YouTube: Glöckchen-Benachrichtigungen werden jetzt eingeschränkt – Inaktivität blockiert die Meldungen

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Die Videoplattform YouTube bietet allen angemeldeten Nutzern die Möglichkeit, Kanäle zu abonnieren und über deren Inhalte auf dem Laufenden zu bleiben. Wer wirklich nichts verpassen möchte, kann zusätzlich das bekannte Glöckchen aktivieren und sich mehr oder wenig zuverlässig informieren lassen. Jetzt wird eine Änderung ausgerollt, die nicht allen Nutzern gefallen und vor allem den YouTubern ein Dorn im Auge sein dürfte.


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Viele Nutzer dürften wissen, dass die Abonnieren-Funktion bei YouTube eher einen Alibi-Charakter hat: Ein Abo bedeutet längst nicht, dass ihr die Videos der Kanäle häufiger oder gar auf der Startseite vorgeschlagen bekommt. Es bedeutet lediglich, dass sich die Aboliste in der Hauptnavigation füllt und der YouTuber eine wichtige Kennzahl steigern kann. Wer wirklich auf dem Laufenden bleiben will, muss zusätzlich die Glocke aktivieren und erhält anschließend über jedes neue Video eine Benachrichtigung.

Jetzt nimmt YouTube allerdings eine Änderung vor: Die Glocken-Benachrichtigung gilt nur noch für Kanäle, mit denen die Nutzer interagieren. Man nimmt sich dafür ein Zeitfenster von einem Monat, in dem mindestens ein Video von dem Kanal angesehen werden muss. Ist das nicht der Fall, wird die Benachrichtigung automatisch nach Ablauf von 30 Tagen Inaktivität abgestellt. Die Glocke bleibt zwar aktiviert, aber die Benachrichtigungen werden blockiert.

Das führt die Glockenfunktion natürlich ad absurdum und dürfte auch den YouTubern nicht unbedingt gefallen. Wer sich am Videospam stört, kann schließlich jederzeit das Glöckchen wieder abstellen. Für alle Kanäle, die nur sehr wenige Videos hochladen und vielleicht mehr als einen Monat gar kein Video veröffentlichen, gilt das übrigens nicht. Lädt ein Kanal nur alle paar Monate ein Video hoch, konnte der Nutzer rein praktisch kaum interagieren, sodass die Glocke auch weiterhin beachtet wird.

Bei YouTube sieht man das als notwendigen Schritt, um die Anzahl der Benachrichtigungen zu senken, die die Nutzer vielleicht gar nicht interessieren. Ein entsprechender Testlauf vor einigen Monaten war offenbar erfolgreich, sodass man das jetzt für alle Nutzer umsetzt.

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[Social Media Today]

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