Meltdown and Spectre: Google veröffentlicht offizielle Liste aller betroffenen Chromebooks

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Es ist gerade einmal eine Woche vergangen, seit die ersten Berichte zur Prozessor-Sicherheitslücke Meltdown and Spectre aufgetaucht sind, aber es fühlt sich an, als wenn uns das Thema schon ewig begleitet. Die betroffenen Hersteller wissen seit Monaten von dieser Lücke und haben zu großen Teilen bereits Updates mit Patches ausgeliefert oder stehen kurz davor. Jetzt hat Google eine Liste aller Chromebooks und deren Meltdown-Status veröffentlicht.


Es gibt Sicherheitslücken und Probleme, gegen die man als Nutzer durch veränderte Einstellungen oder andere Herangehensweisen etwas tun kann – das ist bei Meltdown and Spectre allerdings nicht der Fall. Da diese Sicherheitslücke sehr Hardwarenah ist, kann man lediglich warten und darauf hoffen, ein Update zu bekommen. Die Hersteller legen sich zwar ins Zeug, aber ein sehr großer Teil an Computern, Smartphones und anderen Geräten wird aufgrund des Alters bis zum Lebensende anfällig sein.

meltdown and spectre

Nur einen Tag nach dem Bekanntwerden der Sicherheitslücke hat Google umfangreiche Informationen veröffentlicht und hat dabei auch enthüllt, dass nicht nur Intel-Prozessoren sondern alle großen Prozessor-Hersteller betroffen sind. Das bedeutet auch, dass sowohl Chromebooks als auch Android-Smartphones betroffen sind. Google fungiert zwar nur bei sehr wenigen Geräten als Hersteller, hat aber dennoch die letzte Verantwortung. Aus diesem Grund wurde nun eine vollständige Liste aller Geräte und deren Meltdown-Status veröffentlicht.

chromebooks meltdown and spectre



Wie man sieht, wurde die Lücke bei vielen Geräten bereits gestopft bzw. das Update ist in Arbeit. Die Chromebooks, die bereits ihre Lebensdauer überschritten haben, wird es kein Update mehr geben und die Lücke somit offen bleiben. Aber auch einige aktuell noch unterstützte Chromebooks haben derzeit noch keinen Patch bekommen und sind somit aktuell noch angreifbar.

Aber auch wenn die Hersteller nicht reagieren sollten, aus welchen Gründen auch immer, hat Google auch den Chrome-Browser bereits abgesichert bzw. die Ausnutzung dieser Lücke erschwert. Diese Möglichkeit lässt sich auch auf jedem anderen Desktop-Betriebssystem und auch unter Android nutzen, kann derzeit aber noch zu Problemen führen. Wie ihr diesen Schutz aktivieren könnt, haben wir in diesem Artikel beschrieben.

Insgesamt sieht es bei den Chromebooks gar nicht so schlimm aus, und glücklicherweise gibt es hier auch längere Updates als bspw. bei den Smartphones. Aber die Liste auch für allgemeine Zwecke sehr bekannt, da hier auch alle weiteren Daten wie etwa der Zeitpunkt des End-of-Life verzeichnet sind.

» Die Liste beim Chromium-Projekt

UPDATE
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