Harry Potter: A History of Magic – Google Arts & Culture zeigt große Teile der erfolgreichen Ausstellung

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Seit dem letzten Harry Potter-Film sind nun schon sieben Jahre vergangen und auch das letzte Buch der Kerngeschichte liegt schon mehr als zehn Jahre zurück, aber dennoch erfreut sich die Geschichte um den Zauberlehrling nach wie vor großer Popularität. Jetzt hat sich auch Google Arts & Culture diesem Phänomen angenommen und hat einen Großteil der Harry Potter-Ausstellung der British Library digitalisiert. Alle Werke können nun kostenlos direkt im Browser betrachtet werden.


Als jemand der Harry Potter nie gelesen hat, kann ich das Phänomen um den Zauberlehrling nicht so ganz nachvollziehen, sollte es also in diesem Artikel Verwechslungen geben, bitte ich das schon einmal zu entschuldigen 🙂 Google hat sich dem Thema schon des öfteren angenommen und hat die Diagon Alley und einige weitere Drehorte schon in Streetview festgehalten und hat uns via Earth im vergangenen Jahr mit an die Original-Sets genommen.

Harry Potter

Seit einiger Zeit gibt es in der British Library eine große Harry Potter-Ausstellung, die laut Googles Angaben sehr erfolgreich ist und sich in den vergangenen Wochen sehr großer Beliebtheit erfreut hat. Da die Ausstellung nun endet, hat das Team von Arts & Culture viele dieser Ausstellungsstücke fotografiert und damit digitalisiert, so dass die ganze Welt sich die Werke direkt vom Computer oder Smartphone aus ansehen kann.

Insgesamt sind einige Hundert Ausstellungsstücke digital zu betrachten und 15 Stories in sechs Sprachen (darunter auch Deutsch und Englisch) zu erleben.

Die British Library freut sich, dass unser Kassenschlager, die Ausstellung ‚Harry Potter: Eine Geschichte der Zauberei‘, nun auf Google Arts & Culture zu sehen ist. Wir haben mittelalterliche Manuskripte, kostbare gedruckte Bücher und chinesische Orakelknochen verwendet, um magische Traditionen von der Herstellung von Zaubertränken bis zur Ernte von Giftpflanzen, von der Erforschung des Nachthimmels bis hin zur Nutzung von Einhörnern zu erforschen.



Einige Highlights der Ausstellung:

  1. Wartet ihr noch auf euren Brief aus Hogwarts? Mit Culpepper’s Herbalkönnt ihr jetzt euren eigenen Kräuterkunde-Kurs belegen (J. K. Rowling hat sich dadurch inspirieren lassen).
  2. Die Originalzeichnung von J. K. Rowling von den Hogwarts Grounds (mit ihren detaillierten Anmerkungen).
  3. Die ursprüngliche Kurzfassung des ersten Harry-Potter-Buchs.
  4. Entdeckt die Ripley-Rolle, die beschreibt, wie man den Stein der Weisen herstellt.
  5. Das Turmzimmer für den Wahrsage-Unterricht könnt ihr euch in 360° anschauen.
  6. Julian Harrison, Chefkurator der Ausstellung, teilt mit euch die 10 merkwürdigen Dinge über die Geschichte der Magie.
  7. Jim Kay, der berühmte Illustrator der Bücher, steuert faszinierende Fragen und Antworten zur Illustration von „Ein Junge überlebt“ bei.
  8. Simon Costin, Leiter des Museum of Witchcraft and Magic spricht über dessen „Zauberhafte Sammlung“.
  9. Rebecca McNally, Publishing Director von Bloomsbury Children’s Books, spricht über den „Harry-Potter-Effekt“ und die anhaltende Faszination.
  10. Besucher der Bibliothek können den 400 Jahre alten Sternenglobus (mit Konstellationen wie Drachen, Wolf und Sirius) erkunden. Schaut euch dieses Video dazu an.
  11. Jim Kays originale Zeichnungen von Harry Potter und Draco Malfoy beim Quidditch werden in Hochauflösung gezeigt.

Arts & Culture erfreut sich übrigens seit kurzer Zeit enormer Popularität, da es in den USA eine neue Gesichtserkennung mit Vergleich von historischen Kunstwerken gibt – leider aber noch immer nicht in Deutschland. Mit solchen Funktionen und auch der Harry Potter-Ausstellung sorgt man dafür, dass das Interesse an der App und der Plattform – und damit an der Kunst allgemein – wieder wächst.

» Harry Potter: A History of Magic
» Ankündigung im Google-Blog

Siehe auch
» 20 Jahre Harry Potter: Google Earth zeigt elf magische Drehorte und eine Tour durch die Diagon Alley
» Google StreetView: Diagon Alley aus den Harry Potter-Filmen
» Doppelgänger?! Google Arts & Culture vergleicht Selfies mit Personen aus historischen Kunstwerken


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