Suchergebnisse für Google Calendar
Google hat heute zum ersten Mal seit einem Jahr ein Posting im Gears Blog veröffentlicht. Darin kündigt man das Ende von Gears an. Die derzeitigen Versionen für Firefox 3.6 und Internet Explorer 8 sind die letzten. Auch aus Chrome wird Gears bald entfernt.
Ab sofort kann man bei der Erstellung von Terminen die Zeitzone festlegen. Hierfür gibt es hinter den gewählten Anfangs- und Endzeitpunkten einen Link Time Zone, der einen neuen Dialog öffnet.
Hier findet man dann die aktuelle Zeitzone und kann aber auch eine andere wählen. Wer nicht genau weiß welches Land welche Zeitzone hat, kann über ein Menü erst das Land und dann die möglichen Zeitzonen wählen. Der Endzeitpunkt muss aber nicht in der gleichen liegen, sondern kann abweichend gewählt werden.
Die Zeitzonen werden dann farbig hervorgehoben und man kann sie so wohl kaum übersehen.
Auf dem Chrome OS Event hat Google heute auch den Webstore vorgestellt. Wenige Minuten nach dem Ende der Konferenz ging der Store dann online. Wir haben nun einmal einige nützliche herausgesucht.
Grundlegend für jeden Google Nutzer sind wohl diese Apps: Google Mail, Google Docs, Google Reader und Google Calendar. Diese Apps stammen alle von Google selbst. Zu erkennen an "from google.com - Verified website". Wer wieder nicht das Ende der Arbeit, Vorlesung oder der Schulstunde erwarten kann, kann mit Clock (auch von Google) sich einen Countdown anzeigen lassen. Weiterhin gibt es hier auch eine Uhr, Stoppuhr, Wecker mit Sound und einen Kalender.
Für die Aufgabenverwaltung eigenen sich nach unserer Meinung leider Google Mail Tasks immer noch nicht wirklich. Besser ist hier Remember the milk und Todo.ly. Auch für YouTube gibt es eine App. Während es von Twitter keine App gibt, haben die Entwickler von Tweetdeck eine in den Webstore gestellt. Die App Halfnote stammt vom Googler Aaron Boodman, der auch Gears und Greasemonkey mitentwickelt hat. Nach der Anmeldung kann man hier Notizen erstellen.
Und ganz wichtig ;) natürlich auch unsere App. Wer eine App kauft und damit nicht zufrieden ist, kann diese in den ersten 30 Minuten stornieren. Dies ist aber nur einmalig möglich. Für Apps mit Abo (subscription) ist die Kündigung zum nächsten Abrechnungszeitraum möglich. Alle Apps, die mal installiert hat, findet man hier.
Ab sofort können Admins einer Domain, die Services von Google Apps verwendet, festlegen welche Dienste die Mitarbeiter nutzen können. Google stellt nämlich neben Google Mail, Docs, Calendar, Sites und Co. nun auch Analytics, AdWords und viele weitere zur Verfüung. Außerdem benennt Google "Google Apps" leicht um.
Google bietet eigentlich alle Dienste, die es kostenlos mit einem Google Account bzw. Google Mail gibt, nun auch in Google Apps an. Einen Unterschied gibt es aber. Der Administrator kann festlegen, welche Services genutzt werden können. Hierfür gibt es im Admin Center eine Übersicht, die man kinderleicht bedienen und so einzelne Services deaktivieren kann. Diese unterteilt sich in unterschiedliche Bereiche.
Unter dem Namen "Google Apps" laufen verschiedene Angebote. Das kostenlose Google Apps richtet sich an kleine Unternehmen und unterschiedet sich nicht von einem Google Account (man hat genauso viel Speicher bei Google Mail), für zahlenden Unternehmen gibt es mehr Speicher und Videos, Regierungen und Behörden erhalten speziell zugeschnittene Lösungen und für Schulen, Hochschulen und Universitäten gibt es Google Apps kostenlos.
