Ungewöhnliche Werbung für einen ungewöhnlichen Messenger: Google wirbt in Universitäten für Allo

allo 

Im vergangenen Jahr hat Google die beiden neuen Messenger Allo und Duo ins Rennen geschenkt und setzt große Hoffnungen in diese Formen der Kommunikation. Allo wird dabei aber von vielen Nutzern nicht unbedingt als simpler oder seriöser Messenger, sondern fast schon als ungewöhnliche Lösung wahrgenommen – was wohl vor allem auch an den Prioritäten seit dem Start des Messengers liegt. Jetzt wirbt man an Universitäten und setzt dabei vor allem das Image des Messengers.


Man kann nicht sagen dass Googles Entwickler nicht fleißig sind, denn immerhin ist der Allo-Messenger nach etwas mehr als 13 Monaten schon bei Version 20 angekommen und hat damit bereits so manch langlebiges Produkt überholt. Allerdings konzentriert sich die gesamte Entwicklung nur auf Kleinigkeiten oder eben auf Sticker und weitere Dinge, die man in einem „normalen“ Messenger eher am Rande braucht. Die wirklich großen Verbesserungen wie etwa der Desktop-Client sind hingegen an einer Hand abzuzählen.

allo werbung paper

Jetzt versucht das Google-Marketing sein Glück bei den Studenten und wirbt an einigen US-Universitäten mit doch ungewöhnlichen Mitteln für den hauseigenen Messenger. Obige Werbebotschaften sind vermutlich absichtlich nur auf einem A4-Papier ausgedruckt und mit etwas Klebeband an die Mauer gehangen worden, womit man mehr Aufmerksamkeit als mit jedem „normalen“ Plakat erregt. Aber auch die gesamte Aufmachung der Botschaften und selbst das Allo-Logo sollen wohl eher das coole als das seriöse Image unterstreichen.

allo werbung

Natürlich kam man aber selbst bei diesen Botschaften nicht drumherum, die Sticker zu erwähnen – und das schon als zweites Argument. Das erste Argument ist der Google Assistant, damit man wenigstens immer jemanden zum reden hat. Auch die zweite Werbemaßnahme an eine Tür zeigt einen Sticker aus dem Allo-Messenger und war den Marketing-Leuten wohl wichtiger als das eigentliche Logo des Messengers. Ob es etwas hilft, wird sich in mittelfristiger Zukunft zeigen.

[9to5Google]



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