WualaIm Dezember haben wir Euch zum ersten Mal von Wuala berichtet. Damals war es noch eine Alpha-Software, was es noch heute ist. Doch bald wollen sich die Zürcher Entwickler von der Bezeichnung Alpha verabschieden und die Wuala Beta starten. Optisch hat sich an der Software bis auf ein paar Kleinigkeiten nichts geändert.Seit ein paar Wochen kann man Speicher kaufen. Die Preise schwanken zwischen 15 ? für 10 GB im Jahr und 640 ?/Jahr für 1 TB.Mit der BETA kommt endlich auch der Webstart. Mit dem Webstart kann man Wuala direkt vom Browser aus nutzen nutzen und muss keine Software mehr installieren. Die Weboberfläche soll der Software entsprechen und in einem externen Fenster geöffnet werden. Wenn man Speicher durch tauschen verdienen möchte, ist aber weiterhin die Installation notwendig.Ein weiteres Feature sollen Weblinks sein. Jede Datei, die man in einen Öffentlichen Ordner speichert kann man jedem weltweit betrachtet werden. Um freunden den Zugriff auf solche Daten zu erleichern, bekommen diese einen Link per Mail geschickt.Nicht jeder Freund ist auch bei Wuala angemeldet und manche Dateien sollen nicht öffentlich sein. Daher wird es passwortgeschützte Ordner geben. Freunde erhalten dann den Link und das Passwort per Mail. Die Dateien werden denn über den Webstart heruntergeladen.Auch das Einbinden von Dateien ist nun möglich. Dabei wird ein Button oder ein Vorschaubild angezeigt. Die Leser werden dann zum Webstart geführt, wo sie den öffentlichen Ordner sehen können und dann die Dateien herunterladen können.Derzeit benötigt man noch eine Einladung um am Alpha Test teilzunehmen.

Alle Einladungen von mir sind weg! Derzeit hat wuala die sogenannten OpenDays. Ihr geht auf download.wua.la und gebt bei der Installation den Code "OpenDays" (ohne Anführungszeichen) ein! Eine zusätzliche Einladung ist nicht nötig!

-->» Wuala Blog: Wuala Launch on August 14!
WualaHeute verbirgt sich etwas besonderes hinter dem Türchen des Google Watch Blog Advendskalenders:Aufgrund des großen Andrangs nach Wuala Einladungen, haben wir nun 200 weitere Einladungen zu vergeben. Jeder der bisher keine Einladung bekommen konnte, kann so nun auch sofort ganz einfach am Alpha-Test der Software teilnehmen.Für alle, die es im Artikel vom Wochende noch nicht mitbekommen haben: Wuala ist so etwas, wie ein verteiltes GDrive.Eine Software für Windows, Mac und Linux, die nach dem Peer2Peer Prinzip den Zugang zu einer sicheren Online-Festplatte mit quasi unbegrenztem Speicherplatz ermöglicht. Prinzipbedingt ergibt das schnelle Downloads, keine Limits für Dateigrößen und Traffic und es gibt Freigabefunktionen zum sicheren Austausch von Daten. Und so geht es:Gebt einfach "GoogleWatchBlog" als Code während der Installation der Software ein:1. Die Software gibt es hier http://download.wua.la2. Installieren3. Code eingeben: GoogleWatchBlogViel Spaß beim Alpha-Test!Wenn ihr in der Software Fehler findet, meldet dies bitte den Wuala Entwicklern auf: http://wua.la/de/feedback.html
Wuala Heute haben wir euch wuala vorgestellt. Wie auch bei Google Mail, Writley, Orkut oder zuletzt jaiku usw. können Mitglieder im Alpha Programm andere Leute einladen. Im Moment sind diese Einladungen auf 15 beschränkt, der neue Nutzer hat vorerst nur 7. Wir haben natürlich auch Einladungen zu vergeben, an alle, die einen sinnvollen Kommentar da lassen.Wer aus irgend einem Grund keine Einladung bekommt, kann auch auf der Wuala-Webseite direkt eine beantragen.Bitte eMail Adresse immer mit angeben. Wir entfernen diese dann wieder, sobald die Einladung erfolgt ist!Im Moment habe wir keine Einladungen mehr, hinterlasst hier aber trotzdem Kommentare. Wenn ich neue hab lade ich weitere ein.
