Google Maps: Die gigantische Kartenplattform – Google nennt viele Zahlen rund um Streetview & Satellitenbilder

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Google Maps bietet allen Nutzer nicht nur immer wieder neue interessante Informationen, sondern ist vor allem sehr bildgewaltig – dank den Satellitenaufnahmen und Streetview-Fotos. Dieses Bildmaterial bildet das Rückgrat der Kartenplattform und wird immer wieder dazu genutzt, neue Informationen herauszuquetschen. Jetzt hat Google sehr interessante Einblicke darin gegeben, welchen Umfang das mittlerweile angenommen hat.


Seit weit über 10 Jahren schickt Google die Streetview-Fahrzeuge rund um die Welt und lässt immer wieder neue Aufnahmen von den Straßenzügen und Gebäuden anfertigen. Diese Aufnahmen haben insbesondere in Deutschland immer wieder für Diskussionen gesorgt, wobei sich mittlerweile gefühlt der Diskussion-Schwerpunkt darauf verlagert hat, dass die Aufnahmen doch nun endlich veröffentlicht werden sollten. Immerhin ist das nicht mehr im Bereich des Unmöglichen.

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Laut Googles eigenen Angaben decken die in Google Maps verfügbare Satellitenbilder mittlerweile 98 Prozent des bewohnten Gebietes der Erde ab – das bedeutet, dass nur noch zwei Prozent der gesamten Bevölkerung ihre Heimat nicht in guter Auflösung auf den Satellitenbildern sehen können. Grobe Aufnahmen aus großer Höhe stehen für jeden Fleck dieser Erde zur Verfügung. Abgedeckt sind etwa 93 Millionen Quadratkilometer. Und was man dabei nicht vergessen darf: Die Bilder werden immer wieder aktualisiert.

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Auch bei Streetview kann man mit beeindruckenden Daten aufwarten: Die mehreren Zehn Milliarden Fotos decken mittlerweile eine Wegstrecke von 16 Millionen Kilometern ab – damit lässt sich die Erde knapp 400 mal umrunden. Wie viel Prozent der bewohnten Flächen bzw. der Bevölkerung durch Streetview abgedeckt wird, hat Google leider nicht angegeben. Wie auf obigem Bild der Abdeckung zu sehen ist, gibt es aber insbesondere im Zentrum von Europa ein Neuland, das in Streetview nicht abgedeckt ist. P.S. Österreich ist mittlerweile zum Teil abgedeckt, auch wenn das aus der Animation nicht hervorgeht.

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Das Google Maps-Team hat aber nicht nur verraten, wie die aktuelle Abdeckung aussieht, sondern auch, wie diese Daten weiter verarbeitet werden. Aus der Kombination von Satellitenbildern und Streetview-Aufnahmen errechnen Googles Algorithmen immer wieder neue Informationen und Bilder, die dann unter anderem für die beeindruckenden 3D-Aufnahmen zum Einsatz kommen. Wie ihr diese aufrufen könnt, haben wir euch erst kürzlich sehr detailliert beschrieben: Desktop | Mobil.

Die Zusammensetzung dieser Bilder, die wie auf obiger Animation zu sehen abläuft, nennt sich Photogrammetry und wurde von Googles Ingenieuren im Laufe der Jahre immer weiter verbessert, um noch mehr Bildmaterial zu erhalten bzw. zu erstellen, das eigentlich gar nicht existiert. Im Google-Blog gibt es noch viele weitere Informationen, technische Einblicke und auch Beispielbilder. Lest es euch mal durch, ist sehr interessant.

Google Maps wird aber auch auf ganz andere Art und Weise von Algorithmen genutzt, um Informationen zu generieren – denn auch in Kombination mit Google Lens kommen die Daten zum Einsatz: Schaut euch einfach folgenden Artikeln an:

» Google Maps: Ladestationen für Elektrofahrzeuge lassen sich nach Steckertyp filtern (Screenshots)


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[Google-Blog]


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