Online-Sicherheit: Fünf Tipps zur Passwort-Hygiene – so könnt ihr ein sicheres Passwort erstellen und schützen

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Der Zugang zu Onlinediensten ist sehr häufig mit einer Kombination aus Benutzername und Passwort geschützt, wobei beides vom Nutzer mehr oder weniger frei festgelegt werden kann. Leider setzen viele Nutzer nach wie vor auf unsichere Passwörter, die leicht zu knacken und nicht durch zusätzliche Maßnahmen abgesichert sind. Heute zeigen wir euch einige Tipps von den Experten, wie ihr ein sicheres Passwort wählen und die Sicherheit hochhalten könnt.


passwort

An Passwörter werden große Anforderungen gestellt, die sich von vielen Menschen offenbar nicht erfüllen lassen: Sie müssen individuell sein, sollen sich nicht leicht knacken lassen und im besten Fall verwendet man _nicht_ überall dasselbe Passwort. Weil das ohne Passwortmanager kaum zu schaffen ist, nutzen die Menschen immer wieder die gleichen schlechten Passwörter. Die Klassiker wie 123456 sind seit Jahren an der Spitze und werden wohl auch ewig dort bleiben.

Wir haben euch bereits die 200 schlechtesten Passwörter gezeigt und später mit kuriosen Fakten rund um Passwörter nachgelegt. Beides zeigt, dass viele Nutzer das Thema nach wie vor nicht Ernst nehmen und vielleicht noch mehr sensibilisiert werden müssen. Das geschieht allerdings oft erst dann, wenn es zu spät ist. Aktiviert auf jeden Fall, wo möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung – vor allem bei den wichtigen Konten.

Und auch mit aktivierter 2FA empfiehlt es sich, ein sicheres Passwort zu verwenden, um Angreifer gar nicht erst in die komfortablere Situation zu bringen, ein Passwort leicht knacken zu können. Hier findet ihr einige Tipps zur Wahl eines sicheren Passworts sowie weitere Hinweise, um die Sicherheit weiter hochzuhalten.




Fünf Tipps rund um Passwörter:

  1. Verwende komplexe Passwörter
    Ein komplexes Passwort besteht aus mindestens 12 Zeichen und einer abwechslungsreichen Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Die Verwendung eines Passwort-Generator ist die einfachste und schnellste Möglichkeit, um komplexe Passwörter zu erstellen.
  2. Verwende niemals alte Passwörter erneut
    Kaum etwas macht es einem Hacker so leicht, wie wenn ein einziges Passwort für mehrere Konten verwendet wird. Wenn nur eines der Konten kompromittiert ist, musst du all deine Konten als gefährdet betrachten.
  3. Passwörter regelmäßig aktualisieren
    Sicherheitsexperten empfehlen, Passwörter alle 90 Tage zu ändern, um deine Konten zu schützen und bösartige Akteure in Schach zu halten.
  4. Passwortstärke überprüfen
    Überprüfe regelmäßig deine passwortsicherheit. Erkenne schwache, wiederverwendete, oder alte Passwörter und verbessere deine Online-Sicherheit mit neuen.
  5. Kannst du einen Passwort-Manager verwenden
    Die Verwendung eines Passwort-Manager, um deine Passwörter sicher zu speichern und genauso sicher auf sie zuzugreifen, ist die einfachste und effizienteste Möglichkeit, um deine Sicherheit im Internet insgesamt zu erhöhen.

[Nordpass]


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comment 2 Kommentare zum Thema "Online-Sicherheit: Fünf Tipps zur Passwort-Hygiene – so könnt ihr ein sicheres Passwort erstellen und schützen"

  • Ähm. Passwörter alle 90 Tage ändern ist längst überholt und sorgt im Durchschnitt für schlechtere Passwörter. Es wird genau das Gegenteil empfohlen. Ebenso verpönt unterdessen wie Passwörter, die für Menschen schwer und für Computer leicht sind. Wo habt ihr die Tipps her?

    • Tipps aus dem IT-Ratgeber von 2001. Echt ich kanns nicht mehr lesen, das sind leider weltfremde Wünsche von IT-Nerds und ist zudem auch schon zum Teil überholt. Das zurücksetzen der ständig geänderten und vergessenen Passwörter verursacht insgesamt horrende Kosten. Der damalige „Erfinder“ dieser Regel hat sich mittlerweile sogar öffentlich entschuldigt. Ich kenne wirklich niemanden der von der Plattform nicht dazu gezwungen wird der das alles so handhabt. Und alle seine Passwörter einem Online-Dienst zugänglich machen und darauf hoffen dass das sicher ist – toi toi toi.
      Man müsste generell echt mal weg von dem elenden Name-Passwort Ding zur Authentifizierung. Aber das wird ja auch.

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