Googles Streetview-Flotte war in den letzten Wochen fleißig gewesen und hat für uns viele neue Fotos von großen US-Städten geschossen. Neu dazu gekommen sind jetzt die Städte Los Angeles (inklusive Hollywood!), Houston und Orlando - außerdem noch San Diego in sehr hoch auflösender Bildqualität. Damit ist das Feature zur Zeit in 9 US-Staaten verfügbar.
Zur Aufnahme der Street View Panoramabilder in Google Maps gibt es eigens präparierte Fahrzeuge mit einer 360-Grad Spezialkamera der Firma Immersive Media auf dem Dach. Nun wurde eine große Zahl solcher Fahrzeuge auf einem Google Gelände in Mountain View entdeckt, was die Vermutung nahe legt, dass Google das Konzept sehr bald skalieren wird. Was bedeutet: demnächst sind die gesamten USA registriert.
Seit dem Start von Google StreetView gab es Diskussionen darum ob das ganze zu weit geht und die Fotos eventuell die Privatsphäre verletzen und die darauf abgebildeten Personen in missliche Situationen bringen können. Lange hat Google nicht darauf reagiert, jetzt hat Philipp Schindler - Chef von Google Nordeuropa - gegenüber dem Spiegel eine Stellungnahme abgegeben - und hält das ganze für komplett harmlos.
Lange Zeit haben viele darauf gehofft dass Googles Sateliten-Kartenmaterial so relativ schlecht aufgelöst ist, um die Privatsphäre der Menschen zu wahren und keine Gesichter erkennbar werden zu lassen. Mit dem Release von Street View hat sich diese Hoffnung aber wohl endgültig zerstört und jeder muss jetzt in der "Angst" leben eines Tages bei einer peinlichen Situation fotografiert und vor der ganzen Welt vorgeführt zu werden.
Wie heute morgen schon angekündigt, hat Google auf der Where2.0-Konferenz ein neues Feature bei den Google Maps gestartet: Die Street View-Ansicht. Dabei handelt es sich um Bilder in einer atemberaubenden Detailgenauigkeit die direkt aus einem Auto geschossen für einige amerikanische Großstädte verfügbar sind.