Google-Produkte für Kinder: Kostenlose Apps und Plattformen für Kinder & Googles Spielzeug-Experimente

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Vor einigen Wochen wurde das neue Produkt Google Kids Space gestartet, das sich auf Android-Tablets vor allem an Kinder bzw. Eltern richtet. Es ist aber längst nicht Googles einziger Ausflug in das Kinderzimmer bzw. in die Hände von Kindern, denn im Portfolio befinden bzw. befanden sich noch weitere kindgerechte Apps und Plattformen. Sogar mit Spielzeug hat sich Google bereits beschäftigt. Wir zeigen euch einige kindgerechte Google-Produkte.


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Google Kids Space

Im Sommer wurde der Google Kids Space für Android-Tablets gestartet. Dabei handelt es sich im weitesten Sinne um einen kinderfreundlichen Launcher, der eine ganze Reihe von Funktionen und kindgerechten Apps sowie Inhalten anbietet, die sich am Alter des jungen Nutzers orientieren. Es dürfte als größere Plattform ausgebaut werden, die weitere kinderfreundliche Google-Produkte unter einem Dach anbietet.

» Alle Informationen zum Google Kids Space

YouTube Kids

Die wohl bekannteste Google-App für Kinder, die bei vielen Eltern etabliert sein dürfte: YouTube Kids ist eine kinderfreundliche Version der Videoplattform. Diese bringt eine kindgerechte Oberfläche und starke Filter mit, sodass nur Videos für die zuvor eingestellte Altersklasse des Kindes vorgeschlagen werden und abrufbar sind. Dabei gab es gerade zu Beginn einige Probleme, doch mittlerweile wird die Plattform auch redaktionell betreut, sodass sich Eltern keine Sorgen machen müssen. Auch die Nutzungszeit lässt sich einschränken.


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YouTube Kids
YouTube Kids
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos




Toontastic 3D

Anfang 2017 hat Google die Cartoon-Welt Toontastic 3D gestartet, die für Android und iOS zur Verfügung steht und Kindern der unteren Altersgruppen eine Reihe von Unterhaltungsmöglichkeiten bietet: Zeichnen, Lernen, Spielen, Videos aufnehmen und vieles mehr. Größere Weiterentwicklungen sind mir persönlich nicht bekannt und ich würde die App als Vorstufe zum neuen Google Kids Space sehen. Schaut euch einfach einmal obiges Video an und entscheidet, ob es was für die Kleinsten ist.

» Google Toontastic 3D

Read along

Die Android-App Read along wurde erst vor wenigen Monaten geschaffen und soll sowohl Kindern als auch Erwachsenen dabei helfen, ihre Lesekünste zu verbessern. Grundsätzlich geht es darum, dass der (kleine) Nutzer kurze Texte vorlesen muss und dabei von Googles Spracherkennung sehr genau mit gespitzten Ohren ausgewertet wird. Aussprache, Betonung und natürlich die richtig formulierten Worte werden belohnt und Schwierigkeiten erkannt, die dann mit den nächsten Übungen angegangen werden.

» Mehr Informationen zu Read along

Read Along by Google: A fun reading app
Read Along by Google: A fun reading app
Family Link

Family Link ist eher eine App für Eltern bzw. das Familien-Oberhaupt, soll aber an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Mit Family Link lassen sich Kinderkonten anlegen, die Zugriffszeiten für Kinder auf den Android-Smartphones und Chromebooks sehr genau kontrollieren und vieles mehr. Ein umfangreiches Produkt, das auch ohne Kinder aufgrund der Möglichkeiten zum Teilen von gekauften Inhalten sehr praktisch sein kann.

» Google Family Link




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Fitbit Doki Smartwatches

Google arbeitet nicht nur an Apps und Plattformen für Kinder, sondern auch an Hardware. Erst vor wenigen Monaten wurde bekannt, dass die Fitbit-Tochter Doki an einer neuen Smartwatch für Kinder arbeitet. Zwar ist Fitbit noch immer keine Google-Tochter, aber mittelfristig wird auch Doki zu Googles Hardware-Portfolio gehören. Konkrete Details zu einem solchen Produkt gibt es nicht, allerdings besitzen die bisher verfügbaren Smartwatches kinderfreundliche Oberflächen und dürften später auch besorgten Eltern dank GPS-Modul und eSIM helfen.

» Bisher bekannte Details zur neuen Doki-Smartwatch

Plüschtiere und Mattel View Master

Man mag es kaum glauben, aber Google hat auch schon Ausflüge in das Spielzeuggeschäft unternommen: Gemeinsam mit Mattel hatte Google Anfang 2015 eine digitale Version des View-Master präsentiert. Diese wurde zwar nach meiner Kenntnis sehr schnell wieder eingestellt und Googles Rolle in dem Projekt ging niemals wirklich hervor, aber dennoch zeigte man schon recht früh Interesse an der sehr jungen Zielgruppe.

Und vielleicht wird es ja nicht der einzige Ausflug bleiben: Ebenfalls im Jahr 2015 hat Google ein Patent für einen smarten Teddybären erhalten, der sogar über eine Kamera und Mikrofone verfügen sollte. Eine Skizze findet ihr im verlinkten Artikel.


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