Google gibt den einzelnen Versionen nun neue Namen:
- Google Apps bezeichnet die kostenlose Version für bis zu 50 Nutzer
- Google Apps for Business richtet sich mit 25 GB an zahlenden Kunden. Hier kostet der Nutzeraccount pro Jahr 50 $, bietet aber auch eine 99,9% Up-time Garantie, einige exklusive Features und Support via Telefon.
- Google Apps for Government ist das von der FISMA zertifizierte Angebot für Behörden
- Google Apps for Educations umfasst die Features von Google Apps for Business und richtet sich an Unis, Hochschulen und Schulen und ist für diese kostenlos.
Google will in den kommenden Wochen auf in mehreren Blogposts auf einige Unterschiede zwischen Google Apps und dem normalen Google Account eingehen. Eine Liste der unterstützen Services gibt es hier auf Englisch.

Dem ein oder anderem ist wahrscheinlich in den letzten Tagen das neue Design bei der Login-Seite von Google Mail aufgefallen. Für Nutzer außerhalb von Deutschland gibt es zudem ein neues Logo, dass deutlich besser zum Design der anderen Logos passt.
Hier seht ihr einen Vergleich des alten und des neuen Designs des Logos:

Außerdem hat Google des Design der Login-Seite geändert. Bei einigen anderen Dienste erfolgte ein Redesign vor einigen Wochen. Da sicherlich die meisten Nutzer immer eingeloggt sind, wird es nur wenigen auffallen. So hat man die Reihenfolge der Leistungsmerkmale geändert. Der Speicherplatz ist nun an erster Stelle, gefolgt von Spam und als letztes der mobile Zugriff. Die verwendeten Icons passen besser zu den Icons, die Google bspw. bei Calendar oder Docs nutzt.

Die Anzahl der Browser-Erweiterungen für Chrome wächst ständig. Und auch Google-Mitarbeiter selbst tragen nicht unerheblich dazu bei. Das Unternehmen beschäftigt viele Entwickler, die sich nützliche Features überlegen und diese in Form von Extensions umsetzen. Gerade wurden drei davon neu vorgestellt, die den Umgang mit Google-Diensten erleichtern sollen.
Google Kalender
Mit dieser (eigentlich lange überfälligen) Extension lässt sich der Google Kalender direkt im Browser nutzen, ohne auf die web-basierte Oberfläche ausweichen zu müssen. Bestehende Termine können betrachtet sowie neue einfach angelegt werden. Die Extension erkennt automatisch Events auf Seiten wie Facebook oder Evite, und diese lassen sich dann über ein grünes Plus-Symbol im persönlichen Kalender eintragen. Sind geografische Informationen an einen Termin geknüpft, werden diese in Form einer kleinen Karte angezeigt.

Web Clipboard
Mit dieser Extension können Text und Bilder von Webseiten direkt an die Google Docs Zwischenablage übergeben werden. Die dorthin kopierten Inhalte werden auf Google-Servern gespeichert und sind via Google Docs von überall aus abrufbar.

YouTube Feed
Diese Extension listet die Videos aus dem persönlichen Feed auf der YouTube-Homepage auf, und man wird benachrichtigt sobald neue Videos hinzu gekommen sind.

Einige andere Google-eigene Erweiterungen, wie z.B. der Google Calendar Checker oder der News Reader, wurden um sinnvolle Features erweitert. Insgesamt werden mittlerweile schon mehr als 8000 Extensions für Chrome angeboten.
Aktuell läuft ein Beta-Test, in dem involvierte Google Trusted Tester verschiedene Labs-Produkte ausprobieren können. Darunter fällt auch ein Test, indem aktuelle Buzzes in der Google Mail-Sidebar gezeigt werden. Die Google Mail-Sidebar wird derzeit für Werbung und zwei Buttons genutzt.
