YouTube

Google hat heute eine Übersichtsseite für die Geschwindigkeit auf YouTube vorgestellt. Auf dieser bekommt man weitere Infos zur Wiedergabe angezeigt. Die Daten werden von den Servern gesammelt. 

Google zeigt auf zwei Grafiken die durchschnittliche Geschwindigkeit des Providers, der Stadt, deiner Region (Bundesland, Kanton, Bundesstaat ...), Land und weltweit an. In den kommenden Tagen soll man hier auch die durchschnittliche Geschwindigkeit des einzelnen Nutzers sehen können, wenn dieser regelmäßig im Browser Videos schaut. 

Geschwindigkeit YouTube
Laut FAQ erhebt Google keine neuen Daten für diesen Service. Bei fast jedem Abspielen eines Videos errechnet Google die Geschwindigkeit des Nutzers, um sicherzustellen, dass das Video in einer passenden Qualität automatisch ausgeliefert wird. Hierfür erstellt Google ein Cookie „VISITOR_INFO1_LIVE“. Ein Testvideo auf der Seite zeigt außerdem die aktuelle Geschwindigkeit in Echtzeit an. 

» Protokoll der YouTube-Video-Geschwindigkeit
ChromeGoogle hat eine neue Version von Google Chrome für Mac veröffenticht. Die Version 5.0.307.7 bringt endlich auch Erweiterungen in den Browser für das Betriebssystem von Apple.Weiterhin hat Google wieder zahlreiche Fehler ausgebessert und für mehr Stabilität gesorgt. Google Chrome for Mac verfügt nun auch über einen Lesezeichenmanager, eine Verwaltung für Cookies und einen Taskmanager für die einzelnen Tabs.» DownloadAuch die Linux Version hat ein Update bekommen.
Die stabile Version von Google Chrome wurde jetzt auf 4.0.249.89 geupdated. Es wurden wichtige Sicherheitslücken gestopft, darunter auch eine im HTTP-Stack, die als "Domain confusion populating HTTP authentication dialog" bezeichnet wird. Der Finder, Timothy D. Morgan, bekam von Google eine Prämie von 500$, die auf den "Chromium Security Reward" ausgeschrieben wurde. Da der Finder der Lücke das Geld direkt an die Opfer aus Haiti spenden möchte, hat Google den Betrag auf 1337$ erhöht. 

Das Security-Update ist ab sofort manuell über "Info zu Google Chrome" im Menü oder automatisch über den Google Updater verfügbar.
Buzz

Seit gestern Abend habe ich Google Buzz und es ausgiebig getestet. Buzz ist quasi ein Mix aus Facebook und Twitter. Vor allem die Integration in Google Mail finde ich gut, so hat man alles unter einem Dach. Allerdings gibt es auch einiges, was man mit einigen Updates noch verbessern kann bzw. muss.

Datenschutz: Auch wenn man im Google Profile die Option ausgewählt hat, dass nur der Vorname angezeigt werden soll, wird in Google Buzz mit dem vollständigen Namen des Nutzers gepostet. Entfernt man den Haken wieder übers Google Profil wieder, erscheint beim nächsten Posting ein Dialog eingezeigt, mit dem man ein Profil erstellen kann. Hat man bereits eines, dann aktualisiert Google den Namen und zeigt ihn seinen Followern mit Vor- und Nachnamen an. Da die einzelnen Nachrichten auch in den Echtzeitergebnissen auf google.com erscheinen können, wünschen sich viele Nutzer lieber nur mit Vornamen posten zu können.

Privates Teilen: Google bietet es dem Nutzer an, ob er etwas öffentlich oder privat schreiben möchte. Bei ?Privat? muss man das Posting dann einer bestimmten Gruppe an Kontakten freigeben. Möchte man allerdings nur einem einzelnen Freund etwas über Buzz schreiben, so muss dieser eine neue Gruppe anlegen.

Integration in den Posteingang: Die Integration in den Posteingang von Google Mail sollte deaktivierbar sein. Ständig bekommt man dann eine Nachricht, wenn XY einen Kommentar auf eine Nachricht geschrieben hat. Vor allem stört dies, wenn man nur mal schnell mit dem Handy seine Mails per IMAP abrufen will und dann ein Dutzend Mails ?Buzz from Max Mustermann? im Posteingang hat. Hierfür gibt es aber eine recht leichte Lösung, die Google selbst anbietet: Filter. Erstellt einen Filter mit diesen Eigenschaften:
1. Bei Betreff ?Buzz from? (mit oder ohne Anführungszeichen, dürfte egal sein)
2. Haken bei ?Posteingang überspringen (Archivieren)?, ?Als gelesen markieren? und wer möchte auch bei ?Löschen? setzen. Bei unseren Tests hatte dies keinen Einfluss auf Buzz.

