Android O: Google verabschiedet sich von Google Code und verwendet neuen Issue Tracker

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Um Fehler, Merkwürdigkeiten und Anregungen in den eigenen Produkten zu verfolgen und die Übersicht zu wahren verwendet Google so wie viele andere Entwickler auch einen Issue Tracker. Bisher kam dafür in den meisten Fällen eine veraltete Lösung unter dem Dach von Google Code zum Einsatz, das aber schon längst eingestellt wurde. Mit Android O hat man nun einen neuen Issue Tracker eingeführt.


In so riesigen Projekten wie Android mit mehr als einer Milliarde Nutzern und tausenden von Geräten gibt es natürlich eine sehr hohe Anzahl an Fehlern, Problemen mit bestimmten Versionen und Konfigurationen und mehr. Ohne Issue Tracker würde man dabei nicht nur den Überblick verlieren, sondern könnte auch nicht so öffentlich darüber informieren und Kommentare und Meinungen von Nutzern einsammeln.

issue tracker android o

Der neue Issue Tracker von Google wird erstmals mit der Android O Developer Version verwendet und steht unter der Adresse issuetracker.google.com zur Verfügung. Die Oberfläche erinnert etwas an GMail und ist sehr funktionell gehalten. Einzelne Punkte können geöffnet werden und die Kommentare und Meldungen der Nutzer und Entwickler werden ebenfalls wie in GMail in Form von einzelnen und gruppierten Konversationen dargestellt. Zu jedem Thema gibt es am linken Rand weitere Informationen, mit denen sich ein Problem eventuell leichter nachvollziehen lässt.

Der Issue Tracker wird von Google schon seit längerer Zeit intern verwendet und kommt nun erstmals auch öffentlich zum Einsatz. Auch viele andere Google-Produkte sollen dort in Zukunft integriert werden und werden dort nur als „Component“ bezeichnet. Die neue Oberfläche ist deutlich besser als die alte, denn diese hatte noch immer das schon vor längerer Zeit eingestellte Google Code verwendet. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch Google sich von der eigenen alten Plattform löst und eine neue schafft.

» Google Issue Tracker: Android O

[9to5Google]




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