Android: Google arbeitet an weiterer Methode zum Start des Google Assistant

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Der Google Assistant steht derzeit stark im Zentrum von vielen Bemühungen Googles, und ist in immer mehr Produkte und Plattformen integriert. Auf dem Smartphone ist er praktisch von Beginn an omnipräsent und kann gleich mit mehreren Methoden gestartet werden – und bald soll noch eine weitere dazu kommen. Im Quellcode von Android ist nun eine neue Methode entdeckt worden, die bisher noch nicht aktiv ist und noch nicht nutzbar ist.


Wenn man den Homescreen des Smartphones vor sich hat, hat man je nach Hersteller und Modell bis zu vier Möglichkeiten zum Start des Assistenten:
1. Ein Tap auf das Mikrofon-Symbol im Google-Widget
2. Langes Drücken des HOME-Buttons
3. Das magische Keyword OK, Google rufen
4. Das Smartphone quetschen (Pixel 2 & HTC)

Und schon bald wird die Liste um einen fünften Eintrag erweitert.

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Aus dem Quellcode von Android Oreo geht nun hervor, dass sich der Assistent in Zukunft auch direkt aus dem Always-On-Display heraus starten lässt. Das soll einfach durch einen langen Druck auf das Display geschehen, und anschließend den Assistenten starten, so dass er für Anfragen bereit ist. Aktuell ist das Feature noch nicht aktiviert und ließ sich auch über Umwege noch nicht freischalten. Es ist aber sehr gut möglich, dass es eine solche Funktion mit der finalen Version von Android 8.1 Oreo geben wird.

Nun kann man sich natürlich fragen, warum es noch eine fünfte Variante gibt – aber bei längerer Betrachtung ist diese zusätzliche Methode sinnvoll. Nummer 1 und 2 stehen bei einem Smartphone im Standby nicht zur Verfügung, Nummer 4 ist Hardware-abhängig und Nummer 3 ist einfach nicht jedermanns Sache – gerade nicht in der Öffentlichkeit. Mit der neuen Methode kann man nun einfach das Smartphone aus der Tasche holen und direkt mit dem Eintippen der Anfrage beginnen, ohne es vorher entsperren zu müssen.

Ob und wann diese Funktion freigeschaltet wird lässt sich schwer sagen, aber auch diese Methode ist natürlich allemal besser, als einen eigenen Button auf dem Smartphone zu installieren, von dem die Nutzer dann genervt sind. Googles Quetsch-Variant ist zwar auch fest an den Assistenten gebunden, lässt sich aber nicht so leicht versehentlich auslösen. Aber auch das Quetschen der Pixel 2-Smartphones lässt sich mit einer App umbelegen.

» Der Hinweis im Android-Quellcode

[XDA Developer]


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