@-Antworten: Wenn man @Benutzername in ein Feld in Buzz eintippt, und dann eine Nachricht absendet, erscheint diese automatisch im Posteingang des Nutzers. Was mir allerdings aufgefallen ist, dass Google oft nicht auf den Namen des Benutzers im Google Profil zurückgreift, sondern auch mal die Mail-Adresse anzeigt:



Als gelesen markieren: Neue Einträge in der Buzz hebt Google mit einem gelben Streifen. Derzeit fehlt allerdings eine Möglichkeit neue Nachrichten als gelesen zu markieren, sodass weiterhin zum Beispiel ?Buzz (2)? in der Sidebar und im Titel angezeigt wird.

Relevanz: Google versucht relevante Nachrichten in Buzz weiter oben anzuzeigen, allerdings kann es auch vorkommen, dass man von einem Nutzer vorübergehend mehr Updates sehen möchte und dieser eine höhere Priorität in der Liste erhalten sollte. Auf der anderen Seite müsste es auch möglich sein, einen einzelnen Nutzer weniger zu geben, sodass ?echten? Freunden unter seinen Updates nicht untergehen.

Darstellung: Derzeit klappt Google aus nicht ganz erkennbaren Gründen einzelne Nachrichten zu. Diese Möglichkeit sollte man den Nutzer auch selbst geben, so dass die Übersichtlichkeit erhöht wird.

Ein weiteres Datenschutzproblem hat Philipp hier auf Englisch aufgezeigt.
Google Mail

Zum Gedenktag der Islamischen Revolution hat die iranische Regierung den E-Mail-Dienst Google Mail landesweit auf Dauer blockiert. Grund sind die regierungsfeindlichen Proteste, die vor allem über Dienste wie Twitter, Facebook, YouTube oder eben Google Mail abgesprochen wurden. 

Nachdem 2009 das Internet für iranische Bürger nahezu komplett eingeschränkt wurde, hat man jetzt, zum Jahrestag der Islamischen Revolution, angekündigt, den E-Mail-Dienst Google Mail zu sperren. Das berichtet das "Wall Street Journal". Die iranische Regierung hat der Opposition vor, über Dienste wie Google Mail Proteste abgesprochen zu haben. Mit der Sperrung wolle sie verhindern, dass noch mehr Bürger zu den Protestmärschen gegen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad kommen. Weiterhin würde Iran sowieso auf einen lokalen Anbieter mit staatlicher Kontrolle zurückgreifen.

Ein Google-Sprecher sagte gegenüber "Spiegel Online", dass die Sperre bereits eingerichtet wurde: "Wir haben von Google-Mail-Nutzern in Iran gehört, dass sie Probleme beim Zugang zu ihren E-Mail Konten haben. Wir können einen drastischen Rückgang des Verkehrsaufkommens bestätigen und haben unsere eigenen Netzwerke geprüft und herausgefunden, dass sie einwandfrei funktionieren". Es wird vermutet, dass wieder zehntausende Demonstranten auf die Straße gehen werden und Gegner des Regimes zu Protesten aufrufen werden. 
YouTube

Google hat einen Safety Mode für YouTube vorgestellt. Am Ende jeder Seite auf YouTube findet man nun den Link „Sicherer Modus ist deaktiviert“ bzw. „Safety Mode is off“. Je nachdem ob er Nutzer angemeldet ist oder nicht, wird ein Cookie erstellt oder der sicherere Modus mit dem Account Passwort geschützt.

Mit „Verwende den sicheren Modus von YouTube, wenn du keine Videos sehen möchtest, die möglicherweise anstößigen Content enthalten. Da dieser Modus nicht zu 100 Prozent genau ist, nutzen wir Meldungen der Community sowie andere Content-Signale, um unangemessenen Content zu identifizieren und herauszufiltern,“ beschreibt Google die Funktion.

Ist der sichere Modus aktiviert, so findet man oben neben der Suche einen entsprechenden Hinweis.