Google Maps: Ampeln, Fußgängerwege, Verkehrsinseln – die Kartenplattform erhält viele neue Informationen

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Auf der Kartenplattform Google Maps geht es in diesen Tagen Schlag auf Schlag mit großen Schritten voran und nun steht schon wieder die nächste Neuerung vor der Tür, die bei den ersten Nutzern bereits sichtbar ist: Die Kartendarstellung wird überarbeitet und zeigt nun noch mehr Informationen, die sowohl für Fußgänger als auch Autofahrer relevant. Es werden Fußgängerwege und Gebäudenummern angezeigt.


Bei Google Maps ist in den letzten Tagen sehr viel passiert, sodass sich das hier kaum in wenigen Worten erklären lässt. Schaut euch die folgenden Artikel an:

google maps streetview logo

Seit wenigen Monaten zeigt Google Maps in einigen Regionen dieser Welt Ampeln und in kleinen Testkreisen auch erste Verkehrsschilder auf der Karte an, allerdings nur in den Bereichen, die sowohl für Fußgänger als auch Autofahrer zugleich relevant sind. Nun kommen die nächsten beiden Details dazu, die die Karte weiter ausschmücken und auf den ersten Blick erkennbar sind: Es sind Fußgängerüberquerungen (Schutzwege, Zebrastreifen) zu sehen und auch Hausnummern sind auf der Karte verzeichnet.

google maps neue verkehrsinformationen

Woher Google Maps diese Informationen bezieht und ob sie vollständig akkurat sind, lässt sich schwer sagen. Die Darstellung scheint sehr realistisch mit verschiedenen Verläufen, zusätzlichen Verkehrsinseln und auch unterschiedlichen Positionierungen an den jeweiligen Kreuzungsbereichen. Gut möglich, dass diese Daten unter anderem aus den Streetview-Aufnahmen gespeist werden, die sich Google ja nun auch nicht ohne Grund von den Nutzern zuliefern lassen möchte. Aktuell sind alle neuen Details nur in der Beta sichtbar, aber ein serverseitiger Rollout kann sich immer sehr lange hinziehen oder auch sehr früh beginnen.

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comment 3 Kommentare zum Thema "Google Maps: Ampeln, Fußgängerwege, Verkehrsinseln – die Kartenplattform erhält viele neue Informationen"

  • Ich habe in meinem Leben Google schon viele Stunden dabei geholfen, Ampeln und Zebrastreifen zu identifizieren. So wie Millionen andere Menschen mittels der unsäglichen Captchas. Daher bezieht Google die Informationen, so ein Geheimnis ist das nicht 😉

  • Den Zusammenhang zwischen Captchas und Google Maps Daten sehe ich nicht, aber es gibt eine Menge anderer Möglichkeiten. Beispielsweise kann man mit Waze, was ja auch ein Google Unternehmen ist, genau solche Angaben einpflegen (was ich schon seit vielen Jahren tue, lange bevor Google Waze gekauft hat). Es ist deshalb überhaupt kein Problem, die beiden Datenbestände gemeinsam zu nutzen

    • Aber dass Google mit Captchas ihr Machine Learning unterstützt ist ja bekannt. Als Mensch „bestätigt“ man praktisch die automatische Erkennung und trainiert diese mit. Dass man hauptsächlich Ampeln, Fußgängerüberwege, Geschäfte etc. vorgesetzt bekommt und nun genau diese in Google Maps eingeblendet werden, wird kaum ein Zufall sein.

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