Google Play Music: Übertragung aller Daten zu YouTube Music ist endlich möglich – beachtet die Unterschiede!

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Die Musikplattform Google Play Music wird eingestellt und durch YouTube Music ersetzt. Das wissen viele Nutzer nun schon seit über zwei Jahren und warten seitdem auf den Vollzug dieser Umstellung. Nachdem es in den letzten zwei Jahren immer wieder Probleme gegeben hat und zuletzt sogar der Datentransfer arg ins Stocken geraten ist, scheint es nun endlich weiterzugehen. Bei vielen Nutzern ist der Umzug aller Daten nun endlich möglich.


Es ist für Google nicht ungewöhnlich, zwei Produkte für den gleichen Zweck im Portfolio zu haben und die Nutzer lange Zeit im unklaren zu lassen, welches der beiden Produkte langfristig überleben wird. Dass die Entscheidung aber schon sehr früh verkündet wird und die Umsetzung dann weit über zwei Jahre in Anspruch nimmt, war aber selbst für Google ein Novum, das noch immer nicht vollständig beendet ist. Nun befinden sich Play Music und YouTube Music aber auf der Zielgeraden.

play music youtube logo

Google Play Music ist schon ein recht altes Google-Produkt und würde im kommenden Jahr den zehnten Geburtstag feiern, den es aber vermutlich nicht mehr erleben wird. Im Frühjahr 2018 haben die Produktmanager verkündet, dass Google Play Music eingestellt wird und sich das Unternehmen in puncto Musikstreaming vollständig auf die damals noch sehr junge Plattform YouTube Music konzentrieren wird. Weil man die treuen (und zahlenden) Play Music-Nutzer nicht im Regen stehen lassen wollte, wurde ein bequemer Übergang versprochen. Ohne einen Zeitrahmen zu nennen.

Ganze zwei Jahre später ist das Transfer-Tool endlich da und kämpfte, wie sollte es in der Pleiten-Pech-und-Pannen Geschichte der Umstellung auch anders sein, mit großen Problemen. Diese sind nun aber offenbar behoben, denn in diesen Tagen sollte der Umzug inklusive Übertragung aller Daten von Google Play Music zu YouTube Music endlich möglich sein. Sollte dies der Fall sein, werdet ihr beim ersten Aufruf der alten Plattform auf den Beginn der Umzugsmöglichkeit hingewiesen.

Solltet ihr diesen Hinweis nicht erhalten oder weggeklickt haben, lässt es sich auch manuell anstoßen. Ruft dazu einfach das YouTube Music Transfer Tool auf und versucht euer Glück. Entweder seid ihr nur noch wenige Schritte entfernt oder werdet hingehalten, es später erneut zu versuchen.




google play music transfer tool youtube music

Solltet ihr das Tool nutzen könnte, geht der Umzug innerhalb weniger Minuten über die Bühne. Selbst Nutzer mit sehr großen Musiksammlungen von mehreren Gigabyte berichten davon, dass die Wartezeit mit wenigen Minuten angemessen war, auch wenn sich Google offiziell mehrere Stunden Wartezeit erbittet. Alles andere wäre auch überraschend, denn Google wird wohl kaum den Umweg über interne Downloads und Uploads gehen, sondern die Daten einfach von einer Datenbank in die andere schieben. Genau das hatte bisher zu großen Problemen geführt und bei einigen Nutzern kann es auch heute noch etwas länger dauern.

Habt ihr den Umzug vollzogen, lässt sich Play Music weiterhin nutzen und bei größeren Änderungen auf der alten Plattform der Transfer erneut anstoßen.

Kein Download mehr möglich
Beachtet bitte die großen Unterschiede zwischen Google Play Music und YouTube Music und vor allem die Tatsache, dass sich hochgeladene Songs bei YouTube Music NICHT mehr herunterladen lassen. Solltet ihr also Play Music möglicherweise als einziges Musik-Backup betreiben und die Originaldateien haben wollen, dann solltet ihr sie jetzt noch herunterladen, so lange es möglich ist. Wie das funktioniert, lest ihr in diesem Artikel.

» YouTube Music Transfer Tool

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comment 7 Kommentare zum Thema "Google Play Music: Übertragung aller Daten zu YouTube Music ist endlich möglich – beachtet die Unterschiede!"

  • „Beachtet bitte die großen Unterschiede zwischen Google Play Music und YouTube Music und vor allem die Tatsache, dass sich hochgeladene Songs bei YouTube Music NICHT mehr herunterladen lassen.“

    Die „großen Unterschiede“ bestehen aus Eurer Sicht ausschließlich beim Up- und Download, sind aber für diejenigen, die das bislang noch nie genutzt haben, völlig uninteressant. Es gibt aber einige kleine Unterschiede in der Bedienung, auf die Ihr nie eingegangen seid. Und der Unterschied zwischen den Playlisten „Entdecker Mix“ und „Neue Musik Mix“ ist mir auch nicht klar, außer dass eine mittwochs und die andere freitags aktualisiert wird.

