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Viele von euch kennen sicher schon die Google-Funktion, dass man rechnen oder umrechnen kann. Viele kennen auch schon die Schnellfunktionen, damit man bspw. direkt Orte ansteuern kann. Google hat im Januar das "Answer Highlighting" vorgestellt und geht jetzt noch einen Schritt weiter: Fakten bzw. Antworten sollen direkt mit Quell-Verweisen angezeigt werden - keine unnötigen Infos mehr - nur Antworten. 

Damit in Zukunft das Image von Google noch besser klappt, hat ja Google im Januar damit begonnen, Webseiten zu verstehen. Wikipedia bspw. liefert seine Infos in Tabellen und in einem Text-Absatz aus. Daraus lassen sich schon grundlegende Informationen stricken. Aber hat jede Webseite seine eigenen Vorstellungen und so hat Google geschafft, was Wolfram Alpha bereits schaffte: Eine Methode, um Antworten zu finden. Erstmal wurden sie nur fett dargestellt, jetzt geht man einen Schritt weiter.

Antworten direkt im Suchergebnis - mit QuellenangabenGoogle zeigt direkt an, welche Information man haben möchte. Sucht man nach Geburts- oder Todesdaten, so ist es klar, dass die Wikipedia oder - wie in diesem Fall die IMDB - eine andere Webseite befragt wird. So können etwa andere Informationen herausgesucht werden: "Wie hoch ist die Zugspitze?" - "Wie lange braucht man von Leipzig nach Berlin?" - "Wann findet das nächste 'Ich+Ich'-Konzert statt?" und so weiter. Damit der Benutzer aber noch einmal prüfen kann, was ihm die Suchmaschine vorlegt, gibt es Quellenangaben.

Antworten direkt im Suchergebnis - Quellenangaben
Google möchte also auf Gleichstand mit Wolfram Alpha. Dafür sucht die bekannteste Suchmaschine das einfachste Format aus: Eine Zeile, nicht mehr als 200 Zeichen, das Auge nimmt nur das wahr, was hervorgehoben wird. Dieser Schritt war - auf lange Sicht gesehen - vorhersehbar und gehört zum unausweichlichen Portfolio von Google.

Außerdem hat man die Möglichkeit, Feedback zu geben. Wenn eine Suche nicht stimmt, dann muss natürlich der Algorithmus verbessert werden. Das Antwort-Feature soll bis zum Ende der nächsten Woche in der weltweit englischen Suche verfügbar sein, bei einigen Usern eventuell länger.

Neue Squared-Funktion: "Irgendwas Anderes"
Squared

Es klingt wie ein kleines Spiel, welches Google sich da ausgedacht hat, jedoch steckt dahinter eine bewährte Technik, die des Vorschlagens von Google Squared. Dieses sucht jetzt relevante Begriffe heraus und zeigt sie in der Sidebar von Google an. Aber gilt auch hier: Nur im englischen Google.