Eigentlich dürfen Google Trusted Tester nur testen und genießen. Daran hat sich der Autor bei google.org.cn nicht so gehalten und plaudert mal eben das aus, was wir in Zukunft sehen dürfen:
Man sieht eigentlich, dass es in der Conversation-Mode darauf hinaus läuft, dass man aktuelle Buzzes angezeigt bekommt. Nicht ganz unnötig, wenn man bedenkt, dass nicht jeder auf Buzz im Menü klickt.
Ob und wann das Labs dann ins generelle Labs übergeht, konnte noch keiner sagen. Wir können aber schon mal ein paar Vorschläge machen, was noch so in die Sidebar gehört:
- ähnliche Nachrichten, verwandte Nachrichten
- "als neu bearbeiten"
- Markierungsoptionen (z. B. Text extrahieren)
- einen Google-Calendar
- eventuell Kontakt-Infos
Das ist aber alles mehr Wunschdenken und so können wir dann glücklich sein, wenn es doch mal dazu kommt, dass wir Buzz in der Sidebar von Google Mail sehen.
[via]
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Nach Twitter setzt jetzt auch Google auf Zeichen: Zwar wird nicht die Standard-Autorisierung abgeschalten, kann sich der API-Nutzer nun mit oAuth einloggen - die von Google aus bevorzugte Methode.
Bisher war es nämlich so, dass ein Basic-Auth, also Benutzername und Passwort im Klartext, für die Apps API verwendet wurde. Nun kann der Entwickler auch oAuth benutzen, welches alleine durch seine Vorteile glänzt:
- es ist sicherer: Ein oAuth-Token hat ein Gülitigkeitsbereich, das heißt: Man versieht den Token etwa mit einem Ablaufdatum
- es ist anpassbar: Es kann nur auf bestimmte APIs angewendet werden. Und jedes Token-Paar ist nur für eine Art API verwendbar. Wenn etwa ein Token-Paar für die Kalender-API erstellt wird, kann dieses nicht für die E-Mail-Migration-API verwendet werden
- es ist offen: OAuth ist ein Open Source-Standard. Es wird auf den verschiedensten Plattformen eingesetzt und ist immer mit dem gleichen Prinzip behaftet
Ab sofort kann mit der Apps API via oAuth folgende Methoden und Sub-APIs angesprochen werden: Provisioning API, Email Migration API, Admin Settings API, Calendar Resource API, Email Settings API und Audit API. Laut Google sollen diese oAuth-APIs für noch mehr Sicherheit sorgen, die bei Unternehmen höchste Priorität genießt. Natürlich sind auch diese APIs mit SSL verschlüsselt. Wer mit oAuth hantiert, sollte sich vorher noch die Doku durchlesen, damit wirklich nichts schief geht. Die Google Apps APIs sind übrigens immer dann ratsam, wenn das Webinterface ungeeignet ist oder man mit Webseiten und 3rd-Party-Clients auf Apps zugreifen möchte.
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Genau vor einem Jahr hat Google das Internet Explorer Plugin Chrome Frame veröffentlicht. Nachdem im Juni eine Beta-Version erschienen ist, wurde nun die erste stabile Version freigeben. Chrome Frame integriert sich in den Internet Explorer und bringt ihm so HTML5 und CSS3 bei. Mit Chrome Frame werden aber nur Webseiten gerendert, die das entweder per Meta-Tag oder per HTTP-Header anfordern.
Seit der Beta-Version hat Google hart daran gearbeitet die Geschwindigkeit und Stabilität zu verbessern. Der Start auf Windows Vista und Windows 7 ist nun dreimal schneller und die meisten bekannten Konflikte mit anderen Plugins wurden behoben.
Anfangs nutzte Google Chrome Frame selbst nur für Google Wave. Dadurch wollte man sich Kosten für die Anpassung an den Internet Explorer sparen. Heute verwendet Google Chrome Frame - wenn es installiert ist - in Google Docs, orkut und YouTube. Google Calendar und Google Mail sollen, so heißt es in der Ankündigung schon bald nachziehen.
