Vote: Dass YouTube Daten an Viacom geben muss,…

YouTube musst Log-Files per Gerichtsbeschluss an Viacom übergeben. Dies soll zwar anonymisiert und verschlüsselt erfolgen, dennoch bereitet dieses Urteil Datenschützern Kopfzerbrechen. Wie sehen das unsere Leser?

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comment ommentare zur “Vote: Dass YouTube Daten an Viacom geben muss,…

  • Ich verstehe immer noch nicht den Sinn hinter der IP-Weitergabe. Einerseits sollen sie anonymisiert werden, was doch herzlich wenig bringt. Andererseits sind diese ja bekanntlichter Weise umstritten personenbezogen …

  • Die auswahlmöglichkeiten sind bischen komisch.
    Ich haette lieber gefragt „find ich in ordnung“ ja|nein|egal

    angst macht es mir keine, aber ich finds allgemein nicht ok das ein gericht sowas entscheiden darf.

  • Google ist über die eigene Schutzbehauptung gestolpert, dass IP-Adressen keine personenbezogenen Daten sind – die deutschen Datenschützer und auch die Artikel29-Gruppe der EU sehen dies ja anders….
    Heute sind es die Daten von YouTube, morgen jene auf dem Portal „Google Health“…aber: wir haben ja alle nix zu verbergen…….

  • Das eigentliche Problem ist, dass es sich um ein amerikanisches Gericht handelt. In Deutschland wäre dies in dieser Form wohl kaum möglich.
    Google traue ich ja noch einigermaßen über den Weg. Angst habe ich nur vor den amerikanischen Gerichten, die jetzt nach dem Erfolg von Viacom, wohl öfter mit der Entscheidung konfrontiert werden Google zur Herausgabe von Daten zu zwingen. Das gibt das amerikanische Recht leider her. Und dummerweise Stimmt man dem beim einrichten von z.B. Gmail ja auch noch zu.

    Ich würde gerne Google Apps nutzen, habe aber genau davor Angst, dass Google in Zukunft öfter zur Herausgabe irgendwelcher Daten gezwungen wird.

  • Zitat:
    Google traue ich ja noch einigermaßen über den Weg. Angst habe ich nur vor den amerikanischen Gerichten, die jetzt nach dem Erfolg von Viacom, wohl öfter mit der Entscheidung konfrontiert werden Google zur Herausgabe von Daten zu zwingen. Das gibt das amerikanische Recht leider her. Und dummerweise Stimmt man dem beim einrichten von z.B. Gmail ja auch noch zu.

    Ich würde gerne Google Apps nutzen, habe aber genau davor Angst, dass Google in Zukunft öfter zur Herausgabe irgendwelcher Daten gezwungen wird.

    Genau so ist es – wunderbar auf den Punkt gebracht. Das Urteil an sich ist mir auch relativ Wurst, da es mich nicht direkt betrifft. Aber wenn dies ein Musterverfahren ist, dann ist das insgesamt eine extrem besorgniserregende Tendenz. Hier müssen dringend Grenzen gesetzt werden.

    Aber das ist nicht nur ein Problem von Google. Überall wo große Datenmengen gesammelt werden, entstehen automatisch Begehrlichkeiten – eben auch von der „falschen“ Seite.

    Google an sich traue ich relativ viel. Letztlich werden die den Teufel tun und Userdaten absichtlich mißbräuchlich verwenden, da das ihr Untergang wäre. Aber die Daten sind da und es werden mehr werden. Man kann nur hoffen, dass das kein mustergültiges Urteil war und das hier von Fall zu Fall unterschieden wird.

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