Google vs Smombie: Neue Google-App soll Smartphone-Zombies an ihre Umgebung & Straßenverkehr erinnern

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Wir kennen sie alle und vielleicht gehören wir auch manchmal selbst dazu: Die Smombies. Durch die geistige Abwesenheit bringen viele Menschen sich selbst oder auch andere vor allem im Straßenverkehr in Gefahr, was sie aber dennoch nicht davon abhält, das lustige Video bis zum Ende anzusehen. Google hat sich diesem Thema vor einiger Zeit mit der Kopf Hoch! Funktion angenommen und nun wird dieses Feature für alle Nutzer ausgerollt.


google digital wellbeing headsup

Google hat sich im Laufe der Zeit ein großes Arsenal an Digital Wellbeing-Funktionen geschaffen, die die Menschen vor allem vor zu exzessiver Smartphone-Nutzung schützen oder ihnen das stundenlange App-nutzen vor Augen führen sollen. Wie gut das im Alltag funktioniert und ob es den Nutzern dabei hilft, das Smartphone weniger zu verwenden, lässt sich nur schwer beurteilen. Nun soll der Funktionsumfang noch weiter ausgebaut werden.

Im Juni hat Google im Rahmen des Pixel Feature Drop die Kopf Hoch! Funktion angekündigt, die im Rahmen von Digital Wellbeing dafür sorgen soll, dass die Nutzung des Smartphones in der Öffentlichkeit bzw. Im Straßenverkehr eingeschränkt wird. Dabei geht es natürlich darum, dass der Nutzer seinen Blick nicht auf das Smartphone-Display, sondern auf die Straße, den Gehweg oder einfach auf die nächsten Schritte werfen sollte. Der Nutzer soll mit einem Signal davor gewarnt werden, den Kopf einfach nach oben zu richten und den Smombie-Status zu verlassen.

Ausgelöst wird es durch eine einfache Schritterkennung. Sobald das Smartphone ein Gehen bemerkt und der Nutzer das Gerät aktiv nutzt, soll diese Warnung ausgelöst werden. Auf folgenden Screenshots sowie im eingebudenen Video könnt ihr sehen, wie dieses Feature umgesetzt ist. Wenn es scharf geschaltet ist und den Träger als Smombie erkennt, wird eine mahnende Benachrichtigung eingeblendet.




google digital wellbeing smombie screenshots

Die App selbst ist recht simpel sein, aber die Krux ist natürlich die Umsetzung: Wie legt man Ausnahmen fest? Welche Apps dürfen benutzt werden, können sichere Orte festgelegt werden und wie sieht eine solche Warnung aus? Telefonieren (als Fußgänger) ist im Straßenverkehr vielleicht auch ablenkend, aber längst nicht so gefährlich wie ein Social Network oder andere Dienste. Oder wie sieht es mit den Pokemon Go-Spielern aus?

Wie üblich, gilt auch für diese Funktion gelten, dass die Nutzer sie explizit aktivieren müssen. Wer dann ständig gewarnt wird, dürfte es wohl sehr schnell wieder abschalten – das gilt genauso für die Menschen, die das Smartphone nicht aus der Hand legen und die klassischen Digital Wellbeing-Features wieder deaktivieren.

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