Google+: 62 Millionen Accounts – 625.000 Neuanmeldungen pro Tag

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Da sich bei Google seit einem halben Jahr alles rund um Google+ dreht, ist es natürlich klar dass immer wieder Spekulationen über die User-Zahlen angestellt werden. Google selbst hält sich dabei (leider?) sehr bedeckt, die letzte offizielle Zahl stammt vom September 2011 und beträgt 40 Millionen User. Laut aktuellen Hochrechnungen sollen es 62 Millionen sein – und jeden Tag kommen 625.000 dazu.


Paul Allen hat mal wieder den Taschenrechner herausgeholt und eine aktuelle Statistik über die User-Zahlen erstellt. Diese sagt allerdings nur etwas über die Google+-Accounts aus, und nicht darüber ob diese User auch wirklich aktiv sind. Die Zahlen basieren darauf, dass Allen das Netzwerk nach beliebten Nachnamen durchsucht und anhand dessen eine Hochrechnung erstellen kann – und bisher waren seine Zahlen immer relativ nahe an der Realität.

Als Larry Page am 20. September die 40 Millionen User-Marke verkündet hatte lag Paul Allen bei 38 Millionen, und damit relativ nahe dran. Da Google sein Social Network in immer weitere populäre Angebote wie YouTube, Google Mail oder Google Maps integriert und regelmäßig bewirbt ist die Zahl von 625.000 neuen Usern am Tag auch kein Wunder.

Führt man die Statistik weiter, wird Google+ Ende nächsten Jahres 400 Millionen Nutzer haben – und damit aber immer nur noch die Hälfte von was Facebook Heute hat. Facebook dürfte im nächsten Jahr die Milliarden-Grenze durchbrechen – Google braucht dafür noch etwas mehr als 2 Jahre. Wohl auch deswegen hält man sich mit den User-Zahlen bedeckt, denn die 62 Millionen sehen gegenüber Facebooks >800 Millionen natürlich ärmlich aus.

» Ausführliche Statistik von Paul Allen

[Mashable]


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comment Ein Kommentar zu “Google+: 62 Millionen Accounts – 625.000 Neuanmeldungen pro Tag

  • Also ich würde es schon begrüssen, wenn mehr Leute Google+ nutzen würden. Es gefällt mir einfach irgendwie besser als Fratzenbook. Auch hat man irgendwie das Gefühl, das Google in Sachen Sicherheit und Datenschutz alles besser will was Fratzenbook falsch gemacht hat.

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