YouTube und GEMA möchten wieder verhandeln

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Nach dem Urteil des Landgerichts in Hamburg im Fall GEMA gegen YouTube ist die GEMA wieder verhandlungsbereit und hofft auf einen „sauberen Vertrag“. YouTube bzw. Google hat sich schon seit längerer Zeit eine Rückkehr an den Verhandlungstisch gewünscht, durch die erneute Bereitschaft der GEMA könnte es diesmal endlich eine Einigung geben.


Sowohl YouTube als auch die GEMA sehen sich nach dem Urteil als Gewinner und sprechen von einer wichtigen Grundsatzentscheidung. Doch beide Parteien können mit der aktuellen Situation nicht zufrieden sein: YouTube enttäuscht Millionen User durch gesperrte Videos und die GEMA-Künstler können ihre Werke nicht verbreiten – und YouTube ist mittlerweile ein wichtiges Medium.

GEMA-Chef Harald Heker sagte gegenüber dem Spiegel, dass man YouTube nicht verklagen sondern endlich einen sauberen Vertrag möchte – von dem natürlich beide Seiten profitieren. YouTube ist auch dazu bereit die GEMA finanziell für abgespielte Videos zu entlohnen – nur über die Rahmenbedingungen muss noch verhandelt werden.

Wer bekommt was?
YouTube wird neben bzw in den Videos mit den betroffenen Musikstücken Werbung einblenden und die Einnahmen daraus verteilen. Die Frage ist nur zu welchen Anteilen dass ganze dann aufgeteilt wird, neben den Rechteverwaltern möchte natürlich auch der User (sofern er denn am Partner Program teilnimmt) etwas abhaben und YouTube muss ja auch von irgendetwas leben.

[futurezone]


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comment ommentare zur “YouTube und GEMA möchten wieder verhandeln

  • „Nach dem Urteil des Landgerichts in Hamburg im Fall GEMA gegen YouTube ist die GEMA wieder verhandlungsbereit“?

    Wie kommt Blogger zu so einem Satz?

    Die GEMA hat auch 2012 mehrfach Google eingeladen.
    Google hat nie darauf geantwortet.
    Inwiefern ist die GEMA „wieder“ verhandlungsbereit?

    Google verweigert doch die selbe Vergütung wie deutsche Radiosender,DJs usw. zu bezahlen und hat einseitig die Gespräche abgebrochen.

    Google nimmt ja für Werbung in YouTube Videos auf dem deutschen Markt ganz andere Preise als beispielsweise in der Ukraine, weigert sich aber unterschiedliche Künstlergütungen dementsprechend zu zahlen.

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