Wing hebt ab: Die Google-Schwester zeigt die Stärken & Vorteile der blitzschnellen Drohnen-Zustellung (Video)

alphabet 

Die Google-Mutter Alphabet ist über die zahlreichen Tochterunternehmen in vielen Bereichen tätig, wobei vor allem der Transport eine große Rolle spielt. Eines in dieser Branche operierenden Unternehmen ist Wing, das seit Jahren an Lieferdrohnen arbeitet und in diesem Jahr bereits sehr große Fortschritte verzeichnen konnte. In einem neuen Werbespot zeigt die Google-Schwester nun, wo die Reise hingehen soll und wofür die Dienste des Unternehmens benötigt werden.


Alphabet ist mit Unternehmen wie Waymo mittlerweile sehr erfolgreich und hat große Anteile an der Zukunft des Personentransports. Neben den selbstfahrenden Fahrzeugen hält Alphabet auch große Anteile an den Lime-Rollern, die gemeinsam mit anderen Unternehmen schon heute das Straßenbild vieler Städte bringen. Aber auch der Gütertransport ist für Alphabet interessant, wobei man sich aktuell vor allem auf Lieferdrohnen konzentriert.

project wing drohne

Vor ziemlich genau einem halben Jahr hat Wing den kommerziellen Drohnenbetrieb gestartet und liefert seitdem in einigen Regionen Australiens Pakete per Drohne aus – und das noch vor Amazon oder vielen anderen großen Unternehmen in der Branche. Gleichzeitig hat man dort eine Plattform zur Drohnen-Koordinierung gestartet, die bei zunehmender Popularität solcher Plattformen und Drohnen wohl auch notwendig sein wird.

Dass Lieferdrohnen in Zukunft zum Einsatz kommen werden, ist unbestritten, aber der Sinn und Zweck wird oftmals hinterfragt. Genau darauf geht die Google-Schwester Wing nun mit einem neuen Werbespot ein. In diesem werden drei Szenarien gezeigt, die sich in der Form komfortabel nur mit dem Wing-Service auflösen lassen. Es geht stets darum, dass Produkte sehr dringend und innerhalb von wenigen Minuten benötigt werden. Ein unwichtiges Paket statt am nächsten Tag in wenigen Minuten zu erhalten, ist natürlich nicht Sinn der Sache.

We’re delivering products from 20 local businesses in Australia. In Finland, we’re testing delivery to apartment complexes. Later this month, we’ll begin delivering packages, over-the-counter medicines, snacks and gifts in Southwest Virginia’s New River Valley.



In dem Werbespot sind zwei Fahrradfahrer zu sehen, wobei der eine einen kleinen Unfall hat und einen Verband benötigt. Im zweiten Fall verbrennt ein Kuchen und der Amateur-Bäcker benötigt dringend Ersatz und im dritten Fall geht ein Reitgeschirr kaputt. In allen drei Fällen bestellen die Personen die benötigten Produkte im Internet und lassen sie per Wing zustellen – sodass sie innerhalb weniger Minuten eintreffen.

Gerade der Fall der beiden Fahrradfahrer zeigt, dass Wing nicht nur mit Geschwindigkeit, sondern auch voller Flexibilität punktet. Das Paket kann wortwörtlich auch in die Wildnis zugestellt werden, was bei klassischen Methoden natürlich nicht möglich ist. Für die Ortsbestimmung könnten dann unter anderem auch Googles Plus Codes zum Einsatz kommen, die jedem Ort auf dieser Welt eine eindeutige und kurze Adresse zuweisen.

Siehe auch
» Noch vor amazon: Google-Schwester Wing startet die kommerzielle Drohnen-Zustellung (Videos)

» OpenSky: Die Google-Schwester Wing startet eine erste Plattform zur Koordinierung von Drohnenflügen

[9to5Google]


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comment 1 Kommentare zum Thema "Wing hebt ab: Die Google-Schwester zeigt die Stärken & Vorteile der blitzschnellen Drohnen-Zustellung (Video)"

  • Man könnte jetzt noch darüber diskutieren,
    1: Wie doof man ist, wenn man ohne Erste-Hilfe-Kit in der Wildniss unterwegs ist
    2. Ein wie grosses Problem ein verkohltes Dessert ist
    3. Was für ein Pferdestall nicht mal einen Sattel in Einzelteilen auf Lager hat
    Im Endeffekt ist die Wichtigkeit wie alle Warnehmungen halt subjektiv. Der hungernde Afrikaner würde sich vermutlich etwas anderes „wichtiges“ liefern lassen als der dicke Donald im weissen Haus.

    Ich bleibe dabei, Drohnenlieferungen werden ein Nischenprodukt bleiben, der Transportweg bleibt entsprechend teuer und ist ökonomisch somit nur in Situationen interessant, wo der Kunde den Mehrwert zahlen will.
    Zuerst wird es dann dort eingeführt, wo wir nur indirekt, also über Versicherungen bezahlen. Dort können wir auch nur begrenzt mitbestimmen, es heisst dann einfach wieder „…und wie jedes Jahr steigen die Krankheitskosten auch dieses Jahr…“.

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