Smart Home: Der Google Assistant kann nun noch mehr smarte Geräte steuern; Streaming, Lautsprecher & mehr

assistant 

In immer mehr Smart Homes nimmt der Google Assistant eine zentrale Rolle ein und übernimmt die Steuerung der zahlreichen angeschlossenen Gerätschaften. Jetzt hat Google erneut nachgelegt und die Liste der unterstützten und steuerbaren Geräteklassen um gleich sechs neue Einträge erweitert. Die Neuzugänge teilen die bisher schon verfügbaren Möglichkeiten zur Steuerung der Mediengeräte weiter auf und passen zu Googles kommenden Android TV-Neustart.


Der Google Assistant ist zwar nur ein Sprachassistent und keine echte Smart Home-Zentrale, aber dank der Unterstützung zahlreicher Hersteller lassen sich viele Tausend Geräte nativ mit dem Assistenten steuern und die Anzahl nimmt immer weiter zu. In den nächsten Tagen dürfte Google viele weitere Details verraten und den Funktionsumfang erweitern, darauf lässt sich zumindest das am Mittwoch anstehende Smart Home-Event schließen.

google assistant fun

Ein wichtiger Bestandteil des Smart Homes sind die Medien, also Musik, Fernsehen bzw. das Streaming der medialen Inhalte. Natürlich kann der Google Assistant die dafür notwendigen Komponenten schon seit sehr langer Zeit steuern, aber nun hat man den gesamten Bereich etwas weiter konkretisiert. Das bedeutet, dass die bereits vorhandenen Schnittstellen aufgeteilt wurden, um noch umfangreichere Steuermöglichkeiten anzubinden.

Die folgenden Geräteklassen sind nun neu mit dabei:

  • Audio-video receiver
  • Streaming box
  • Streaming stick
  • Soundbar
  • Streaming soundbar
  • Speaker

Es ist recht eindeutig, dass diese Aufschlüsselung dafür konzipiert ist, das Maximum aus all diesen Geräten herauszuholen, auch wenn sie zum Teil sehr große Überschneidungen haben. Streaming Box und Streaming Stick tun beispielsweise nahezu das Gleiche, haben aber dennoch etwas andere Voraussetzungen und somit vermutlich in Zukunft auch unterschiedliche Steuerungsmöglichkeiten.

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google assistant smart home steuerung

In obiger Grafik ist zu sehen, wie diese Smart Home-Steuerung funktioniert. Der Nutzer setzt den Befehl an den Google Assistant ab, der auf einem Smart Speaker oder Smart Display schlummert und auf diese Eingaben wartet. Das wird dann über die SHED-Schnittstelle ausgewertet, in der jeweiligen Entwickler-Cloud verarbeitet und anschließend an die Geräte sendet. Sieht vielleicht etwas aufwendig und fragil aus, sollte beim Google Assistant und dessen Schnittstellen im Alltag aber normalerweise kein Problem sein.

Wir dürfen gespannt sein, welche Neuerungen Google auf dem morgigen Assistant-Event präsentieren wird, das sich ganz um das Thema Smart Home drehen soll. Auf der Bühne sollen nicht nur diese Neuzugänge konkretisiert werden, sondern es werden auch Gäste von LG bis IKEA anwesend sein, die in Zusammenarbeit mit Google wohl neue Produkte oder Möglichkeiten präsentieren. Was wir erwarten können, haben wir euch in diesem Artikel zusammengefasst.

Die Neuzugänge müssen nun natürlich erst von den Entwicklern der Geräte bzw. deren Ökosysteme adaptiert werden, mit den Möglichkeiten solltet ihr also nicht ab sofort rechnen.

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[Google Developers Blog]


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