Neue Wikileaks-Enthüllungen: Laut Google sind viele Schwachstellen bereits gestopft

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Mittlerweile sind viele Menschen so abgestumpft, dass es kaum noch eine große Aufregung verursacht wenn es mal wieder neue Enthüllungen über die Überwachung durch die CIA gibt. Der letzte Leak beschreibt die Überwachung von Privatnutzern mit Hilfe der Geräte des Alltags vom Laptop über das Smartphone bis hin zum Fernseher. Google hat nun in einer ersten Stellungnahme bekannt gegeben, dass die meisten veröffentlichten Lücken bereits seit längerer Zeit gestopft sind.


In den mehr als 8.000 Dokumenten aus den Wikileaks-Enthüllungen werden diverse Methoden zur Überwachung der Menschen beschrieben, bei denen unter anderem auch Produkte von Google im Fokus standen. In den Unterlagen finden sich teils detaillierte Beschreibungen zu Schwachstellen in den Produkten, die ausgenutzt werden konnten um die Nutzer zu überwachen. Da die Dokumente aber nicht mehr ganz taufrisch sind, ist das in den meisten Fällen kein Problem mehr.

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In einer kurzen Stellungnahme hat Google bekannt gegeben, dass die meisten der beschriebenen Lücken längst geschlossen sind und dass die Update-Mechanismen von Chrome und Android dafür sorgen, dass diese auch wirklich auf keinem Gerät mehr offen stehen. Ins Detail geht man bei der Erklärung nicht, aber für einige andere Punkte wird man nun Sicherheitsvorkehrungen treffen – was im Umkehrschluss bedeutet, dass es wohl doch noch einige offene Punkte gibt.

Wir sind sicher, dass Sicherheits-Updates und Schutzmechanismen in Chrome und Android die Nutzer bereits vor den mutmaßlichen Schwachstellen schützen

Zur Zeit wertet das Unternehmen die Unterlagen, deren Echtheit noch nicht belegt ist, weiter aus und wird sich vermutlich in den nächsten Tagen mit einer umfangreicheren Stellungnahme äußern.

[futurezone]


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