AMBER Alerts: Google informiert über vermisste Kinder in den USA

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Bereits seit einiger Zeit zeigt Google auf der US-Version der Websuche Public Alerts an, mit denen vor Unwettern oder Erdbeben gewarnt wird. Ab sofort erweitert Google dieses Programm um die AMBER Alerts – eine Datenbank über derzeit in den USA vermisste Kinder.


Da Google mit seiner Websuche eine sehr große Reichweite hat, kann ein Hinweis auf ein vermisstes Kind in der Region innerhalb kürzester Zeit sehr viel mehr Menschen erreichen als Straßen voll mit Plakaten. Markiert werden die Public Alerts sehr deutlich durch 3 rote ineinanderliegende Kreise in Form einer Zielscheibe.

Google Public Alerts AMBER

Angezeigt werden diese Informationen, wenn man nach „related information“ in der Region sucht – was auch immer damit gemeint ist. Die Meldung in den Suchergebnisse besteht aus einem kurzen Dreizeiler mit der letzten bekannten Ortsangabe, der Anzahl der Tage seit denen das Kind vermisst wird und eine kurze Beschreibung. Ein Klick auf den dazugehörigen Link führt zur AMBER-Website mit mehr Informationen.

Laut dem Blogpost wird die Information nicht nur in der Websuche angezeigt, sondern soll auch bei den Google Maps in den Suchergebnissen erscheinen. Derzeit existiert dieser Public Alert nur in den USA, soll aber demnächst auch in Europa starten. Dazu arbeitet Google derzeit mit Missing Children Europe zusammen.

» Ankündigung im Google-Blog


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