Ländern, wie etwa Deutschland mit über 90% Marktanteil, sogar die dominierende Suchmaschine. Auf den weiteren Plätzen folgen in den meisten Ländern dann ebenfalls die gleichen Namen wie Yahoo! oder Bing, aber einen Konkurrenten haben wohl nur wenige auf der Rechnung: Laut Eric Schmidt sieht man bei Google tatsächlich Amazon als größten Konkurrenten.
Twitch Logo Seit Anfang Mai gab es Gerüchte darüber dass Google an der Videoplattform twitch interessiert ist und eine Übernahme plant. Im Juli gab es dann mehrere Berichte darüber, dass Google twitch tatsächlich übernommen hat, offiziell dazu geäußert hat sich aber sowohl twitch als auch Google niemals dazu. Seit gestern Abend ist nun auch klar warum, denn jetzt hat amazon den Zuschlag erhalten.
amazon Konkurrenz für Google Play jetzt auch in Deutschland: Ab sofort steht der App-Store auch hierzulande zur Verfügung und kann auf den Android-Geräten installiert werden: In Deutschland startet das Angebot unter dem Namen Amazon App-Shop und kann täglich mit einer Gratis Bezahl-App aufwarten
Amazon hat es heute getan und ist mit dem angekündigten Appstore für Android online gegangen. Wie erwartet findet man die üblichen Apps, aber passend zum Start hat Amazon und Rovio ein Deal ausgehandelt und so gibt es heute Angry Birds RIO umsonst (statt 0,99$). Der Appstore ist nur auf Englisch verfügbar, soll aber bis Donnerstag nach Angaben von Amazon auch nach Deutschland und in Euro kommen. Weniger erfreulich an der Tatsache ist aber, dass Amazon selbst für Gratis-Apps Zahlungsdaten (in dem Fall Kreditkarte) verlangt. Außerdem ist Apple eilig wegen der Marke "AppStore" aufgesprungen und möchte jetzt gegen Amazon klagen.
Android

Nun will auch Online-Händler Amazon in den lukrativen Markt von Android-Apps einsteigen. Dazu planen sie einen eigenen Webstore, wie etwa den von Samsung oder Androidpit und Androilib. Angeblich soll der Marktplatz bessere Voraussetzungen für Entwickler mitbringen und eine Konkurrenz zu iTunes App Store abliefern.

Die Gerüchte verdichten sich mittlerweile, dass Amazon ebenso auf den Markt der Apps aufspringen will. Und da Android ein freies Betriebssystem ist, wäre es auch klug, dafür einen Marktplatz anzubieten, wie es etwa schon Androidpit und Androidlib tun. So berichtet das „Wall Street Journal”, dass Amazon ein Bezahl-Modell vorhat, welches 30% einbehält und den Rest von den Umsätzen an die Entwickler auszahlt. So macht es eben auch der für Apple erfolgreiche App Store, der auf den iOS-Geräten läuft.

Der Grund ist einfach und plausibel: Zwar hat Amazon mit der Kindle-App schon einen starken Kundenkreis gewonnen, der Bücher und Zeitschriften kauft, ist das aber nicht Amazons Kernaufgabe. Amazon hätte gerne einen Store, der auch unterwegs Musik, Filme und Serien anbieten kann. Ein iTunes für Apple. Und da bietet sich kein Produkt mehr an, als das offene Android. Und dieses Rezept verspricht Erfolg, denn schon jetzt ist Amazon's Mp3-Laden beliebter, da es dort keinen Kopierschutz (DRM) gibt und die Song günstiger als bei iTunes angeboten werden.

Das wird aber auch Google Ärger machen, denn Google plant ebenso einen eigenen Musik-Store, der auch in Android integriert wird. Allerdings ist da das Problem, dass es dort keine Filme und Serien gibt. Das könnte zum Vorteil von Amazon werden. Weiterhin könnte Amazon die Vorteile von Podcasts in Android einbauen und somit die ultimative „Android-iTunes-App powered by Amazon” bauen.