Google wird Chrome Frame genauso oft aktualisieren wie man es mit Google Chrome vorhat. Hier soll es alle sechs Wochen ein Update geben. Das nächste müsste ungefähr Mitte Oktober kommen. In den nächsten Versionen wird Google weitere Änderungen für mehr Geschwindigkeit vornehmen. Derzeit benötigt das Plugin bei der Installation noch Admin-Rechte, was sich in einer kommenden Version ändern soll.
Wer bisher Chrome Frame installiert hat, war meist ein Beta-Nutzer. Diese erhalten in wenigen Tagen automatisch im Hintergrund ein Update auf die stabile Version. Wer lieber die Beta verwenden möchte, kann sie hier unterladen, die Entwicklerversionen (dev) gibt es hier.
Administratoren können in einem Unternehmen mit dem msi-Installer eine Installation im Netzwerk vornehmen. Der Vorteil ist, dass die Mitarbeiter weiterhin die gewohnte Oberfläche nutzen können, aber dennoch moderne Techniken im Browser möglich sind.
Die Versionsnummer:
Stable: 6.0.472.62
Beta: 6.0.472.62
Dev: 7.0.517.8
Google hat ein altes Experiment im Calendar verbessert. Ab sofort kann man über die Einstellungen für das Labs Freundliche Erinnerungen bzw. Gentle Reminders auch festlegen, dass bei einer Erinnerung ein Sound abgespielt werden soll.
Gentle Reminders greift aut Desktop Notifications zurück. Diese Technik wird derzeit nur von Chrome unterstützt. Ist das Experiment aktiviert, dann erinnert Google nicht mit einem Alert via JavaScript an den Termin sondern nutzt Desktop Notifications. Hierdurch kann man weiter mit arbeiten und der Browser wechselt nicht in den Calendar-Tab.
Für den Sound benötigt man Flash.

Und wieder ist ein Jahr im Google Kalender vorbei. Heute vor 12 Jahren wurde die Google Suche gestartet. Die eigentliche Gründung von Google ging erst am 27. September über die Bühne. Wie jedes Jahr fasst wir auch heute am 7. September das letzte Google Jahr zusammen. Der Artikel wirft noch einem einen Blick auf wichtige Ereignisse von Google zwischen Anfang September 2009 und heute ? in nicht chronologischer Reihenfolge.
Schauen wir uns zuerst einmal an, was Google so alles an seinen Software-Produkten geändert hat. Picasa hat gleich drei Updates erhalten. Picasa 3.5 brachte die Gesichtserkennung direkt in die Software. Bisher war diese ausschließlich in Picasa Web nutzbar. Mit dem Update auf 3.6 ? welches rund drei Monate später folgte ? passt Google die Software an einige Änderungen von Picasa Web an (Alben mit Login schützen). Das bisher letzte Update erschien vor wenigen Wochen. Picasa 3.8 steht nur auf Englisch zur Verfügung und integriert Picnik, automatische Videos rund um eine Person und Batch Upload.
Google Earth 5.1 behob einige Fehler und brachte eine deutliche Steigerung der Geschwindigkeit mit. In Google Earth 5.2 hat Google seinen Browser Chrome integriert. Somit ist es möglich verlinkte Webseiten direkt in Earth anzuschauen und gibt dem Begriff Geo-Browser direkt eine neue Bedeutung.
Google Chrome ? anfang September 2009 noch Chrome 2 ? erhielt mit den Versionen 3, 4, 4.1, 5 und vor wenigen Tagen Chrome 6 gleich fünf Updates und steht auch für Mac und Linux bereit. Ein weiteres neues Produkt, in dem Chrome zu Einsatz kommt ist Chrome Frame. Das Plugin für den Internet Explorer ersetzt die veraltete Trident Engine für ausgewählte Webseiten und bringt so neue Features in eine bekannte Oberfläche. Alle Details zu Chrome gibt es in unserem Artikel zum 2. Geburtstag von Chrome.