WualaEin Start-Up an der ETH Zürich (Eidgenössischen Technischen Hochschule) entwickelt nun das, was das GDrive schon längst hätte bringen sollen. Eine kostenlose, schnelle und durchsuchbare Online-Festplatte. Und das ganze ist beliebig skalierbar, weil die Daten auf den Rechnern der Nutzer verteilt werden.Wir alle haben ja irgendwo brach liegenden Speicherplatz auf der Festplatte. Genügend Ressourcen für eine Art GDrive nach dem Peer2Peer Prinzip. Doch Wuala ist mehr, Nutzer können ihre Daten auch untereinander freigeben oder sogar öffentlich verfügbar machen."Wir wollen die Qualität des Speichers verändern" preist Dominik Grolimund seine neueste Software an, die sich momentan im geschlossenen Alpha-Test befindet. Auf der Wuala Webseite kann man sich zur Teilname bewerben. Hier die wichtigsten Features zusammengefasst:Unbegrenzter Online-Speicher, bei der Installation mit einem, aber bis zu 15 GB zum EinstiegSoftware für Windows, Mac und LinuxEs lassen sich beliebig große Dateien speichernDer Download ist schnell, weil Daten von vielen Rechnern im Peer2Peer Verfahren geladen werden und es gibt keine Limits für Traffic.Und schließlich ist das System sicher, weil der Schlüssel für die Daten den Rechner nie verläßt. Auf fremden Maschinen liegen nur verschlüsselte Fragmente.Rechtliche Probleme sehen die Schweizer nicht: "Das Netzwerk solle zum Speichern von privaten Daten genutzt werden, nicht um illegale Kopien zu verbreiten."Dirtekt nach dem Download ist der zum Einstieg verfügbare Online Speicherplatz 1 GB groß. Doch er wächst durch eine stärkere Beteiligung nach Onlinezeit und dem zur Verfügung gestellten Anteil der eigenen Festplatte. Pro Einladung an bis zu 15 weitere Nutzer gibt es jeweils 1 GB oben drauf, so dass man dieses Quota sehr schnell auf 15 GB anwachsen lassen kann. Achtung: Quota Neuberechnungen werden nur täglich durchgeführt, Geduld!Grolimund zu den Unterschieden zu ähnlichen Projekten: "Es gibt sehr viele Projekte, die im Onlinespeichermarkt aktiv sind, beispielsweise Streamload/MediaMax, Pando, Xdrive und Box.Net. Auch Anbieter wie Rapidshare gehören irgendwie dazu ebenso wie die Peer-to-Peer-Filesharing-Systeme, wie z.B. BitTorrent. Letztere haben allerdings keine Zugriffsrechte und auch keine Möglichkeit, persistenten Speicher anzubieten, die Systeme funktionieren nur für populäre Dateien. Unser Ansatz ist etwas anders: Wir verteilen die Datei im Voraus. Das heißt, wenn man ein Foto in Wuala speichert, wird dieses zuerst verschlüsselt, anschließend in Stücke aufgeteilt und diese dann in redundante Stücke kodiert in das Peer-to-Peer-Netz hochgeladen. Dadurch funktioniert unser Ansatz genauso gut für populäre wie auch für unpopuläre Dateien."Eine Anwendung mit dem Namen GDrive, auf der man beliebig viel Daten im Web speichern kann, wurde auch von Google immer mal wieder erwähnt, aber nie wirklich vollständig angeboten und nur in Bruchstücken für einzelne Dateiformate verfügbar gemacht. Vielleicht lässt ein solcher Dienst auch von Google so lange auf sich warten, weil das Kapazitätsmanagement bei einer zentralen Verwaltung zu aufwändig wird...Zu Problemen von zentralen Architekturen: "Das verursacht für den Betreiber hohe Kosten, vor allem für die Bandbreite. Aus diesem Grund erhält der Benutzer einen eingeschränkten Service: Er duldet entweder aggressive Werbung, bezahlt monatliche Gebühren, oder nimmt hohe Einschränkungen in Kauf: starke Kompression, kleines Format, Dateigrößenbeschränkungen, wenig Online-Speicher, langsamer Download oder monatliche Übertragungslimits."Und die Clevere Lösung: "Wuala ist dagegen ein verteilter Datenspeicher, der die brachliegenden Ressourcen ? also Bandbreite und Speicher - der einzelnen Benutzer verwendet, und so die Kosten für uns als Betreiber um Größenordnungen senkt - was sich dann direkt auf den Benutzer auswirkt, da wir so einen besseren Service kostenlos anbieten können. Beispielsweise gibt es bei uns schnelle Downloads, keine Dateigrößenbeschränkungen und auch keine monatlichen Übertragungsbegrenzungen."Die Datensicherheit wird durch die Verschlüsselung der verteilten Fragmente gewährt. "Sämtliche Daten werden beim Speichern direkt auf dem Computer des Benutzers verschlüsselt. Das Passwort des Benutzers verlässt den Computer nie, so dass niemand, nicht einmal wir als Hersteller, Zugriff auf die Daten haben" erklärt Dominik Grolimund, Gründer des inzwischen funf-köpfigen Teams, das bereits seit Herbst 2004 an dem Projekt arbeitet. Zunächst im Rahmen von Semester- und Masterarbeiten an der ETH Zürich, dann ab Februar diesen Jahres unter dem Dach der eigens von im und Luzius Meisser gegründeten Caleido AG. Wo es mit dem Projekt hin gehen soll, hat er uns allderings noch nicht verraten: "Das wirtschaftliche Potenzial für ein kostenloses Internetprodukt kann in einer solch frühen Phase kaum realistisch eingeschätzt werden."Die Entwicklung ihrer dezentralen Online-Festplatte haben die Gründer bisher selbst finanziert, werden aber auch von zahlreichen Studenten unterstützt. Grolimund investierte unter anderem die Einnahmen seiner ersten Entwicklung, der Adress- und Kontaktverwaltung Caleido Address-Book. Mehr als 35.000 Lizenzen davon wurden nach eigenen Angaben in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauft - unter anderem auch an KPMG und den Gewerbeverband Basel.Webseite des Wua.la ProjektsWas ist Wuala ? | How To | Mehr ScreenshotsGoogle hat inzwischen wohl das Potential erkannt und die Entwickler zu einem TechTalk im Googleplex eingeladen:Google TechTalk zu Wuala - Ein verteiltes Dateisystem[TechCrunch, heise.de, Telepolis, golem.de, cnet, gigaom, deutsche-startups.de, TechCrunch Einladungen, liquidat, centernetworks, neuderdings.com]Einladungen kann man hier bei uns anfordern