Periodensystem der Elemente: Google startet ein neues interaktives PSE mit vielen Infos & Animationen

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Die Google Websuche kann mit sehr vielen Zusatzfunktionen aufwarten, die oftmals in interaktiver Form angeboten werden und Wissen oder Spaß vermitteln sollen – manchmal auch eine Kombination aus beidem. Seit wenigen Tagen erhält die Google Websuche eine neue Mini-App, in der das Periodensystem der Elemente (PSE) interaktiv erkundet werden kann und mit vielen zusätzlichen Informationen glänzen kann.


google suche tipps

Das Periodensystem der Elemente dürfte jedem bekannt sein, denn es bildet die Grundlage der Chemie und ist fester Bestandteil im Schulstoff. Manch einer findet es faszinierend, viele werden es (als Schüler) gehasst haben und wieder andere finden es einfach zu kompliziert – aber Wissenschaft ist eben kein Spaziergang. Google hat sich diesem Bereich nun angenommen und ein interaktives PSE erstellt, das die enthaltenen Informationen so einfach wie möglich vermittelt und weiteren Details aufwarten kann.

google pse

Der Google Periodic Table zeigt den bekannten Aufbau inklusive Farbcodes und den zahlreichen Details zu den enthaltenen Elementen. Am unteren Rand kann die Liste nach Gruppen gefiltert werden, sodass nur diese einzeln hervorgehoben werden. Das große Diagramm bietet auf den ersten Blick die Bezeichnung des Elements, dessen Abkürzung sowie die Ordnungszahl. Alle weiteren Details, die in den großen PSE-Abbildungen oftmals vorhanden sind, zeigen sich erst nach einem Klick auf eines der Elemente.




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Klickt ihr ein Element an, erscheint in der rechten Spalte eine lange Auflistung mit allen bekannten und wichtigen Details: Als Erstes gibt es eine 3D-Animation des Elements inklusive des atomaren Aufbaus – allein schon das ist ein Thema für sich. Diese 3D-Animation kann frei gedreht und von allen Seiten mit allen Schalen und Ionen betrachtet werden. Darunter findet sich stets ein interessanter Fakt zum Element. So erfahren wir etwa, dass Helium erst auf der Sonne und dann auf der Erde entdeckt wurde.

Darunter dann die üblichen Informationen von der Atommasse über den Siedepunkt, Schmelzpunkt und die Dichte sowie Details zur Entdeckung. Wer hat es entdeckt und wann wurde es entdeckt? Und wem das noch immer nicht genug ist, der kann mit einem Klick weitere Details aus der Google Websuche abrufen. Wirklich sehr gut gemacht und ich könnte mir vorstellen, dass das für so manchen Schüler ein Bookmark wert ist 🙂

Das Google-Periodensyste der Elemente soll in der Websuche enthalten sein, ich konnte es bisher dort aber noch nicht entdecken. Ruft es einfach mit diesem Direktlink auf.

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[The Verge]


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