Gemini: Google startet neue Vibe Design-Tool Stitch – kann Benutzeroberflächen per KI erstellen (Galerie)

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Google ist mit der generativen KI von Gemini in vielen medialen Bereichen aktiv und weitet das Angebot jetzt auf eine weitere Kategorie aus, die vor allem App- und Webdesigner unterstützen soll. Das rundum erneuerte Tool Stitch startet jetzt als KI-gestützte Design-Plattform und ermöglicht es den Nutzern, ganze Benutzeroberflächen zu entwerfen und anzupassen.


gemini stitch 1

Mit den generativen Fähigkeiten der Gemini-KI können die Nutzer Texte verfassen, Bilder erstellen, Videos erstellen, mittlerweile auch musizieren oder sich sogar Programmiercode in zahlreichen Sprachen erstellen lassen. Jetzt verstärkt man sich auf einer weiteren Ebene, die irgendwo zwischen Medien und Programmierung liegt. Das neue KI-Tool Stitch ermöglicht die Erstellung kompletter Designs für Apps- und Weboberflächen.

Wie üblich beginnt man mit einem weißen Blatt und kann dieses entweder per Prompt oder auch durch den Upload von Bildern oder ganzen Webseiten-Archiven füllen. Die Nutzer beschreiben ihre Wünsche und Anforderungen und die Gemini-KI erstellt daraus Benutzeroberflächen. Diese lassen sich frei verändern, per KI verändern oder natürlich auch jederzeit per Prompt iterieren. Zunächst handelt es sich um eine Vorschau, die auf einem endlosen Canvas gezeigt wird und auch zum Vergleich von Designs einlädt.

Beim Design müssen gar keine konkreten Wünsche geäußert werden, denn Nutzer können auch Geschäftsziele angeben, über die emotionale Wirkung von Darstellungen sprechen oder konkret mitteilen, welche Aktionen die Nutzer bevorzugt auslösen sollten. Die KI beachtet all die Wünsche und erstellt daraus eine laut Theorie perfekte Oberfläche.




gemini stitch 2

Beim Design hört es natürlich nicht auf: Jede Oberfläche lässt sich innerhalb von wenigen Sekunden in eine voll funktionsfähige Web-App umwandeln, die direkt ausprobiert und auch in diesem Modus angepasst werden kann. Dabei stehen auch erweiterte Funktionen wie etwa ein generatives Eyetracking zur Verfügung – also für die Frage, wohin der Nutzer wohl zuerst blicken wird. Ist man mit dem Gesamtergebnis zufrieden, lässt es sich in zahlreichen Formen für weitere Designer exportieren oder gar als ganze Dummy-Oberfläche herunterladen.

Ich denke, dass das für Designer ein starkes Tool sein kann, mit dem die Grundlagen eines neuen Designs getestet werden können. Man kommt schnell zu Ergebnissen und kann daher Oberflächen ohne Aufwand entwerfen, für die es bisher etwas mehr Zeit gebraucht hätte. Stitch zielt darauf ab, den Weg von der ersten Idee bis zur funktionsfähigen Realität von Tagen auf wenige Minuten zu verkürzen. Ob sich damit auch Feinheiten herausarbeiten lassen, müssen die eigenen Erfahrungen der Designer zeigen.

» Stitch

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