Squared sucht etwas Anderes
» Google Blog
GoogleGoogle ist immer bemüht, sich durch Unmengen von Webinhalten durchzukämpfen und das Relevante dann den Benutzer auf den Servierteller zu legen. Deshalb gab Google jüngst bekannt, dass neue Features wie Answer highlighting oder Synonym understanding in naher Zukunft in die Suche integriert werden und damit die Suche noch treffender werden soll.Wer oft und viel durchs Web klickt, wird um die Suchmaschine Google nicht herumkommen, da sie das ganze Web bereithält. Oft hat man aber das Problem, dass der Beschreibungstext der Webseite (meta-description) nicht ausreicht. Dann muss man immer wieder auf die Webseite warten, obwohl man weiterarbeiten möchte.Answer highlighting Um die relevanten Informationen herauszufiltern, baut Google die Answer highlighting-Technologie in die Suchmaschine ein, die es möglich macht, bestimmte Stichworte aus der Webseite zu filtern. Dazu schreibt Google im Blog: "Google Squared ist eine der ersten Erfindungen, die automatisch strukturierte Daten im Web sucht, identifiziert und bereitstellt. [...] Answer highlighting wird Ihnen helfen, Informationen leichter zu finden, indem die Antwort schon in den Suchergebnissen fett formatiert wird".Angenommen man sucht nach der Höhe des Empire State Building: Bekommt man heute die Stelle als Auszug aus der Wikipedia, wo das Wort "height" (dt. höhe) vorkommt, soll man in Zukunft direkt die Höhe des Empire State bekommen. Answer highlighting Synonyme Google hat nun eine weit umfassende Synonym-Datenbank, die es erlaubt, auf ein bestimmtes Wort ein anderes Wort zu finden. So ist zum Beispiel Video und Movie in den meisten Fällen das Gleiche. Sucht man jetzt also nach Video-Datenbank, wird gleichzeitig im Hintergrund auch nach Movie-Datenbank und Movie-Database gesucht. Das erleichtert die Benutzung von Google, vor allem wenn man keine konkreten Stichworte hat. Abschalten lässt sich die Funktion durch ein "+" vor dem entsprechenden Suchbegriff.Rich Snippets: Neues Format für Veranstaltungen Bisher war es so, dass die Rich Snippets als Webseitenbeschreibung ausgegeben wurden. Damit wurde der Fließtext schnell unübersichtlich. Deshalb hat sich Google dazu entschlossen, die Daten unter die Beschreibung zu verlinken (wie es beispielsweise bei verwandten Dokumenten auf der Seite der Fall ist). Rich Snippets for Events Um das neue Format zu integrieren, muss der Betreiber der Webseite ein wenig sein HTML-Code umbauen, damit die Suchmaschine die Daten identifiziert. Die Tools werden in den nächsten Tagen auf google.com in Englisch, später auch in anderen Sprachen, zur Verfügung stehen. » Google Blog: Answer-hl & Rich Snippets » Google Blog: Synonyme
Squared Es gibt ein erstes Update für den im Juni gestarteten Labs-Dienst Google squared. Die Limitationen eines Squares wurden erheblich aufgestockt und der Algorithmus filtert die Daten jetzt intern sehr viel besser, so dass die meisten Datenblätter jetzt nur noch sinnvolle und vorallem richtige Einträge enthalten. Außerdem kann ein Square jetzt auch exportiert werden.Google Squared
Um die Darstellung bzw. Auswertung einer Tabelle zu vereinfachen, wurde jetzt die Möglichkeit hinzugefügt die Daten nach einem bestimmten Kriterium zu sortieren - Bilder und längere Texte sind davon allerdings ausgenommen. Diese Sortierfunktion ist bei dem jetzigen Umfang von bis zu 120 Einträgen auch notwendig - vorher war das ganze auf 30 beschränkt. Die Anzahl der maximal anzeigbaren Atribute zu einem Eintrag liegt weiterhin bei 12.Das Ranking-System des Such-Algorithmus wurde ebenfalls verbessert, so dass jetzt weniger oft Falsch-Einträge ausgespuckt werden, ganz vermeiden lassen wird sich das aber wohl auch in Zukunft nie. Außerdem werden jetzt standardmäßig nur noch Atribute automatisiert angezeigt zu denen sich auch Daten finden lassen. Wenn es bspw. bei der Liste der US-Präsidenten nur 1-2 Einträge für "First Lady" gibt und für den Rest keine Daten zur Verfügung stehen wird dieses Atribut als unwichtig bewertet und weggelassen.Dennoch muss an dem Ranking noch viel geschraubt werden, was man besonders gut an dem Eintrag von Barack Obama (Screenshot) sehen kann. Obwohl über ihn im Netz mehr als genug Daten zu finden sind, hat er als einziger keine vernünftige Beschreibung sondern einen Auszug aus seiner Website (mit Login & Co.) und sein Nachfolger, Präsident TBD, steht auch schon fest :-DHat man dann ein gutes Tabellenblatt erarbeitet, lässt sich das ganze nicht mehr nur bei Squared direkt speichern sondern auch als CSV-Datei oder direkt zu Spreadsheets exportieren. Das funktioniert ohne Probleme und die Tabelle sieht in Spreadsheets exakt genau so aus wie bei Squared, es kann also sofort mit der Weiterverarbeitung der Daten begonnen werden.Das Squared-Team verspricht in Zukunft noch weitere Verbesserungen und Funktionen, lässt aber natürlich offen worum es sich dabei handelt. Das Projekt hat eine Menge Potential, nur kann ich mir das ganze nicht wirklich als Standalone-Anwendung vorstellen die die User aktiv benutzen. Aber irgendwie wird Google es schon schaffen das sinnvoll in die Web-Suche zu integrieren ;-)» Google Squared » Ankündigung im Google-Blog
