Smart Home: Google stellt das Nest Sicherheitssystem ein & arbeitet wohl an einem Nachfolgeprodukt (Video)

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Das Smart Home spielt für Google eine sehr wichtige Rolle und wird vom Unternehmen mit zahlreichen Produkten bearbeitet – darunter natürlich auch die zahlreichen Geräte der Marke Nest. Vor wenigen Tagen wurde angekündigt, dass das Nest Sicherheitssystem eingestellt wird, was die aktiven Nutzer natürlich wenig begeistert hat. Nun rudert man ein kleines Stück zurück und kündigt eine Erweiterung des Systems an.


Googles Produktpolitik ist gefürchtet, denn seit vielen Jahren beweist das Unternehmen, dass man auch Produkten mit mehreren Millionen aktiven Nutzern einfach den Stecker zieht, wenn es nicht mehr in das Portfolio passt. Das gilt offenbar auch für den Bereich Hardware, wo es insbesondere beim Smart Home kaum akzeptabel ist – denn schließlich richtet man sich die smarten Vier Wände nicht alle drei Jahre neu ein.

nest guard

Das Nest Sicherheitssystem, das hierzulande niemals offiziell erhältlich war, sorgt seit einigen Tagen für Diskussionen über die Verlässlichkeit der Google Smart Home-Produkte – und betrifft somit auch die europäischen Nutzer. Google hatte angekündigt, das Nest Secure System einzustellen und die Produktion bereits beendet zu haben. Das ist bei einer smarten Alarmanlage mit Cloudanbindung natürlich nicht ganz so toll.

We are committed to bringing you the same feature and software support you’ve always had with Nest Secure, including existing cross-product integrations within the Nest ecosystem. We will also continue to deliver critical security updates and software fixes. You shouldn’t notice any change with your Nest Secure experience.

Nun rudert man zurück und informiert darüber, auch per E-Mail, dass das Produkt weiterhin funktionieren und auch mit Sicherheitsupdates versorgt wird. Es werden lediglich keine neuen Features mehr hinzugefügt, sodass das Produkt praktisch “fertig” ist. Im besten Fall sollen die Nutzer gar nicht mitbekommen, dass sich im Hintergrund etwas geändert hat.


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Um das ganze zu bekräftigen, hat man außerdem die baldige Verfügbarkeit zusätzlicher Sensoren für das Nest Secure System angekündigt. Konkret geht es um neue Bewegungsmelder für Fenster und Türen. Diese würde man aber wohl kaum ankündigen, wenn das Produkt tatsächlich eingestellt wird. Und das löst dann auch gleich Spekulationen über ein neues Nest-Sicherheitsprodukt aus, das zukünftig an die Stelle des nun eingestellten Geräts treten wird.

Google-typisch kann man das derzeit aber noch nicht sagen und stellt erst einmal ein Produkt ein, verärgert die Nutzer und kündigt später, wenn die Nutzer zur Konkurrenz gewechselt sind, den Nachfolger an. So ist es offenbar auch in diesem Fall. Angesichts der populären Nest Überwachungskameras und weiterer Gadgets wäre ein vollständiger Ausstieg aus dem Sicherheitsbereich strategisch auch wenig durchdacht.

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[9to5Google]


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