Squared Es gibt ein erstes Update für den im Juni gestarteten Labs-Dienst Google squared. Die Limitationen eines Squares wurden erheblich aufgestockt und der Algorithmus filtert die Daten jetzt intern sehr viel besser, so dass die meisten Datenblätter jetzt nur noch sinnvolle und vorallem richtige Einträge enthalten. Außerdem kann ein Square jetzt auch exportiert werden.Google Squared
Um die Darstellung bzw. Auswertung einer Tabelle zu vereinfachen, wurde jetzt die Möglichkeit hinzugefügt die Daten nach einem bestimmten Kriterium zu sortieren - Bilder und längere Texte sind davon allerdings ausgenommen. Diese Sortierfunktion ist bei dem jetzigen Umfang von bis zu 120 Einträgen auch notwendig - vorher war das ganze auf 30 beschränkt. Die Anzahl der maximal anzeigbaren Atribute zu einem Eintrag liegt weiterhin bei 12.Das Ranking-System des Such-Algorithmus wurde ebenfalls verbessert, so dass jetzt weniger oft Falsch-Einträge ausgespuckt werden, ganz vermeiden lassen wird sich das aber wohl auch in Zukunft nie. Außerdem werden jetzt standardmäßig nur noch Atribute automatisiert angezeigt zu denen sich auch Daten finden lassen. Wenn es bspw. bei der Liste der US-Präsidenten nur 1-2 Einträge für "First Lady" gibt und für den Rest keine Daten zur Verfügung stehen wird dieses Atribut als unwichtig bewertet und weggelassen.Dennoch muss an dem Ranking noch viel geschraubt werden, was man besonders gut an dem Eintrag von Barack Obama (Screenshot) sehen kann. Obwohl über ihn im Netz mehr als genug Daten zu finden sind, hat er als einziger keine vernünftige Beschreibung sondern einen Auszug aus seiner Website (mit Login & Co.) und sein Nachfolger, Präsident TBD, steht auch schon fest :-DHat man dann ein gutes Tabellenblatt erarbeitet, lässt sich das ganze nicht mehr nur bei Squared direkt speichern sondern auch als CSV-Datei oder direkt zu Spreadsheets exportieren. Das funktioniert ohne Probleme und die Tabelle sieht in Spreadsheets exakt genau so aus wie bei Squared, es kann also sofort mit der Weiterverarbeitung der Daten begonnen werden.Das Squared-Team verspricht in Zukunft noch weitere Verbesserungen und Funktionen, lässt aber natürlich offen worum es sich dabei handelt. Das Projekt hat eine Menge Potential, nur kann ich mir das ganze nicht wirklich als Standalone-Anwendung vorstellen die die User aktiv benutzen. Aber irgendwie wird Google es schon schaffen das sinnvoll in die Web-Suche zu integrieren ;-)» Google Squared » Ankündigung im Google-Blog
YouTube Video Info
Derzeit testet YouTube ein neues Feature, mit dem sich Details über ein Video anzeigen lassen. Neben der Original-Auflösung, Bitrate und Dateigröße werden auch die Streaminggeschwindigkeit, Anzahl der Frames und einige weitere Infos angezeigt. Das ganze soll sich via Rechtsklick auf ein Video aufrufen lassen, ebenso wie Debug-Infos. Da es bei mir aber derzeit nicht funktioniert, gehe ich davon aus dass das ganze ein Test mit begrenzter User-Anzahl ist.[Google OS]
Chrome

Caschy hat nach Firesave (Datensicherung für Firefox) und Thundersave (Datensicherung für Thunderbird) nun auch ein kleines Backup-Programm für Google Chrome veröffentlicht. Chromesave speicher quasi alle Daten von Google Chrome ab. Neben den Lesezeichen, werden auch Passwörter und Einstellungen wie Startseite, ob Chrome die letzte Sitzung wiederherstellen soll oder die Suchmaschinen gespeichert. 

Chromesave muss nicht installiert werden. Wenn Chromesave ausgeführt wird, findet das Programm automatisch den Pfad zum Profil und fragt nach wo die Daten gespeichert werden sollen. Wenn man dann die Daten wieder einspielen will, muss man die restore.exe ausführen und nach Bestätigung wird das BackUp eingespielt.

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Chrome

Mit der Veröffentlichung von Chrome 4.0.221.6 hat Google die experimentelle Unterstützung für den 3D-Standard WebGL genannt hinzugefügt. Vorerst muss dieser jedoch über die Kommandozeile aktiviert werden und die Sandbox muss man deaktivieren.

WebGL ist eine Schnittstelle des Grafik-Standards OpenGL ES 2.0, der es Browsern ermöglicht 3D-Grafiken direkt darzustellen. Safari und Firefox unterstützen diesen bereits. Wer es in Chrome testen will, benötigt die aktuellen Dev-Version und diese Kommandozeile an die Verknüpfung von Chrome anhängen: --enable-webgl --no-sandbox. 

Das Deaktivieren der Sandbox kann unter Umständen ein Sicherheitsproblem darstellen und ist nur vorübergehend nötig. Google warnt auch davor, dass es derzeit noch zu Problemen und Abstürzen kommen kann.

[Winfuture
Street View

Neben der Veröffentlichung von Street View in Kanada und Tschechien hat Google diese Woche noch einige weitere Updates bei Street View online gestellt. Neben besseren Bildern in teilen der USA gibt es nun auch einige weitere Sehenswürdigkeiten von Japan in Street View.

Möglich macht das das Street View Partner Programm. Google hat insgesamt 10 verschiedene Touristenattraktionen fotografiert. Neben einem Zoo gibt es bspw. auch Huis Ten Bosch. Dieser Park zeigt das Modell eines niederländischen Ortes in Japan.

In den USA wurde die Qualität der Aufnahmen in Teilen von Kalifornien, Colorado, Texas, Pennsylvania, DC, Florida und New York verbessert. Bisher war die Qualität der Aufnahmen in diesen Regionen schlechter als in Europa. Google hat nun bspw. New York City oder San Francisco erneut besucht und die Qualität angepasst.