Nächster Punkt ist Honeycomb: Mit Android 3.0 soll ja die Unterstützung für Tablet-PCs kommen. Und damit eine eigene Kategorie oder eine eigenen Store im Android Marketplace. Da kann Amazon wieder punkten: Wenn Amazon es schafft, früher als Honeycomb zu releasen, wird das Modell sich wahrscheinlich bei Anwendern und Entwicklern durchsetzen. 

Letzte Punkt, und wahrscheinlich der eher relevantere Punkt für Amazon, ist das Erfolgsrezept App Store. Mit 30% der Einnahmen dürfte Amazon sich schon alle möglichen Pläne überlegt haben, das Geld wieder auszugeben. Aber nicht nur das: Viele Entwickler klagen derzeit über die Offenheit des Android Marktplatzes. Es ist Dreh- und Angelpunkt für sinnlose Apps, die entweder Spam sind, Urheberrechte verletzen oder Viren mitbringen. Da ist der App Store von Apple klar im Vorteil: Dadurch, dass Apple vorher alles abcheckt und Regeln aufstellt, kommt eben nicht jede App durch und daher ist auch die Qualität der angebotenen Apps viel höher. Aber leider ist diese Usability auch das Problem der Entwickler: Viele scheuen sich, da die Hürden viel zu hoch sind, um in den App Store zu landen. Wird eine App abgelehnt, beginnt meistens die Suche nach der Nadel im Heuhaufen und Stunden an Arbeit war für umsonst - Apple nennt auch keine Gründe für eine Ablehnung. 
Das könnte Amazon zu mindestens besser machen oder selbst den Android-Market durchgehen und Apps löschen (also nach der Veröffentlichung).

Insgesamt ist ein Amazon-iTunes eine gewagte Sache. Es kann schon besser werden als Androids derzeitiger Marktplatz. Da auch derzeit Multimedia komplett fehlt, könnte Amazon den wunden Punkt von Google getroffen haben und damit Android zur echten Konkurrenz zu Apple machen. Sollten die Gerüchte stimmen, könnte Amazon von tausenden von Business- und Privatkunden profiteren und endlich ein eigenes Android-Portfolio anbieten. Dass Google dabei auf der Strecke bleibt, ist zwar noch nicht gesagt, lässt sich aber erahnen. 
Blogger

Jetzt ist es bei Blogger möglich, mit dem Amazon-Partnerprogramm im eigenen Blog Geld zu verdienen. Diese Funktion soll es einfach machen, Werbung von Amazon in einen Blog einzubinden.

Für Kunden (Werber) des Amazon-Partnerprogramms "Associates" (in Deutschland "PartnerNet") gibt es jetzt in Blogger die Möglichkeit, direkt über den Editor Amazon-Affiliates in einen Blogeintrag einzubinden. Dabei hat man bequem die Wahl zwischen Text-Link, Bild-Link oder Text-und-Bild-Link zu einem Produkt. Hat man zum Beispiel einen Blogeintrag über ein Buch, ein Gadget oder über etwas Anderes geschrieben, kann man nun über die integrierte Produktsuche schnell und einfach einen Amazon-Affiliate-Link einfügen.

Um die Einstellung nutzen zu können, muss man zunächst über Settings -> Monetize -> Amazon Associates seinen Amazon-Account eintragen. Leider ist das Tool derzeit nur für englische Benutzer freigeschaltet. Wann eine deutsche Version folgt, wurde noch nicht angekündigt.