Wo wir schon beim Internet Explorer sind. Im Laufe der letzten 12 Monate hat Google für immer mehr Produkte die Unterstützung des alten Browsers von Microsoft eingestellt. Hier seinen YouTube, Google Mail, Docs und der Calendar genannt. Aber auch andere alte Browser wie den Firefox 2 wird Google nicht mehr unterstützen.
Google hat sich im letzten Jahr bemüht die Optik seiner Dienste Google Mail, Docs, Calendar und Reader zur Vereinheitlichen. Alle nutzen standardmäßig nun eine ähnliche Oberfläche mit ähnlichen Farben. Auch Google Maps wurde in diese Richtung angepasst. YouTube hat Google zum gefühlten tausenden Mal geändert. Das Design, das am 1. April online gestellt wurde, verfügt über einige neue Features wie Live-Updates bei viel kommentieren Videos. Nach und nach hat Google fast alle Bereiche optisch überarbeitet. Auch die Channels haben im Herbst endlich das neue Design erhalten. Beim Dienst Google Bookmarks hat sihc dieses Jahr nach langer Pause mal wieder was getan. Ein neues Design brachte neue Features wie Listen mit.
2009/2010 hat Google einige neue Dienste vorgestellt. Im Oktober 2009 kam Wave. Bis Mai 2010 brauchte man aber eine Einladung, im August hat Google dann Wave schließlich eingestellt. Die Technik will man in anderen Produkten nutzen. Wave wird zudem offen gelegt. Sidewiki soll Kommentare auf Webseiten ermöglichen, die das nicht bietet. Über die Toolbar für IE und Firefox, ein Bookmarklet für andere Browser und eine Extension für Chrome ist die Kommunikation mit anderen Besuchern möglich.
Das Google Dashboard listet alle Daten auf, die man in den einzelnen Diensten gespeichert hat. Außerdem sieht man hier schön, welche Daten auch an andere Nutzer freigegeben wurden. Insgesamt hat sich Google um einen besseren Datenschutz bemüht.
Im Dezember 2009 wurde der Quellcode vom Chrome OS als Chromium OS freigeben, erste Builds zeigten damals, was Google schon für das Betriebssystem geschaffen hat. Ebenfalls im Dezember kam mit goo.gl ein eigener URL-Kürzer von Google. Dieser lässt sich in Feedburner fürs twittern nutzen, in Google Maps gibt es ein Experiment, dass diesen für Maps nutzt und zahlreiche Erweiterungen erlauben die Kürzung von anderen URLs.
Auch bei Google Apps hat sich ein wenig getan. So ist es für ausgewählte Nutzer schon möglich mit
ihrem Google Apps-Account auf andere Dienste wie Blogger, YouTube und ähnliches zuzugreifen. In der kommenden Zeit soll es das für alle Apps-Nutzer geben, wenn es der Administrator freigibt.
Werfen wir mal einen Blick auf neue Features bei einzelnen Produkten. In der Summe ? so unser Eindruck ? hat sich eigentlich am meistens bei Google Docs getan. Das Webclipboard ermöglicht es Texte, Grafiken und Tabellen problemlos zwischen zwei oder mehreren Dokumenten hin und her zu kopieren. Export ermöglicht es alle Daten auf einmal zu sichern. In Google Docs hatte ich bereits im Sommer 2008 eine mögliche Festplatte vermutet. Anfang des Jahres 2010 war es dann so weit. Man kann alle Dateien in Google Docs speichern. Um nicht jede Datei einzeln auswählen zu müssen, gibt es den Bulk-Upload mit Flash. Die Editoren in Text und Tabelle wurden überarbeitet und bringen weitere Features von Desktopsoftware wie MS Office oder OpenOffice mit. Die Echtzeitübertragung von Buchstabe für Buchstabe macht es zudem leichter gemeinsam an einem Dokument zu arbeiten. Google Docs verfügt außerdem über eine Texterkennung und kann Inhalte aus Bildern und PDFs auslesen.
