Endlich! Der seit langem erwartete Google Allo Desktop Client wurde endlich gestartet

allo 

Das ging schnell: Nur wenige Stunden nachdem Google die neueste Version von Allo ausgerollt hat, ist nun der seit Monaten angekündigte Desktop Client endlich offiziell verfügbar. Allerdings handelt es sich dabei mehr um einen Web Client als um einen Desktop Client, denn dieser läuft komplett im Browser und setzt eine aktive Verbindung zum Smartphone voraus. Die Oberfläche sieht gewohnt aus.


Schon seit dem Start von Google Allo ist die Rede von einem Desktop-Client für den Smartphone-Messenger, und nach einer etwas längeren Wartepause hatte der Produktchef diesen dann im Mai dieses Jahres angekündigt. Allerdings hatte sich der Start verzögert, so dass man sich noch einige Wochen Zeit erbeten hat. Und jetzt ist es endlich soweit. Seit wenigen Minuten steht der Desktop Client bzw. Web Client zur Verfügung.

allo web

Wie erwartet handelt es sich bei dem Desktop Client um einen Web Client, der komplett im Browser läuft – so wie man es auch von WhatsApp und der Web-Version kennt. Um den Messenger nutzen zu können, ist eine ständige Verbindung zum Smartphone vorausgesetzt. Sobald die Verbindung verloren geht, kann der Messenger zwar auch weiterhin genutzt werden, aber neue Nachrichten werden erst nach der erneuten Kopplung empfangen und gesendet.

Um den Client zu starten, muss einfach nur die URL allo.google.com/web aufgerufen werden. Dort erscheint dann, wie auf obigem Screenshot zu sehen, ein großer QR-Code. Nun wird es Zeit das Smartphone zu zücken und die Allo-App aufzurufen, die seit wenigen Stunden den neuen Eintrag Allo for Web hat und die Verbindung ermöglicht. Dort wird dann einfach der QR-Code eingescannt, und nach wenigen Sekunden erscheint die gewohnte Oberfläche,auf der man wie gewohnt Nachrichten in den Chats empfangen und versenden kann.

Über das Smartphone behält man auch weiterhin die Kontrolle und kann von dort alle Web-Sitzungen verwalten und auch wieder abmelden. Natürlich kann die Smartphone-Version auch weiterhin verwendet werden, wenn der Desktop-Client aktiv ist.



allo desktop

Der Web Client kann, genau so wie die App für das Smartphone, vollständig genutzt werden und bietet alle von der App bekannten Features. Es gibt automatische und vorgeschlagene Antworten, der Assistant steht zur Verfügung, es können Bilder verschickt und Emojis eingefügt werden und auch der Inkognito-Modus steht auf dem Desktop zur Verfügung. Damit ist es übrigens auch das erste mal, dass der Assistant offiziell auf dem Desktop zu verwenden ist – was auch für dieses integrierte Tool ein großer Schritt ist.

Ob der neue Client zur Popularität von Allo beitragen wird bleibt abzuwarten, aber auf jeden Fall wird damit ein sehr wichtiges Manko der Vergangenheit ausgemerzt – denn bekanntlich haben alle großen Messenger eine Web-Variante. Warum Google aber den denkbar schlechten WhatsApp-Weg gegangen ist und keinen Client ohne Smartphone-Anbindung entwickelt hat, lässt nur schwer sagen. Durch die Anbindung an den Google Account wäre es kein Problem gewesen auch ohne Smartphone einen Chat zu starten.

Leider hat Google sowohl vom Funktionsumfang als auch von der Oberfläche eine 1:1-Kopie von WhatsApp Web abgeliefert…

Warten wir mal ab wie sich das weiter entwickelt, auf jeden Fall hat das Allo-Team nun endlich einen großen Meilenstein genommen und kann sich jetzt wieder weiter auf die Integration von Stickern konzentrieren 😉

» Google Allo Web



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comment ommentare zur “Endlich! Der seit langem erwartete Google Allo Desktop Client wurde endlich gestartet

  • WhattsApp hat übrigens inzwischen einen eigenen Windows- und Apple-Client. Oberfläche fast gleich Webclient, aber eben standalone.

  • Leider kann ich das im Büro immer noch nicht nutzen um mit meiner Frau zu schreiben, da mein Handy da kein Netz hat! Warum kann das nicht weiterhin wie Hangouts genutzt werden? So leider immer noch keine Option für mich.

  • Falsche Überschrift. Auf so eine nutzlose Kopie des ebenfalls grausamen Web Clients von WhatsApp hat NIEMAND gewartet. Google und Messenger: Immer wenn man denkt, es geht nicht dümmer, kommt Google mit einem neuen Treffpunkt um die Wette.

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