Google Assistant: Die neue Google Assistant-Oberfläche kommt auf die älteren Pixel-Generationen (Screenshots)

assistant 

Mit den Pixel 4-Smartphones wurde der neue Google Assistant eingeführt, der an vielen Stellen aufgebohrt wurde und sich dadurch deutlich komfortabler nutzen lässt. Allerdings hält sich Google die neue Version exklusiv für die aktuellen Smartphones und nutzt diesen vorerst noch als eines der wichtigsten Verkaufsargumente. Jetzt ist die neue, sehr viel schlankere, Oberfläche bei einigen Nutzern aufgetaucht und könnte sich somit im Rollout für die älteren Pixel-Generationen befinden.


Google hat den Asistant stark aufgebohrt und hat ihm nicht nur die neue Oberfläche verpasst, sondern der Assistant kann Anfragen nun sehr viel schneller beantworten und alle lokalen Anfragen praktisch Instant ausführen. Das liegt daran, dass die Verarbeitung der Spracheingabe vollständig auf dem Smartphone stattfindet und nicht mehr zur Auswertung in die Cloud gesendet werden muss. Aber auch für den Aufruf gibt es neue Möglichkeiten.

google assistant logo

Der neue Google Assistant macht sich auf den Weg zu den älteren Pixel-Generationen, zumindest berichten nun eine Handvoll Nutzer eines Pixel 3 und Pixel 3 XL davon, dass sie die schlanke Oberfläche nun nutzen können – wie üblich ohne jegliches Update über einen serverseitigen Schalter von Google. Die neue Oberfläche zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie nicht mehr das ganze Display in Beschlag nimmt, sondern sich mit sehr viel weniger Platz begnügen kann.

google assistant small design

Die neue Oberfläche nimmt jetzt nur noch so viel Platz ein, wie für die Beantwortung der aktuellen Frage benötigt wird. Wer den Assistant im Vollbild öffnet und eine längere Konversation plant, wird das nicht bemerken, aber über den direkten Aufruf per „Hey Google“ gibt es jetzt nur noch das kleine Overlay am unteren Rand, das je nach Platzbedarf in der Höhe wächst. Das ist sehr praktisch, denn so ist der Assistant nicht mehr vollständig im Weg, sondern gibt dem Nutzer weiterhin die Chance, Teile der zuvor genutzten App oder Oberfläche zu sehen.



google assistant small design dark

Um möglichst wenig Platz zu beanspruchen, wurde auch die Oberfläche des Google Assistant umgebaut, die jeden Pixel einspart, der nicht unbedingt notwendig ist. Es gibt nur noch eine kleine Zeile über der eigentlichen Konversation, in der sich das Assistant-Logo, das übliche Hilfs-Angebot sowie das Profilbild des Nutzers befinden. Die Buttons zum Aufruf des Feeds, der ebenfalls bald aktualisiert wird sowie zum Entdecken neuer Actions sind wieder am unteren Rand zu finden.

Das neue Design ist eigentlich noch Pixel 4-exklusiv, es ist aber gut möglich, dass Google dies nun sehr schnell auf viele andere Smartphones bringt – denn die vielen anderen Vorteile sind ohnehin sehr viel wichtiger. Unklar ist aber, ob sich das in der zweiten Welle nur auf die Pixel-Smartphones verbreiten wird und die Nutzer aller anderen Smartphones bis zur dritten Welle warten müssen oder ob die Entdeckung auf den Pixel 3-Geräten nun gewissermaßen Zufall gewesen ist.

Siehe auch
» Pixel 4: So lässt sich Googles neue Gestensteuerung Motion Sense in Tasker und anderen Apps nutzen (Root)

» Google Kamera: Die Android-App kann jetzt Dokumente scannen, kopieren und übersetzen – dank Google Lens

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[9to5Google]


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