Google Maps & Gemini Nano Banana: KI-Bildbearbeitung wird in Streetview-Aufnahmen integriert (Teardown)

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Die Kartenplattform Google Maps ist sehr bildgewaltig, denn sie hält von Satellitenbildern über Nutzerfotos bis hin zu Streetview-Aufnahmen sehr viele Abbildungen unserer Welt bereit. Das scheint die Entwickler jetzt dazu verleiten, die KI-Bildbearbeitung Gemini Nano Banana zu integrieren, um den Nutzern die Möglichkeit zu geben, die favorisierten Orte ganz neu zu gestalten.


google maps gemini nano banana

Bei einigen Gemini-Integrationen muss man sich zunächst fragen, was sich die Entwickler dabei gedacht haben und ob sie vielleicht lediglich interne Quoten zur KI-Integration zu erfüllen haben – das gilt meiner Meinung nach auch bei diesem Projekt: Ein Teardown der aktuellen Version von Google Maps hat ergeben, dass die KI-Bildbearbeitung Gemini Nano Banana integriert werden soll. Konkret in den Bereich der Streetview-Aufnahmen, die sich damit bearbeiten lassen sollen.

Der Teardown verrät bisher nur wenige Details, doch die wenigen Schlagworte reichen schon für das erste Verständnis aus: Es geht um die „favorite places“ und man will den Nutzern die Möglichkeit bieten, „to make an image of their favorite places in a fun, new style“. Das klingt nicht danach, als wenn es hier um eine echte Bildoptimierung geht, sondern viel mehr, dass die Streetview-Aufnahmen die Grundlage für neue Bilder stellen sollen.

Wie diese Integration konkret aussehen wird, lässt sich jetzt noch nicht sagen. Vermutlich wird man ein Banana-Icon in die Streetview-Darstellung bringen und den Nutzern nicht nur einen Prompt anbieten, sondern spezielle Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten. Dass schon in den wenigen Strings von „fun“ die Rede ist, spricht nicht unbedingt dafür, dass es hier um sinnvolle und produktive Veränderungen geht. Vielleicht wird es auch ein Scherz im Stil von Mario Kart? Mit dem Mario-Day sowie dem 1. April im Kalender (den das Google Maps-Team früher gerne zelebriert hat), stünden zwei passende Tage vor der Tür.

Dass die Nano Banana-Bearbeitung nur bei Streetview angeboten werden soll, lässt sich leicht erklären: Während die allermeisten Streetview-Aufnahmen von Google selbst angefertigt wurde und man die vollen Bildrechte hält, sind Satellitenbilder nur eingekauft und die Nutzerfotos stammen natürlich ebenfalls aus externer Quelle.

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