Google Trends & 2Q17: Google startet neues Trends-Portal zur Bundestagswahl 2017

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Auch wenn man es kaum merkt, sind es nur noch wenige Wochen bis zur Bundestagswahl, und Google gibt jetzt richtig Gas und möchte zu eine der ersten Anlaufstellen rund um dieses Ereignis werden. Jetzt wurde ein neues Portal im Rahmen von Google Trends gestartet, das einen sehr guten Einblick in die aktuellen Suchanfragen und damit auch das allgemeine Interesse der Bürger gibt. Die Daten sind redaktionell aufbereitet und werden übersichtlich dargestellt.


Erst vor wenigen Stunden hat Google verkündet, zur Bundestagswahl bzw. während des davor stattfindenden Wahlkampfs Politiker-Informationen in den Suchergebnissen anzuzeigen, die direkt von den Parteien bzw. den wählbaren Personen selbst dort eingepflegt werden können. Damit wird die Websuche nicht nur zum Wahl-Werkzeug, sondern es steigt auch die Bedeutung der einzelnen Suchanfragen, denn natürlich möchte jeder Politiker seine Botschaften an möglichst viele Bürger verbreiten. Die Google Trends zeigen auf, wie gut das funktioniert.

bundestagswahl 2017

Jetzt hat Google ein neues Portal zur Bundestagswahl gestartet, das wie viele andere Trends-Portale zuvor, etwa zu großen Sportereignissen oder der US-Wahl, die Daten aus der Websuche auswertet und diese thematisch und redaktionell betreut aufbereitet. Ganz am Anfang gibt es das Interesse der Menschen an den einzelnen Kanzlerkandidaten zu sehen, wobei diese nach Popularität in der Websuche aufsteigend sortiert sind. Wenig überraschend steht die derzeitige Bundeskanzlerin ganz am Anfang der Liste.

Danach gibt es einen Verlauf des Interesses an den Personen sowie eine Auswertung der einzelnen Parteien und den mit ihnen verbundenen Suchanfragen. Dort ist zumindest derzeit die CDU nur zweite Kraft und muss sich der AFD geschlagen geben. Auch dazu gibt es dann wieder einen Verlauf für die letzten Tage. Eine weitere Grafik zeigt, wie groß das Interesse an Deutschland im Ausland ist. Aus mir unerfindlichen Gründen ist Deutschland derzeit in Kenia, Uganda, Tansania und Ghana am populärsten, wobei diese afrikanische Top 5 nur durch die USA „gestört“ wird.

Da die Bundestagswahl nur alle vier Jahre stattfindet, gibt es natürlich auch nur alle vier Jahre ein großes Interesse an diesem Thema. Unter dieser wenig überraschenden Grafik werden dann die populärsten Suchanfragen und Fragen der Nutzer angezeigt.



2Q17

Zusätzlich hat Google in diesem Jahr gemeinsam mit einem externen Partner noch das Portal 2Q17 gestartet, in dem ebenfalls Suchanfragen ausgewertet werden. Dort ist nicht nur zu sehen welche Kandidaten am häufigsten gesucht werden, sondern auch mit welchen Suchbegriffen sie verknüpft sind. Das sieht gerade für Angela Merkel derzeit weniger gut aus, aber das könnte auch einfach daran liegen dass wir die Bundeskanzlerin ja bereits kennen (O-Ton) und nur wenige Informationen gesucht werden.

Auch die täglichen Interessensschwankungen lassen sich in diesem Portal sehr gut sehen, so dass man einigermaßen eine Ahnung davon bekommen kann, was einen Kandidaten nach vorne gespült oder nach hinten geworfen hat. Diese werden sowohl sortiert nach Thema als auch nach Kandidat angezeigt.

Wer sich wirklich ernsthaft für die Trends vor der Wahl interessiert und nicht nur am Wahlabend auf das Ergebnis wartet, kann mit diesen Portalen viele Informationen bekommen und sicherlich auch den einen oder anderen Trend ablesen. Ich würde mich nicht aus dem Fenster lehnen und sagen dass diese Trends wahlentscheidend sind, aber die grobe Richtung geben sie sicherlich vor

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» 2q17 – was sucht Deutschland?


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comment Ein Kommentar zu “Google Trends & 2Q17: Google startet neues Trends-Portal zur Bundestagswahl 2017

  • „Aus mir unerfindlichen Gründen ist Deutschland derzeit in Kenia, Uganda, Tansania und Ghana am populärsten, “

    Das sind wahrscheinlich nur Austauschschüler, die sich vorab informieren wollen was in Deutschland so los ist :/

    Ansonsten sind #Wahltrends sicher eine schöne grafische Spielerei, da sie ohnehin von der Wirklichkeit am Wahlabend überholt werden. Und wie wir alle wissen haben die Demoskopen bei den Wahlergebnissen in letzter Zeit häufig daneben gelegen.

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