» BUZZ Blogger - Blogger integriert Amazon-Partnerprogramm
» Amazon Associates (Englisch)
» Amazon PartnerNet (Deutsch)
YouTube + amazonmp3
Mitte Februar sind Grafiken auf dem YouTube-Server aufgetaucht, die darauf hinweisen dass das Video-Portal demnächst auch mp3s via amazon verkaufen wird. Gestern Abend wurden scheinbar die letzten Unterschriften unter den Vertrag gesetzt, denn die ersten Buttons tauchen jetzt neben offiziellen Musikvideos von Plattenfirmen auf und lassen einen das so eben gehörte in wenigen Sekunden als mp3 auf den PC laden. amazon mp3
Ob und wieviel Provision YouTube von dem Verkauf der mp3s abbekommt und ob sich das ganze dann auch noch einmal in Provision für YouTube und die Plattenfirmen aufteilt ist zur Zeit nicht bekannt - ich gehe aber davon aus dass die Plattenfirma von YouTube selbst keinen Cent sehen wird - immerhin bekommen sie ja schon die Lizenzgebühr von amazon. Für YouTube ist das endlich die erste Monetarisierungsmaßnahme neben den klassischen Werbebannern. Die Partnerschaft zwischen Google und amazon dürfte auch ein Grund für Steve Jobs Kritik an Google sein - die meisten, inklusive Steve, hätten wohl eher erwartet dass Google Musik NUR via iTunes verkaufen wird. Aber immerhin ist ja auch eine Apple-Grafik auf dem Server - könnte noch ein interessantes Wettrennen werden ;-) » Beispielvideo mit mp3-Button [Googlified]
iTunes, amazon
Bisher hatte YouTube mit mp3s nicht viel am Hut und beschränkte sich vorerst auf das hosten und verbreiten von Videos. In der Grafikdatei zum YouTube-Doodle finden sich aber jetzt 2 neue Buttons die auf ein baldiges mp3-Angebot seitens YouTube hinweisen. YouTube selbst wird dabei zwar nicht das hosten der mp3s übernehmen, sie aber über das eigene Portal verkaufen. Über die Verwendung der Buttons ist bisher noch nichts bekannt, sie dürften aber wahrscheinlich unter den Videos auftauchen die mit mp3s unterlegt sind. Wahrscheinlich werden sie unter den offiziellen Musikvideos, die von Plattenfirmen mittlerweile selbst zu YouTube hochgeladen werden, platziert. Auf diese Weise haben alle 3 Parteien etwas davon, der User bekommt sein Video völlig umsonst, die Plattenfirma verkauft über eine weitere Quelle ihre Alben bzw. Singles und YouTube darf das ganze hosten ;-) Interessant wärs ja auch wenn jeder User angeben könnte welche Musik im Hintergrund seines eigenen Videos spielt. Bekannterweise gab es sogar schon wegen leiser Hintergrundmusik Klagen seitens der Plattenfirmen. Wenn sich jetzt so ein Button unter dem Video befindet dürfte sich die Plattenfirma vielleicht besänftigen lassen und auf den Verkauf der Musik hoffen. Eventuell bekommt der User, von dessen Videos aus die mp3 gekauft wurde, noch eine kleine Provision. Und noch sehr viel interessanter wäre es, wenn YouTube eine Musikerkennung im Petto hat - was ja heute nichts besonders mehr ist - die Videos automatisch mit mp3s verbinden kann. Dann tauchen auch nicht mehr in jedem zweiten Video die Kommentare "Wie heißt die Hintergrundmusik?" auf. Wäre doch eine schöne neue Einnahmequelle für alle 3 Beteiligten :-D » Die verräterische GIF-Datei [Googlified] Nachtrag: » YouTube verkauft mp3s via amazon.mp3
Maps Mit den von Amazon veröffentlichten Quellcode des sogenannten Kindle ist es einem Spezialisten gelungen andere Anwendungen auf Kindle zu installieren und zu ermöglichen. So gelang es Skochinsky "Minesweeper" zum laufen zu bringen. Mit den CDMA könne man die Position auf Google Maps sichtbar machen. Original Mit Kindle kann man bei amazon Bücher in digitaler Form kaufen (eBooks) und diese dann auf dem Gerät anzeigen. Außerdem kann man eMail senden und empfangen. Scheinbar kann man mit dem Gerät, das auch WLAN hat, dazu bringen das vollständige Internet anzuzeigen. [Silicon.de]