Google-Suche startet in die KI-Ära: Größtes Update seit 25 Jahren, KI-Agenten, Mini-Apps und mehr (Video)

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Die Google-Suche hat sich durch den Einzug der KI bereits stark verändert und jetzt hat man die nächsten Schritte angekündigt, die man als „neue Ära der KI-Suche“ zusammenfasst. Die Google-Suche erhält noch leistungsfähigere Modelle, neue KI-Möglichkeiten, es ziehen die KI-Agenten ein und der KI-Modus wird noch weiter gestärkt. Außerdem gibt es das größte Update für das Suchfeld seit über 25 Jahren.


google search cover

Die Google-Suche ist schon im vergangenen Jahr in das KI-Zeitalter gestartet, denn mit den KI-Übersichten und dem separaten KI-Modus ohne echte Suchergebnisse hat man das Produkt vollständig umgestellt. Doch erst jetzt spricht man vom „Start in die KI-Ära“ und will noch mehr KI-Inhalt in diese Bereiche bringen, die die Suchergebnisse weiter verdrängen. Dazu gibt es sogar das größte Update seit dem Bestehen der Websuche rund um das Suchfeld.

Das Suchfeld vergrößert sich
Das Suchfeld ist der Einstieg in die Google-Suche – das hat sich in über 25 Jahren niemals geändert. Jetzt wird dieses dynamischer gestaltet und soll bei längeren Eingaben automatisch in der Größe wachsen. Außerdem ermöglicht es den schnellen Wechsel zwischen KI-Modus und normalen Ergebnissen, den Upload von Medien aller Art und orientiert sich damit praktisch vollständig am Prompt von Gemini. Auch Gemini erhält ein völlig neues Design.

Suchagenten starten
Liefert eine Websuche zunächst keine zufriedenstellenden Ergebnisse, kann man in Kürze einen Suchagenten auf die gewünschte Information ansetzen. Dieser beobachtet die verfügbaren Informationen und meldet sich per Benachrichtigung, wenn es etwas Neues gibt. Man spricht von einem Informationsagenten, der ständig alle im Internet verfügbaren Informationen analysiert. Das ist dann wohl die moderne KI-Version des seit weit über 20 Jahren verfügbaren Google Alerts. Voraussetzung ist das Warten bis zum Sommer sowie mindestens ein Google AI Pro-Abo.




Agentisches Programmieren
Google integriert die gestern in Antigravity umbenannte Programmierfunktion von Gemini in die Suche. Diese ermöglicht es der KI, ein eigenes Tool dynamisch für die Nutzer zu generieren. Es gibt maßgeschneiderte Benutzeroberflächen, visuelle Werkzeuge und Schnittstellen. Die Suche kann benutzerdefinierte Daashboards oder Tracker erstellen, die sich auch an anderen Stellen oder innerhalb des KI-Modus wieder nutzen lassen. Man spricht von Mini-Apps, die auf persönliche Aufgaben zugeschnitten sind. Die Funktion startet im Laufe der nächsten Monate für Google AI Pro- und Ultra-Abonnenten in den USA.

Personal Intelligence wird erweitert
Die Gemini Personal Intelligence wird erweitert und startet in der Google-Suche. Dieser Intelligenz-Layer auf Basis einer Handvoll Google-Apps und unzähliger Datenquellen startet praktisch weltweit für alle Nutzer außerhalb der EU – man spricht von 200 Ländern und 98 Sprachen – doch die EU-Länder und damit Deutschland sind nicht dabei. In Kürze soll neben GMail und Google Fotos auch der Google Kalender aufgenommen werden.


Google spricht von einem neuen Kapitel der Google-Suche, die mehr Möglichkeiten denn je bietet. Ich würde eher vom Todesstoß für das gesamte Web sprechen. Von redaktionellen Inhalten über Web-Apps bis hin zu allen praktischen Ressourcen. Google saugt alles ab und bietet es unter eigener Flagge. Doch wenn das so rasant weitergeht, wird das Web sehr schnell sterben und die Google-Algorithmen werden nicht mehr viel zum Aufsaugen haben…

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[Google-Blog]

Letzte Aktualisierung am 25.04.2026 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung! Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.


 


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