Bei Google Mail wurde Drag&Drop eingefügt. Hiermit ist es möglich Anhänge ganz leicht anzuhängen. Man braucht sie nur in das Fenster zu ziehen. Auch den Download hat Google inzwischen möglich gemacht. Den Kontaktmanager hat Google um einige Funktionen erweitert und erlaubt das Telefonieren aus Google Mail heraus. Ein Anruf jedes Telefons ist möglich und relativ kostengünstig.
In den letzten Monaten hat Google wieder verstärkt eingekauft. Mit Recaptcha verfügt Google nun über eine Plattform, mit der man das Digitialisieren von Büchern beschleunigen kann. Jeder der ein ReCaptcha eintippt, hilft dabei nicht richtig erkannte Wörter aus den Scans zu verbessern. Mit Admob hat sich Google einen Spezialisten für mobile Werbung gekauft. Die Technik von Etherpad lässt sich in Wave und Docs verwendet. DocVerse wurde von ehemaligen Mitarbeitern von Microsoft gegründet und von Google übernommen. Das Plugin für MS Office ermöglicht es in der bekannten Oberfläche gemeinsam an Texten zu arbeiten. DocVerse passt gut zu Google Apps. Picnik ist eine Webseite mit der man Bilder bearbeiten kann. Die gekaufte Firma ist inzwischen schon Picasa Web und in Picasa 3.8 integriert worden. Weitere Übernahmen findet ihr unter dem Tag übernahme.
Aus der Übernahme des Codec-Spezialisiten On2 hat Google gemeinsam mit Mozilla und Opera einen freien Codec für Webvideos entwickelt. WebM wurde auf der Google I/O vorgestellt. Chrome 6 sowie Opera 10.6 unterstützen ihn bereits, die Betas vom Firefox 4 kommen ebenfalls damit zurecht. YouTube arbeitet derzeit daran seine Videos in das Format zu konvertieren. Insgesamt hat Google bei YouTube einiges für HTML5 gemacht. So gibt es einen Player, der die Videos im Video-Tag von HTML5 abspielt. Hierbei wird auf mp4 bzw. webm zurückgegriffen. Videos auf Youtube dürfen nun 15 Minuten lang und bis zu 4096 x 3072 Pixel groß sein.
Google startet immer wieder Experimente. Mal sind es ?Labs?-Bereiche für Produkte, mal auch der Einstieg als Provider. Google hat angekündigt in einigen Städten mit 50.000 bis 500.000 Einwohnern ein 100 Gbit/s-Netzwerk aufzubauen. Um an diesem Test teilnehmen zu können, war Topeka sogar bereit sich in Google umzubenennen.
Bei Google Maps gibt es seit Februar ein eigenes Labs. Hier testet Google Funktionen, die noch nicht ganz ausgereift sind. Dazu zählen Luftbilder (45°-Aufnahmen), Messtool, drehbare Karten und noch einige weitere.
Bei Google Mail Labs hat Google Anfang 2010 einige Funktionen als Standardfunktion übernommen, aber gleichzeitig auch einige weniger beliebte Features eingestellt. Eins dieser Features war Email Addict (hiermit konnte man Google Mail für 15 Minuten schlafen legen, neue Mails wurde nicht sofort angezeigt). Fester Teil von Google Mail hingegen wurde zum Beispiel ?Custom Label Colors? (hiermit kann man weitere Farben für die Labels festlegen).
Im normalen Google Labs gibt es auch einige Apps für Android. Google Goggles ermöglicht es mithilfe von Bildern zu suchen. Ganz gut arbeitet das mit Büchern und Posters. Texte erkennt Goggles ebenfalls und kann zum Beispiel für das Speichern von Visitenkarten genutzt werden. Weitere neue Apps sind Maps mit Navigation, integriertem Latitude und Umgebungssuche.
