Android Das Google android-Team hat vor einiger Zeit die 50 besten Produkte gekürt und insgesamt ein Preisgeld von 5 Millionen Dollar an die einzelnen Entwickler verteilt. Leider hat man das wohl innovativste Produkt total vergessen und nicht einmal unter die Top50 gelassen: Enkin ist sozusagen die Vorstufe von Google Vision und markiert einzelne Punkte im RealLife mit virtuellen Informationen.Schaut euch erst einmal folgendes Video an:
Enkin from Enkin on Vimeo.Das Handy stellt erst einmal die eigene Geoposition und den entsprechenden Neigungs- und Drehwinkel fest und weiß somit jederzeit wo es sich selbst befindet und wohin es gerichtet ist. Das ganze wird dann entweder mit einer virtuellen Landkarte (Google Maps oder Earth) verknüpft oder es wird direkt das Signal von der Handykamera benutzt und angezeigt.Ersteres ist schon beeindruckend genug, aber der eigentliche Clou kommt erst noch: Direkt in das Bild werden Placemarks, die man vorher hinzugefügt hat, integriert und deren Beschreibung und Abstand angezeigt. So kann man etwa die eigene Umgebung am PC oder Handy mit Placemarks versehen und danach die Umgebung mit dem Handy ablaufen und sich Informationen zu den einzelnen Objekten anzeigen.Google Vision
Das ganze ist noch lange nicht ausgereift, stellt aber ein sehr interessantes Konzept da und ist im Grunde die Umsetzung von Google Vision. Wenn man dort jetzt auf die Earth- und Maps-Placemarks zugreifen könnte, wäre im Grunde schon die halbe Welt automatisch getaggt. Insbesondere bei Urlauben könnte man so einfach mal das Handy auf die entsprechende Sehenswürdigkeit halten und bekommt sofort mehr Informationen über das Gebäude/Landschaft & Co.Die beiden Studenten (es handelt sich um deutsche Ingenieurskunst :-D) hätten auf jeden Fall die ganzen 5 Millionen Dollar verdient um sich weiter auf dieses Projekt zu konzentrieren. _DAS_ ist für mich wirklich eine Killer-Applikation die das GooglePhone auf einen Schlag zum Erfolg machen würde. Also Googler, gebt den beiden beim nächsten Durchlauf eine Chance und gebt ihnen gleich die ganzen 10 Millionen...» Enkin-Homepage[thx to: zeco]
GoogleVision
Der britische Designer Callum Peden hat Google ein interessantes Gerät + dazugehörigem Konzept zur Entwicklung und Vermarktung angeboten. Ein kleines Gerät mit ausziehbarem Display und Kamera, mit der man sich in der realen Welt orientieren und über die Objekte in der näheren Umgebung informieren kann - und das alles per Google. Genannt hat er das Gerät Google Vision.Das ganze soll so funktionieren: - Man schaut sich etwas an, beispielsweise ein Gebäude in einem fernen Urlaubsland - Nun möchte man gerne Informationen darüber haben oder gleich mal auf dem Weg dahin die Eintrittspreise abchecken und ggf. eine Karte reservieren - Also halten wir das Gerät einfach kurz auf dieses Objekt, die Daten werden an Google gesendet und die Server gleichen das "gesehene" mit einer Datenbank ab - Und innerhalb weniger Sekunden hat man alles gewünschte auf seinem DisplayDie Daten sollen übrigens nicht nur von Google selbst kommen, sondern Wikipedia-Like von der ganzen Fangemeinde. Das macht das ganze natürlich wieder anfällig für Falschinformationen... Klingt natürlich nach Zukunftsmusik, aber die Idee ist doch mehr als genial oder?Das Gerät sieht schon recht cool aus und auch das Konzept kann mich 100%ig überzeugen. Fraglich ist nur, ob die Idee des guten Mannes wirklich umsetzbar ist. Das Problem liegt vorallem daran dass Googles Algorithmen nur schwer zwischen der richtigen und der falschen Beschreibung + Erkennung unterscheiden kann. Aber wenn die das Problem gebacken bekommen ist dieses Gerät das nächste ultimative MUST-MUST-HAVE nach dem Handy - mal schauen was draus wird.» Artikel bei PCWelt » GoogleVision Foto