Google Maps: Auf zur Apollo-11-Mission! So besucht ihr mit Maps & Streetview den Mond, den Mars und die ISS

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In diesen Tagen sind anlässlich des 50. Jahrestags der Mondlandung alle Augen auf den Mond gerichtet und auch Google informiert mit vielen Produkten über unseren Nachbarn. Wer sich den Mond oder auch die Planeten unseres Sonnensystems ganz genau ansehen und erkunden möchte, kann dies direkt im Browser bei Google Maps tun. Mit Google Maps Space sind nicht nur die Planeten unseres Sonnensystems, sondern auch viele ihrer jeweiligen Monde im Detail zu betrachten. Am Ende wartet dann noch ein Ausflug auf die ISS.


Google Maps hat mit Satellitenfotos und Streetview-Aufnahmen praktisch die gesamte Erde abgedeckt und nimmt uns an jeden beliebigen Platz auf dieser Welt mit – aber bekanntlich ist die Erde ja nur ein Staubkorn im Vergleich zum Weltall. Warum also nicht auch auf anderen Planeten oder Monden umsehen, die noch viele Geheimnisse zu bieten haben. Und wer schon in die Ferne schweift, kann sogar einen virtuellen Zwischenstopp auf der Internationalen Raumstation ISS einlegen. Wir zeigen euch, wie ihr den Planeten virtuell verlassen könnt.

apollo-11-mission google doodle

Mit Google Maps kann jeder Punkt auf dieser Erde in sekundenschnelle erreicht und in der Kartenansicht oder auch mit Satellitenbildern bzw. der Streetview-Ansicht betrachtet werden. Letztes ist immer wieder interessant und gibt uns einen sehr genauen Blick auf unseren Planeten. Was aber nur die wenigsten wissen – und von Google auch recht versteckt ist – sind die vielen weiteren Modi. Google Maps hält auch andere Planeten zur Ansicht bereit, die nur darauf warten, virtuell betreten zu werden.

google maps space 3

Zur Auswahl stehen bei Google Maps Space sowohl die Planeten unseres Sonnensystems als auch deren größte Monde. Die Planeten werden beim ersten Betreten als Ganzes angezeigt und können frei gedreht und gezoomt werden. Natürlich darf hier kein großer Detailgrad erwarte werden, aber diese Ansichten verraten viel über die Beschaffenheit, die Struktur oder auch einfach die Farbe der Planeten. Zusätzlich gibt es viele Detailinformationen zu möglichen Landungen oder Besonderheiten.



Spannend ist aber nicht nur die Darstellung der Planeten selbst, sondern auch die Reise dorthin. Wie üblich ist dieser Teil von Google Maps animiert und der Nutzer „fliegt“ von einem Planeten zum Anderen, sodass man zumindest im allergröbsten eine Ahnung von den Entfernungen oder der Lage bekommt. Wen dieser Flug stört, der kann ihn bei Google Earth ausschalten. Übrigens ist auch die Sonne ständig zu sehen und beleuchtet jeweils eine Hälfte des Planeten – so wie bei der Erde auch. Durch die typischen Funktionen lässt sich die Ansicht aber drehen. Durch ein Zoomen um eine Stufe taucht man außerdem direkt auf den Planeten ein und kann auch die dunklen Seiten im Detail betrachten.

google maps space

So lässt sich Google Maps Space aufrufen

Die einfachste Möglichkeit zum Aufruf von Google Maps Space ist der Direktlink über den Browser, aber es gibt auch einen normalen einfachen Weg zum Start in den Weltraum. Und der läuft genauso ab, wie man das erwarten würde: Durch das Abheben von der Erde.

  1. Öffnet Google Maps
  2. Wechselt nun in die Satellitenansicht
  3. Jetzt soweit herauszoomen, bis die gesamte Erde zu sehen ist
  4. Anschließend noch eine Stufe zoomen und schon erscheint die Auswahl der Planeten

Habt ihr einen Planeten ausgewählt, kann in diesen wie vorher bei der Erde in beide Richtungen gezoomt werden. Beim ersten Zoom verschwindet die Auswahl der Planeten wieder, lässt sich aber durch einfaches Herauszoomen bis zur letzten Stufe wieder anzeigen.

P.S. Das funktioniert leider nur im Browser und steht auf dem Smartphone weder in Google Maps noch in Google Earth zur Verfügung.