Zu Weihnachten 2009 bekam jeder Googler ein Handy geschenkt, aber nicht irgendein Handy, sondern das Nexus One. Für die Öffentlichkeit war das Smartphone Anfang Januar exklusiv über einen Shop über das Internet erhältlich. Eine weitere App von Google für Android ist Earth, die ebenfalls erstmals mit dem Nexus One gezeigt wurde.
Kerngeschäft von Google ist nach wie vor die Suche. Auch hier hat sich einiges getan. Der Suchschlitz wurde größer, die Buttons durch Grafiken ersetzt. Die Links werden erst beim Bewegen der Maus sichtbar. Das Design der Ergebnisse wurde in zwei Schritten geändert. Als erstes wurde eine Sidebar eingefügt, als nächstes kam ein neues Design mit einem neuen Logo. Durch die Änderung ist das erste Ergebnis ein wenig weiter nach oben gerutscht. Die Suchergebnisse passen sich seit dem Herbst 2009 auch bei nicht eingeloggten Benutzer unter Umständen an alte Begriffe an.
Weiterhin durchsucht Google das Internet nun in Echtzeit und zeigt Status Updates bei Facebook, Twitter und MySpace nach wenigen Sekunden an. Durch Änderungen am Algorithmus, die Google im Sommer 2009 öffentlich getestet hat, findet man aktuelle Infos nun weiter oben in den Ergebnissen. Stichwort lautet hier Caffeine. Außerdem gibt es nun auch Ergebnisse aus seinem ganz persönlichen ?social circle?. Bei der Bildersuche gab es das erste wirklich große Update. Die Strenge einer Tabelle wurde abgeschafft und Google zeigt die Vorschaubilder nun platzsparender an. Außerdem ist das klicken auf die nächste Seite weggefallen.
Im Zuge der Sache mit den WLAN-Daten (siehe weiter unten) hat Google beschlossen seine Suche optional auch zu verschlüsseln. Über encrypted.google.com wird der Begriff verschlüsselt an Google übertragen und so von Dritten nicht einsehbar.
Standardmäßig verschlüsselt Google inzwischen auch Google Mail. Nach der Sache mit einem Hacker Angriff auf Google und andere Firmen im Dezember 2009 hat sich Google im Januar dazu entschlossen sich aus China zurückzuziehen. Ganz hat man den größten Markt aber nicht verlassen, aber immerhin verzichte man auf die Zensur. Stattdessen wird die Suche für China nun von Servern aus Hongkong betrieben. Die auferlegte Zensur ist somit weggefallen.
Google Street View wurde in Tschechien, Mexiko, Kanada, Niederlande, Dänemark, Norwegen, Finnland und Hongkong gestartet. In Deutschland kam es wieder zu Diskussionen, nachdem Ilse Aigner Kritik äußerte. Google stellt in seinem Gutachten fest, dass Street View rechtens ist, das Land Rheinland-Pfalz kam zum Gegenteil. Bei der Erstellung des vereinbarten Verfahrensverzeichnisses stellte Google fest, dass man WLAN-Daten mit sogenannten Payload gespeichert hat. In diesen Daten findet man von unverschlüsselten Netzwerken unter Umständen auch Passwörter. Google hat daraufhin alle Fahrten gestoppt und in vielen Ländern mit den Behörden zusammengearbeitet. Die WLAN-Instrumente wurden entfernt.
Exklusiv für Deutschland hat man ein Tool entwickelt mit dem die öffentliche Ansicht ? also das, was jeder von der Straße aussieht ? vor der Veröffentlichung entfernen lassen kann. Dieses Tool ging einher mit der Ankündigung Street View in 20 Städten zu veröffentlichen.
Auch wenn viele es nicht glauben können oder wollen, aber Google legt Wert auch Datenschutz. Dies zeigt sich zum Beispiel in der jüngst angekündigten Vereinfachung der Datenschutzbestimmungen. Aber auch bei Analytics wurde der Datenschutz verbessert. Der Webmaster kann festlegen, dass Google den letzten Teil der IP-Adresse nicht speichern soll. Für Chrome, Firefox und Internet Explorer bietet Google zudem ein Addon an, dass die Ausführung des Scriptes unterbindet.
