Im Streit mit der Musikindustrie hat YouTube vor einigen Jahren den Content ID-Filter eingeführt, der automatisch geschützte Musik in Videos entdeckt und diese daraufhin sperrt. Das geschieht oftmals allerdings auch zu Unrecht oder wegen einer Kleinigkeit. Diese Sperrung kam oft erst Stunden nach dem Upload, teilweise sogar erst mehrere Tage danach - was natürlich gerade für YouTuber mit vielen Abonnenten sehr ärgerlich ist. Jetzt hat YouTube das System so weit beschleunigt, dass Videos jetzt noch vor der Veröffentlichung geprüft werden.
Wie viele andere Plattformen auch steht und fällt YouTube mit seinen Nutzern und den Video-Uploadern, und gerade bei letzteren hat sich in den vergangenen Jahren eine für YouTube bedrohliche Entwicklung abgezeichnet. Während früher kurze Clips und lustige Videos der Hauptgrund zum Besuch der Videoplattform waren, sind es zunehmend die YouTube-Stars rund um die Welt. Diese haben sich mittlerweile in vielen Fällen selbst als Marke aufgebaut und wecken natürlich Begehrlichkeiten. Um diese Stars zu halten, hat YouTube nun Exklusiv-Verträge mit ihnen unterschrieben.
Google for Kids Laut Googles Nutzungsbedingungen muss man zum Anlegen eines Accounts mindestens das 12. Lebensjahr vollendet haben, ansonsten bleibt man außen vor. An diesem Grundsatz möchte Google nun aber rütteln und hat jetzt offiziell bekannt gegeben, dass man nach und nach alle Angebote Kinderfreundlich gestalten bzw. spezielle Versionen für Kids anbieten möchte. Erstmals hat sich nun Googles Produktmanagerin Pavni Diwanji über diese Pläne geäußert, einen genauen Zeitplan nannte Sie allerdings nicht.
Auch wenn der Gangnam Style schon längst niemanden mehr hinter dem Ofen vorlockt und Rapper Psy zumindest hierzulande wieder in der Versenkung verschwunden ist, ist der Song bzw. das Video zu diesem Song zu immer neuen Rekorden und Schlagzeilen gut: Nachdem dem Video die Ehre zu teil geworden ist sowohl das 1. Video mit 1 Milliarde Views und auch das 1. Video mit 2 Milliarden Views zu sein, darf Psy nun auch von sich behaupten, das erste Video zu haben das den YouTube-Counter in die Knie gezwungen hat.
Jetzt ging alles ganz schnell: Nach knapp zweijähriger Vorbereitungsphase konnte YouTube sich endlich mit den Indie-Plattenfirmen einigen und hat so alle Hürden für den Start des eigenen Musik-Streamings aus dem Weg geräumt. Das Angebot mit der Bezeichnung YouTube Music Key bietet dem (US)-Nutzer für 9,99 Dollar monatlich den Zugriff auf Millionen von Musikvideos und bietet dazu einige weitere Extras, unter anderem auch das lang geforderte Abspielen von Musikvideos im Hintergrund.
Das geplante Musik-Streaming von YouTube steht seit langer Zeit unter keinem guten Stern: Seit Anfang letzten Jahres sind Pläne für ein entsprechendes Angebot bekannt, aber in der Vergangenheit gab es immer wieder Verzögerungen aufgrund von Problemen bei den Verhandlungen mit den Plattenfirmen. Jetzt soll aber endlich eine wichtige Einigung erzielt worden sein, die es YouTube ermöglicht das Angebot schon bald zu starten. Bei Google Play Music laufen die Geschäfte dagegen schon jetzt großartig.
Vor gut vier Monaten hat YouTube einige Verbesserungen angekündigt und setzt nun eines davon Schritt für Schritt in die Tat um: Seit wenigen Stunden tauchen immer mehr Videos auf der Plattform auf, die mit fast schon gigantischen 60 FPS (Frames per Second) hochgeladen worden sind und auch abgespielt werden können. Zwar hat YouTube es noch nicht offiziell bestätigt, aber gerade bei aufgenommenen Videospielen ist der Unterschied schon sehr deutlich zu sehen.