    Was ich selbst noch nicht ganz hinbekommen habe, wenn ich in Android Auto bin: Wie rufe ich schnell und einfach einen Zufallsmix meiner „Mag ich“-Playlist auf? Denn genau das habe ich immer mit Google Play Music beim Autofahren gemacht.

    Gibt es eigentlich auch in YouTube Music die Obergrenze von 1.000 Titeln pro Playlist?

    „Solltet ihr also Play Music möglicherweise als einziges Musik-Backup betreiben und die Originaldateien haben wollen, dann solltet ihr sie jetzt noch herunterladen, so lange es möglich ist.“

    Ein Backup ist ein Backup und nicht das Original. Letzteres befindet sich bei mir immer auf der käuflich erworbenen CD. Da ich aber keinen mobilen CD-Player mehr habe, höre ich unterwegs sowieso immer nur meine „Backups“ bzw. per WLAN heruntergeladene Titel von meinem Smartphone. Und das funktioniert nach wie vor ganz gut.

  • Wenn ich Youtube Music in Android Auto oder Maps nutzen will, sehe ich nur folgendes: „Du musst ein Upgrade deines Youtube Kontos durchführen, um diese Funktion nutzen zu können.“ Ich finde das schon etwas seltsam. Auf die Alben, die ich gekauft habe, sollte ich doch zugreifen können. Oder muss jetzt doppelt bezahlt werden? Für die in Google Play Music gekaufte Musik und dann noch für das Youtube Music Abo.

  • Ich warte auf den , laut Google schon längst ausgerollten Explorer Button, der den Hitliste Button ersetzen soll.
    Witzig ist das er bei meiner Prio Google Konto nicht da ist, aber bei meiner zweiten Google Anmeldung da ist.

  • Vielleicht weiß es ja hier jemand: Bei Google Music sehe ich eine Playliste mit „Zuletzt hinzugefügt“. Diese konnte ich bei YT Music nicht finden. Gibt es die nicht oder habe ich Tomaten auf den Augen?

  • Man kann nur hoffen, dass viele Google Music Nutzer (die, die noch da sind) die Aufforderung zum Umsteigen einfach ignorieren. Der größte Unterschied zwischen den beiden Plattformen ist nämlich nicht technischer Natur, sondern besteht in der Bibliothek. Die GM-Bibliothek ist die eines klassischen Musik-Streaming-Dienstes mit all den von den Verlagen lizenzierten Alben etc. Diese wird durch die eigene, heraufgeladene Bibliothek ergänzt. Die YT-Bibliothek erweitert diese um von irgendwelchen Usern herauf geladene Videos, die mit dem Label des entsprechenden Künstlers versehen sind. Ob einen das stört, hängt stark von der Nutzung ab. Ich persönlich erwarte, dass mir GM auf Basis meiner Bibliothek und der aktuellen Playlist immer wieder ein neues Portfolio an Musik vorschlägt. Diese Erwartung würde bis jetzt meistens enttäuscht, an die Qualität von Spotify in dieser Hinsicht kam GM nie heran. Ich hatte allerdings auf Besserung gehofft. Was YTM anbietet ist für mich allerdings vollkommen indiskutabel, da hier irgendwelche Remixe, VHS-Video-Captures oder sogar Karaoke-Versionen, eben alles was sich auf YT zum entsprechenden Künstler oder Genre findet, in die Playlist eingepflegt werden. Die Bibliotheken von YT und YTM sind nämlich nicht getrennt. Es ist mir ein Rätsel, dass die Musik-Verlage das so mitmachen, denn nicht nur die musikalische Qualität dieser Stücke ist oft unterirdisch, sondern auch die klangliche. Ich muss hier leider auch noch einen Vorwurf an dieses Blog loswerden: dieses Thema wird seit der Ankündigung des endgültigen Aus von GM in vielen Google Foren heiss diskutiert, hier wird jedoch immer nur die technische Seite des Umstieges beschrieben und kritisch begleitet. Die inhaltliche Seite nicht.

  • Ich finde es gelinde gesagt unverschämt, dass YTM kein streaming ermöglicht für Nutzer, die nur ihre eigene Musiksammlung zu GPM hochgeladen haben, ohne ein Abo zu haben.
    Es ist offensichtlich eine Erpressung, dass Streaming nur mit kostenpflichtigem Abo funktioniert.
    Auf zur Suche von nicht-Google-Alternativen. Dankbar für jeden Tipp!

  • Kann Musik hören, wenn man etwas wie Stress studiert, zu anstrengend arbeitet … wir können die Musik einschalten, die wir gerne hören, um Müdigkeit zu lindern und auf die Straße zu führen angenehm im Herzen unserer Seele. Sie können hierher kommen, um Musik zu genießen: https://sonneriepro.com/

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