Dieser Artikel hat selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er soll einfach nur einen Überblick über das letzte Jahr bei Google liefern. Ist Euch was unklar, nutzt einfach mal unsere Suche ;-)
Wie bei uns schon Tradition gibt es hier nun alle Doodles, die Google bisher zum Geburtstag veröffentlicht hat.

PS: Das Logo ganz oben ist das erste Logo von Google.

Google hat heute neue und einfachere Datenschutzbestimmungen angekündigt. Durch die Änderungen sollen sie verständlicher und transparenter werden. Änderungen an den bisherigen Regeln gibt es nicht und Google behält seine Datenschutzpraxis bei. Die neue Bestimmungen treten am 3. Oktober in Kraft.
Hierfür macht Google zwei grundlegenden Änderungen:
- Die meisten Produkte und Services unterliegen den allgemeinen Google-Datenschutzbestimmungen. Einige Produkte verfügen aber zusätzlich zu den allgemeinen noch individuelle Datenschutzbestimmungen. Da es hierbei viele Wiederholungen gibt, löscht Google insgesamt 12 produktspezifischen Bestimmungen. Hierdurch will Google auch zeigen, wie einige Produkte verknüpft sind. Beispielweise werden Kontakte in Google Mail, Google Talk, Calendar und Docs verwendet. Durch die neuen Bestimmungen ist dies besser erklärt.
- Google aktualisiert zudem die allgemeinen Google-Datenschutzbestimmungen, um sie benutzerfreundlicher zu gestalten. Im Speziellen entfernt man Wiederholungen und aktualisiert Teile der Rechtssprache, um sie den Nutzern verständlicher zu machen.
Die neuen Bestimmungen sind ab sofort - auch auf Deutsch hier einsehbar. Google hat zudem ein FAQ veröffentlicht, das auf die Änderungen zugeschnitten ist. Hier gibt es eine Übersicht an verschiedenen Tools zum Datenschutz bei Google. Angefangen vom Google Dashboard, über den Anzeigenmanager bis hin zur verschlüsselten Suche.
Nach dem US-Gesetz kann Google Apps jetzt auch die Bedingungen für Behörden erfüllen und kann deshalb - mit höheren Standards, für etwa die Sicherheit - auch in Regierungen eingesetzt werden. Damit ersparen sich die Behörden und Regierungen Unmengen an IT-Kosten, so Google.
Denn die Behörden geben pro Jahr rund 76 Mrd. US-Dollar alleine an IT-Kosten (wie etwa Wartung, Reparatur, Internet usw..). Deshalb, so Googles Chef Eric Schmidt, sehnt sich die Regierung nach einem Cloud-System. Denn was sind schon 50 Dollar pro Person gegenüber mehreren Hundert. Als Beispiel für diese Kostensenkung hat Kripa Krishnan, Produktmanager von Google Apps, auf einen Blogeintrag verlinkt, indem die Kosten des "Lawrence Berkeley National Laboratory" (Forschungseinrichtung der US-Energiebehörde) vor und nach Google Apps ausgerechnet hat. Das Sparpotential sei so enorm, dass rund 1,5 bis 2 Millionen US-Dollar eingespart werden können.
Auf der anderen Seite bekam Google den rechtlichen Zuspruch, alle Sicherheitsstandards zu erfüllen: Mit dem FISMA-Gesetz (eine Art Digitalen Informations-Sicherheits-Gesetz) wurde Google zertifiziert, auf Behörden-Ebene arbeiten zu dürfen und damit Apps in die Behörden zu bringen.
Zunächst startet Google Apps für Regierungen zum Preis von 50,- US-Dollar (umgerechnet rund 38 Euro) und nur mit Google Calendar und Google Mail. Dann will Google weiter wachsen, das allerdings nur in den USA.
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