Nach langen Ankündigungen und Verzögerungen hat YouTube heute endlich die offiziell App für die Playstation 4 veröffentlicht und bringt viele Funktionen mit, die sich die Nutzer von YouTube gewünscht haben. Neben der Möglichkeit, Videos mit einer Auflösung von bis zu 1080p Full HD abzuspielen, können auch sehr einfach Aufnahmen aus Spielen mit der App geschnitten und anschließend in den eigenen Account hochgeladen werden.
In den letzte Jahren hat YouTube diverse Werbemöglichkeiten für seine Partner eingeführt und zeigt unter anderem Banner im Videoplayer selbst, um den Player herum oder auch ganze Werbespots am Anfang eines Videos - wobei sich diese in den meisten Fällen nach fünf Sekunden überspringen lassen. Schon bald sollen Nutzer aber die Möglichkeit haben, diese Werbung gegen Abschluss eines Abo-Modells komplett abzuschalten.
YouTube-CEO Susan Wojcicki hat im Rahmen der Code Mobile Conference ein Interview über Googles Videoplattform gegeben. Dabei ging es vor allem um die Entwicklungen der letzten Monate und sie gab einen interessanten Einblick in die Nutzungs-Statistik von YouTube: So werden laut ihrer Aussage mittlerweile genau die Hälfte aller Videos auf mobilen Geräten über die YouTube-App abgespielt, und das über alle Plattformen hinweg.
Nachdem sich YouTube lange Zeit vor allem auf die Nutzer konzentriert hat, ist man nun zunehmend auch bemüht die eigentlichen "Stars", die Content-Lieferanten, bei Laune zu halten und ihnen weitere Mehrwerte zum Verbleib auf der Plattform zu bieten. Dafür hatte man vor einiger Zeit einen Spenden-Button versprochen, der den YouTubern eine weitere Einnahmemöglichkeit bietet. Ab sofort ist dieser nun nutzbar.
YouTube hat mal wieder einige Änderungen an der eigenen Oberfläche vorgenommen und die Flut von Buttons und Menüs unter dem Videoplayer aufgeräumt. Seit langer Zeit wurden die diversen Möglichkeiten zu einem Video in Tabs direkt unter dem Video angezeigt, diese sind nun wieder verschwunden und wurden durch eine kleine Menüleiste ausgetauscht - außerdem wurde auch der Like-Button mit dem dazugehörigen Zähler vereint.
Schon seit vielen Jahren zeigt YouTube neben einem gerade laufenden Video eine Reihe von Video-Vorschlägen an, die sich der Nutzer als nächstes ansehen könnte bzw. ihn interessieren könnten. Da wohl nur wenige Nutzer tatsächlich auf diese Videos klicken, testet YouTube jetzt eine Automatisierung dieser Funktion und spielt diese automatisch nach dem Ende des aktuellen Videos ab.
Mit Hilfe von Google+ Photos Auto Backup werden Bilder und Videos vom Smartphone und PC vollautomatisch in Googles mächtige Foto-Verwaltung hochgeladen und können von dort weiter verarbeitet werden. Ab sofort kann nun auch YouTube auf diese Datenquelle zugreifen und die dort hochgeladenen bzw. gesicherten Videos direkt auf die eigene Plattform importieren. Auch auf alle anderen gespeicherten Videos im Account kann jetzt zugegriffen werden.
In den späten Neunzigern war das Internet voll mit GIF-Animationen und war von vielen privaten Webseiten gar nicht mehr weg zu denken - zum Glück ließ dieser Trend aber sehr schnell wieder nach und das Dateiformat ist für längere Zeit fast aus dem Web verschwunden. Seit einigen Jahren feiern die Mini-Animationen aber wieder ein Comeback und sind vor allem in Social Networks beliebt. Mit einem neuen Tool lässt sich nun aus jedem YouTube-Video in sekundenschnelle eine GIF-Animation erstellen.