Daten der iPhone-Nutzer: Apples iCloud-Daten liegen jetzt auch in der Google Cloud Platform

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Mit der Google Cloud Platform ist Google seit vielen Jahren als einer der größten Anbieter von Cloud-Lösungen aktiv und erwirtschaftet jährlich mehrere Milliarden Dollar mit der Vermietung von Speicherplatz und Rechenpower. Wie jetzt offiziell bekannt geworden ist, gehört auch Apple zu den großen Kunden von Google und hat weite Teile der eigenen iCloud in Googles Rechenzentren ausgelagert.


Obwohl beide in einem recht extremen Konkurrenzverhältnis zueinander stehen, sind die B2B-Beziehungen zwischen Google und Apple intakt und bringen beiden Unternehmen jährlich hohe Summen ein: Google zahlt Apple jährlich 3 Milliarden Dollar für den Platz als Standard-Suchmaschine, Apple wiederum hat gerade erst die Google-Suche zu Siri zurück gebracht und hat im Laufe der letzten zwei Jahre alle Nutzerdaten auf Googles Cloud Platform umgezogen.

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Apple betreibt selbst einige Rechenzentren, kann aber wohl aktuell nicht genügend Kapazitäten bereitstellen um alle Daten der iCloud selbst dauerhaft und sicher zu speichern. Schon seit Jahren hat man die Daten der Nutzer deswegen zu externen Cloud-Anbietern ausgelagert, wobei viele Jahre lang Amazon und Microsoft zu den Partnern gehörten. Doch letzte haben den lukrativen Kunden nun verloren und wurden durch Google ersetzt.

Each file is broken into chunks and encrypted by iCloud using AES-128 and
a key derived from each chunk’s contents that utilizes SHA-256. The keys
and the file’s metadata are stored by Apple in the user’s iCloud account.
The encrypted chunks of the file are stored, without any user-identifying
information, using third-party storage services, such as S3 and Google
Cloud Platform.

Aus diesem Apple-Dokument geht hervor, dass die Nutzerdaten nun auch in Googles Wolke gespeichert werden. Eine große Überraschung ist das nicht, denn schon Anfang 2016 gab es erste Berichte über den Wechsel zu Google, und jetzt dürfte er wohl vollständig vollzogen sein. Wie sich die Daten zwischen Amazon und Google aufteilen bzw. ob es jeweils aus Sicherheitsgründen eine exakte Spiegelung ist, ist leider nicht bekannt.



Überzeugte Apple-Nutzer müssen sich aber natürlich keine Sorgen machen, dass auch ihre Daten nun in der Google-Cloud gelandet sind. Natürlich sind alle Daten verschlüsselt gespeichert und haben keinerlei Verbindung zu den Nutzerdaten der diversen Google-Angebote für Privatnutzer. Googles Angebote und die Cloud sind vollständig voneinander getrennt. Google fungiert hier praktisch nur als dauerhafter dummer Speicher.

Apple dürfte die Dienste von Amazon und Google ohnehin nur zur Ablage der riesigen Datenmengen der iCloud-Nutzer verwenden, denn alle weiteren Ressourcen und Rechenpower, etwa für den Betrieb von Siri, dürften wohl aus Apples eigenen Rechenzentren stammen. So genau ist das allerdings nicht bekannt, denn kein Unternehmen lässt sich dabei gerne in die Karten gucken.

Erst vor wenigen Wochen gab es übrigens einen Bericht, dass Google nur der siebtgrößte Cloud-Anbieter weltweit ist und weit abgeschlagen hinter Amazon und Microsoft zurück liegt – zumindest was den Umsatz betrifft.

Siehe auch
» Überraschung bei Siri: Apple schmeißt Bing vom iPhone und verwendet ab sofort wieder Google
» Wahnsinn! Google soll Apple angeblich 3 Milliarden Dollar für den Verbleib auf dem iPhone zahlen
» Kleine Wolke: Google hat im Cloud-Geschäft derzeit keine Chance gegen Amazon & Microsoft

[Golem]


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