Google Assistant: ‚Hey Google‘ nicht immer notwendig – Google bringt sofortige Erkennung für erste Nutzer (Video)

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Es gibt mehrere Möglichkeiten, um den Google Assistant zu aktivieren, die sich je nach verwendeter Plattform und Geräteklasse unterscheiden. Der häufigste Weg dürfte wohl das Aufwecken per Hey Google sein, das als nicht ganz so vorteilhaft gilt und schwerer über die Lippen geht, als die magischen Worte der Konkurrenz. Google hat nun einige Neuerungen angekündigt.


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Die Aktivierungsworte der meistverbreiteten Sprachassistenten dürften vielen Nutzer bekannt sein: Alexa, Hey Google, Siri, Cortana oder auch Bixby. Hierzulande sind es vor allem die ersten drei, die durch die Verbreitung der Geräte mit Amazons Assistentin, dem Google Assistant oder durch die Apple-Geräte oftmals zu hören sind. Doch während die magischen Worte der Konkurrenz aus nur einem Wort bestehen, ist es bei Google eine Wortgruppe. Bei seltener Nutzung kein Problem, aber wer häufig digitale Unterstützung benötigt, könnte das störend finden.

Schon seit vielen Jahren wird darüber spekuliert, dass sich Googles Marketing-Abteilung eine Alternative einfallen lassen sollte und auch hier im Blog haben wir euch schon vor Jahren viele Vorschläge zusammengetragen, doch daraus ist niemals etwas geworden. Offenbar hat man nicht vor, die ohnehin dominante Marke „Google“ aus diesem Sprachgebrauch zu entfernen, warum auch immer. Also müssen es die Entwickler richten, die am Verzicht auf diese Wörtchen arbeiten.

Schon vor wenigen Tagen gab es interessante Schritte in diese Richtung, die aber längst nicht die Ersten waren. Mittelfristig wird man wohl nicht darauf verzichten können, doch mit der natürlichen Kommunikation ergeben sich auch neue Möglichkeiten, um die Ansprache nur noch sehr selten gebrauchen zu müssen. Im Update am Ende des Artikels lest ihr, was Google auf der I/O angekündigt hat.




Smart Displays ohne Hey Google
Auf Smart Displays ist in diesen Tagen die Möglichkeit aufgetaucht, diese ohne „Hey Google“ ansprechen zu können. Stattdessen soll ein Blick auf das Display genügen, der von der Frontkamera registriert wird und in Kombination mit Gesichtserkennung und Stimmenerkennung die Aufnahme des Sprachbefehls starten soll. Das könnte sehr gut funktionieren, denn gerade beim Display blickt man in diese Richtung, um die eventuelle visuelle Antwort abzuwarten.

Das hat natürlich die Schwierigkeit, dass der Nutzer schon zu Beginn des Befehls auf das Display blicken muss. Das wird Übungssache werden, auch für den Nutzer. Auf dem Smartphone könnte man das ähnlich umsetzen, wobei sich aber dort die Schwierigkeit ergibt, dass der Nutzer bei aktiver Nutzung immer auf das Display schaut. Andererseits, wer starrt auf das Display und redet? (Ich weiß, Zmombie & Co…), sodass da bestimmt Muster unterstützend erkennbar sein könnten.

Quick Phrases – schnelle Befehle
Schon seit dem vergangenen Jahr arbeitet Google an den „Quick Phrases“. Das sind schnelle, kurze und sehr eindeutige Befehle, die an den Google Assistant gesprochen werden können, ohne diesen vorab aufzuwecken. Umgesetzt wird das darüber, dass der Befehl selbst als Aufwachwort erkannt und dann direkt ausgeführt wird. Das erfordert, dass die Erkennung lokal auf dem Gerät und ohne Cloudanbindung stattfindet. Aus diesem Grund lassen sich nur Befehle aufsagen, die eine lokale Steuerung zur Folge haben. Hier einmal die Liste des vergangenen Jahres:

  • Set alarms: “Set an alarm for 7 a.m.”
  • Cancel alarms: “Cancel the alarm”
  • Show alarms: “What time is my alarm set for?”
  • Send broadcasts: “Send a broadcast”
  • Respond to calls: “Answer” & “Decline”
  • Ask about time: “What time is it?”
  • Ask about weather: “What’s the weather?”
  • Turn lights on & off: “Turn the lights on”
  • Turn lights up & down: “Increase the brightness”
  • Control volume: “Turn up the volume”
  • Pause & resume music: “Pause the music”
  • Skip tracks: “Skip this song”
  • Set timers: “Set a timer for 2 minutes”
  • Cancel timers: “Cancel the timer”
  • Pause & resume timers: “Pause the timer”
  • Reset timers: “Reset the timer”
  • Show timers: “How much time is left?”
  • Reminders: “Create a reminder”
  • Family notes: “Create a family note”




UPDATE nach der Google I/O
Google hat es nun offiziell gemacht: Nutzer des hierzulande nicht erhältlichen Nest Hub Max können das Smart Display und den Assistant durch einen einfachen Blick aktivieren und sofort ihren Befehl aufsagen. Außerdem ist bei vielen Phrasen (siehe obige Auflistung) ein „Hey Google“ in englischer Sprache nicht mehr notwendig. Damit will man nicht nur die Hürde senken, sondern auch die Konversation natürlicher als zuvor gestalten.

Langfristig will Google aber auf noch natürlichere Konversationen setzen, sodass der Assistant irgendwann einfach weiß, wann er gemeint ist. Wer mit mehreren Personen in einem Raum sitzt oder sich in der Gruppe unterhält, muss auch nicht ständig den Namen der anderen Personen sagen. Diese bemerken durch Blicke und den Inhalt, ob sie gemeint sind oder nicht. Genau in diese Richtung muss es auch beim Google Assistant weitergehen.

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comment 1 Kommentare zum Thema "Google Assistant: ‚Hey Google‘ nicht immer notwendig – Google bringt sofortige Erkennung für erste Nutzer (Video)"

  • Kann nicht sagen, dass ich das praktisch finde. Ich habe diverse NestMini und ein NestHub im Gebrauch. Teilweise stehen die Minis so, dass gar kein Augekontakt möglich wäre. Oben auf Regalen, oder hinter Mauervorsprüngen.
    Per Sprachbefehl funzt da meist prima.
    „Hey Google“ ist allerdings wirklich nur so semi-toll. Kurzes Wort wäre am sinnvollsten.

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