SquaredGoogle Squared ist der neuste Service von Google. Auf Searchology 2009 wurde der Dienst neben Search Options vorgestellt. Zwischenzeitlich wurden auf google.com/squared Quadratzahlen ausgerechnet.Nachdem man einen Begriff eingeben hat, sucht Google nach Informationen zu diesem und zeigt das Ergebnis in einer Tabelle an. Je nachdem was man sucht, ändert sich was man in der Tabelle angezeigt bekommen. Bei Personen findet man fast immer Geburtstag und -ort. Bei manchen auch nur eine Beschreibung.Die Tabelle lässt sich sowohl nach oben als auch nach unten erweitern. Bei dem Begriff "Germany" schlägt Google dieses als Reihen vor: Hamburg, Holy Roman Emperor, Berlin, Bavaria, Hesse, Adolf Hitler und Martin Luther. Bei der Eingabebox macht Google aber auch gleich bis zu fünf weitere Vorschläge. Das gleiche gilt für die die Spalten.Die Ergebnisse sind leider nicht immer richtig. So ist Berlin zum Beispiel am 29. Mai 1979 geboren und am 22. September 1989 in Bagdad gestorben. Ergebnisse, die möglicherweise falsche sind, werde in grau geschrieben. Stammen die Daten hingegen aus der Wikipedia sind sie ganz normal in schwarz. Beim Überfahren der einzelnen Zellen erscheint die Quelle der Daten bzw. des Bildes. Hier kann man dann auch eine andere Quelle wählen oder die Ergebnisse bearbeiten.Der Dienst ist Teil von Google Labs.
GoogleAuf der Searchology am letzten Dienstag hat Google neben den Search Options auch etwas neues fürs Google Labs angekündigt: Google Squared. Dieser Dienst soll noch im Mai online gehen.Google Squared soll Infos zu verschiedenen Suchbegriffen in einer Tabelle darstellen. Die Daten werden über die Google Suche gesammelt.Bis der Dienst online geht hat sich Google etwas lustiges ausgedacht. In ein Feld kann man Zahlen (und einige Worte) eingeben und Google spuckt, dann die Quadratzahl dazu aus.Diese Ausnahmen gibt es: -42 -times (1440 Broadway) -be there or b2 -alpha (beta)Was bei 42 kommt dürfte wohl klar sein ;) (es ist nicht 1764)
Google Bereits vor zwei Jahren hat Google im Mai Google Searchology veranstaltet. Die Gerüchten, dass Google heute das Wonderwheel und andere Features offiziell vorstellen wird, haben sich bestätigt.Rückblick: Seit einiger Zeit erscheinen bei der bekannten Did you mean: ... die ersten beiden Ergebnisse zum vorgeschlagenen Suchbegriff. Google wollte testen, wie Nutzer auf das reagieren. Nach einigen Korrekturen ist es nun bei den meisten "fehlerhaften" Suchbegriffen Gang und Gebe, dass oben zwei Suchergebnisse für den Vorschlag erscheinen und unten weitere zum ursprünglichen Begriff.Auch die Mobile Version hat Google verbessert. Die Nutzer erwarten von Google, dass es schnell und einfach zu bedienen ist. Google musste die Suche an verschiedene Browser anpassen. Auch Google Suggest ist inzwischen in einigen Geräten vorhanden zum Beispiel bei Android. In wenigen Wochen werden auf Handys vorschläge aus dem eigenen Verlauf gemacht, wenn man eingeloggt ist. Diese erscheinen weiter oben in der Liste. Bei der mobilen Suche können aber auch die lokalen Ergebnissen zum Beispiel ein Café eine wichtige Rolle spielen. Daher wurde die "Ortung" verbessert. Diese Ergebnisse werden auch vorschlagen.Das Internet besteht aus zwei "Wolken": Eine für das normale Internet am PC und eines mit Webseiten, die für mobile Geräte optimiert sind. Es ist wichtig, dass die mobile Suche diese wenn möglich anzeigt, die normale Suche aber diese vermeidet.Schließlich startet Marissa Mayer mit ihrem Vortrag. Mayer erklärt, dass einigen Nutzern Google in verschiedenen Lebenslagen geholfen habe. So suchen einige Männer nach wie man eine Krawatte bindet, wenn die Frau nicht da ist. Aber auch Marissa blickt zurück. Bevor Universal Search gestartet wurde, zeigen die Suche höchsten ein Thumbnail bei Video an. Heute findet man Ergebnisse aus der News-Suche und weitere Videos. Auch Bilder oder Ergebnisse von Sportereignissen findet man.SearchWiki soll es dem Nutzer möglich machen, einige Ergebnisse einzufügen oder bestimmte Webseiten für sich hervorzuheben und sie so einfach wiederzufinden. Ergebnisse die einem nicht gefallen sind mit einem Klick weg. SearchWiki und Universal Search haben ein Problem: Die Ergebnisse passen unter Umständen nicht zum Suchbegriff.Deswegen gibt es nun Google Search Option entwickelt, die bereits vor einigen Wochen bekannt wurden. So lassen sich Videos oder Bilder für die Suche anzeigen ohne, dass man auf eine andere Seite wechseln muss. Alles wird automatisch nach einem Klick geladen. Google Search Option macht das Ganze einfacher. Der Nutzer kann sich zum Beispiel eine Timeline anzeigen lassen (auch wenn diese nicht immer korrekt ist).Wonder Wheel visualisiert Suchergebnisse und ähnliche Suchbegriffe. Im Zentrum des Wheels steht der ursprüngliche Suchbegriff und ringsum findet man ähnliche Begriffe. Klick man einen an, wird dieser zum Zentrum und neue Begriffe erscheinen. Rechts erscheinen denn die Ergebnisse zur Suche.Später im Mai wird Google Squared als Google Labs gestartet. Square listet Infos zu einem Suchbegriff auf. Weitere Felder kann man mit wenigen Klicks hinzufügen. Google versucht nun passenden Antworten auf den Begriff zu finden und die Tabelle zu finden. Die zusammengestellten Tabellen werden gespeichert oder können als Lesezeichen gesichert werden.Als weiteren Dienst wurde Rich Snippets vorgestellt. Dieses Feature zeigt weiter Infos in nur einer Zeile an. Zum Beispiel die Bewertung eines Produkts und eine Preisspanne. Bei Personen werden Infos anzeigt, wo sie Arbeiten. Diese Daten stammen zum Beispiel von LinkedIn. Die Bewertungen aus dem Quelltext einer Seite.