Mit Google Maps auf die ISS

streetview iss

Habt ihr alle Planeten und Monde erkundet, darf es dann vielleicht doch wieder etwas irdischer sein: Direkt in Google Maps bzw. Google Maps Streetview lässt sich die Internationale Raumstation ISS aufrufen und virtuell begehen. Diese ist ebenfalls in der Auflistung der Planeten zu finden und kann tatsächlich wie von Streetview gewohnt durchflogen werden. Die Bewegungsfreiheit ist natürlich eingeschränkt und es handelt sich eher um eine Reihe von verknüpften 360 Grad-Fotos, aber das ist bei Streetview ja nicht grundsätzlich anders.

Und wer nun das Weltraum-Fieber spürt, kann sich auch an anderer Stelle bei Google über den Mond und die erste Mondlandung vor 50 Jahren informieren. Google hält sowohl 3D-Modelle bereit, mit denen ihr die Kommandokapsel in Lebensgröße in euer Wohnzimmer stellen könnt, als auch viele Informationen und Stories sowie virtuelle Touren rund um die Apollo 11-Mission. Wollt ihr vollends eintauchen, lässt sich auch das damalige TV-Programm Ende der 60er bei YouTube noch einmal als Livestream genießen.

Googles Angebote zu 50 Jahre Mondlandung
» 50 Jahre Mondlandung: 3D-Modelle & Rückblick in de Websuche

» 50 Jahre Mondlandung: Stories & Touren in Google Earth

» 50 Jahre Mondlandung: Livestream des damaligen TV-Programms zur Apollo 11-Mission bei YouTube


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comment 1 Kommentare zum Thema "Google Maps: Auf zur Apollo-11-Mission! So besucht ihr mit Maps & Streetview den Mond, den Mars und die ISS"

  • In Artikeln und Aufsätzen wird immer wieder gezeigt, dass Apollo 11 eine Acht als Flugbahn zum Mond und zurück beschreibt. Damit hat die NASA (…) quasi ein Eigentor produziert! Das 1. Keplersche Gesetz besagt nämlich, dass sich die Planeten/Satteliten auf Ellipsen bewegen, in deren einem Brennpunkt die Sonne steht (bezüglich des Mondes die Erde steht) (siehe gängige Kompendien zur Physik oder zur Astrophysik). Im besagten Schema/Bild wird offensichtlich aber eine Acht gezeigt. Dazu wäre übrigens ca. das 1,4-Fache der Treibstoffmenge (bei einem Einmündungswinkel von 45° →√2≈1,4) zum Abbremsen erforderlich gewesen, um in die Mondumlauf zu gelangen. Insgesamt wäre für dieses Manöver eine Treibstofftonnage bei einer Gesamtmasse des Kommandomoduls/ Servicemoduls mit der angekoppelten Mondlandefähre von insgesamt 45,3 t 17 t Treibstoff erforderlich. Denn es gilt
    MMEM = Mo*1,41[1-1:evb/ve] =45,3 t*1,41*[1-1:2,720,8:2,6]=63,87*0,267≈17 t. (1)
    Damit hätte Apollo 11 aber sein Pulver fast verschossen gehabt, da ja nur ca. 19 t Raketentreibstoff im CSM gebunkert waren (die ursprüngliche Quelle nannte sogar nur 4 t). Der Hammer aber ist: Mit der gezeigten Raumschiff-Mondlandefähre-Konfiguration konnte Apollo 11 gar nicht in die Mondumlaufbahn einmünden, da sich ja die Düse links am Servicemodul montiert befindet und somit das Raumschiff mit der Mondlandefähre nicht abbremst, sondern beschleunigt, wenn das Triebwerk eingeschaltet wird. Retour zur Erde wären noch einmal 11 t Treibstoff notwendig gewesen, wie eindrucksvoll gezeigt werden kann.
    M= 30 t*1,41*[1-1:2,720,8:2,6]=42,3 t*0,267≈11 t. (2)
    Damit würde bereits eine Negativbilanz beim Treibstoff von mindestens -9 t (19 t- 28 t) zu verzeichnen gewesen sein! Letztendlich wäre Apollo 11 bei einer Eintrittsgeschwindigkeit von 11, 2 km/s bei ca. 45.000 K in der Atmosphäre verglüht!
    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

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