In diesen Tagen erhalten alle Nutzer der Bezahlplattform Google Wallet ein weiteres Update für die Android-App, das die Modernisierung zum Abschluss bringen dürfte. Eine neue Startseite mit Bezahlkarten-Stapel soll dafür sorgen, dass die Nutzer die zu verwendende Geldquelle einfacher als bisher auswählen können. Der Stapel ersetzt das bisher verwendete Karussell.
Viele Android-Nutzer dürften die Bezahlplattform Google Wallet verwenden, um sowohl online als auch stationär im Handel mit dem Smartphone zu bezahlen. Doch dabei wird nicht nur Geld transferiert, sondern es entstehen auch relevante und vielleicht für den Nutzer interessante Daten, die schon bald durch eine neue Anbindung an Gemini ausgewertet werden können. Wallet startet für US-Nutzer als verbundene App.
Die Android-App der Bezahlplattform Google Wallet hat in der letzten Zeit einige Modernisierungen erhalten, die vor allem darauf abzielen, den Inhalten noch mehr Platz auf dem Display einzuräumen. Jetzt zeigt sich bei ersten Nutzern eine veränderte Darstellung der hinterlegten Bezahlkarten, die vor allem für Nutzer praktisch ist, die zwei oder mehr Karten hinterlegt haben.
Das Smartphone hat sich längst vom reinen Kommunikationsmittel zur zentralen Steuerzentrale unseres Alltags entwickelt. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist das mobile Bezahlen. Insbesondere auf Android-Geräten gehört Google Wallet (früher Google Pay) mittlerweile zum Standard: Ein kurzes Anhalten des Smartphones an das Kartenterminal an der Supermarktkasse, im Café oder am Fahrkartenautomaten genügt, um Zahlungen kontaktlos und innerhalb von Sekunden abzuwickeln. Doch während die technische Abwicklung über NFC (Near Field Communication) nahtlos verläuft, unterscheidet sich im Hintergrund maßgeblich, welche Zahlungsquelle im digitalen Wallet hinterlegt ist.
Die Bezahlplattform Google Wallet baut den Umfang als digitale Geldbörse weiter aus und bringt jetzt eine interessante neue Funktion in die App, die zunächst für US-Nutzer und ihre Familien ausgerollt wird. Eltern erhalten die Möglichkeit, ihren Kindern Geld auf das Wallet-Konto zu senden, über das sie als Budget frei verfügen können. Das soll ein Problem des Digital Payments lösen.
An der Kassa im Supermarkt bleibt die Geldbörse heute oft in der Tasche. Statt Scheine oder Karte zückt man das Smartphone, hält es kurz an das Terminal und hat den Einkauf bezahlt. Für viele Menschen in Österreich ist dieser Griff längst Routine geworden. Was früher ein prall gefülltes Etui mit Karten, Tickets und Bonuspunkten war, steckt inzwischen in einer einzigen App. Google Wallet zeigt, wie weit diese Verlagerung bereits gediehen ist.
Die digitale Geldbörse Google Wallet kann mittlerweile viele praktische Inhalte aufnehmen, die weit über die ursprüngliche Bezahlung hinausgehen - dazu gehören bekanntlich auch Tickets, Reservierungen, Kundenkarten und mehr. Jetzt steht die nächste Erweiterung vor der Tür, die im Alltag sehr praktisch sein kann: Erste Nutzer erhalten jetzt die Möglichkeit, Paketsendungen aus Onlinebestellungen zu tracken.
Lange Zeit konnte eine gewöhnliche Euro-Überweisung zwischen Bankkonten einige Stunden bis zu einem ganzen Bankarbeitstag dauern. Mit der technologischen Entwicklung und der Einführung der SEPA-Standards ändert sich die Situation jedoch grundlegend: Regelmäßige Instant Payments werden zur verbindlichen Norm, bei der Transaktionen innerhalb von Sekunden abgewickelt werden.
Die mobile Geldbörse Google Wallet und die Smartphone-Version von Google Chrome rücken näher zusammen: Im Rahmen eines größeren Updates für die Autofill-Funktion kann der Chrome-Browser jetzt auf hinterlegte Wallet-Daten zugreifen oder nach dem Ausfüllen von Formularen die neuen Daten des Nutzers in der Wallet-Plattform eintragen.
Die Android-App der Bezahlplattform Google Wallet wurde in den letzten Monaten mehrfach mit neuen Elementen ausgestattet und jetzt folgt ein großes Redesign der Startseite: Bei vielen Nutzern zeigt sich jetzt ein neuer App-Einstieg, der vor allem den Zugriff auf die hinterlegten Pässe optimiert. Der gesamte Bereich abseits der Bezahlmöglichkeiten wurde neu gestaltet.
Die digitale Geldbörse Google Wallet kann neben den ursprünglichen Bezahllösungen sehr viele weitere Dinge aufnehmen und von Tickets über Eintrittskarten und Reservierungen bis zu Fahrscheinen und Flugtickets vieles aufnehmen. Jetzt wird eine neue Funktion ausgerollt, mit der sich hinterlegte Flüge direkt innerhalb einer Benachrichtigung tracken lassen. Auch Zugfahrten und andere Events sollen in Kürze mit einem Android Live Updates unterstützt werden.
Das mobile Bezahlen mit Google Pay ist nach wie vor eine der Hauptfunktionen von Google Wallet und dürfte von vielen Nutzern mit unterschiedlichsten Bezahlmethoden hinterlegt sein. Jetzt hat PayPal angekündigt, dass auch in Deutschland schon in wenigen Tagen der Stecker für alle neuen Nutzer und im Laufe der Zeit für alle Bestandsnutzer gezogen wird. Das hat sich lange abgezeichnet.
Moderne digitale Infrastrukturen sammeln heute Unmengen an Daten, aus denen ein komplexes digitales Profil entsteht, das schon lange nicht mehr auf einfachen Logins mit E-Mail-Adresse und Passwort basiert. Altersnachweise und plattformübergreifende Sicherheitsmechanismen sind heute keine Seltenheit mehr und gerade Google nimmt in diesem Bereich eine Schlüsselrolle ein.
Der Funktionsumfang von Google Wallet ist zuletzt weiter gewachsen und schon bald dürfte es wieder einen komfortablen Zugewinn beim ÖPNV geben. Im Teardown wurde jetzt eine neue Funktion entdeckt, mit der die Nutzer eine "Express transit card" anlegen können. Diese soll eine alternative Zahlungsmethode ermöglichen und auch vorherige Entsperrung nutzbar sein.