Google Assistant: Externe Konversationen werden bald eingestellt – Android App Actions als Alternative

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Der Google Assistant bietet einen großen Funktionsumfang, der sich auf unterschiedlichen Wegen mit dem Zugriff auf externe Daten und Apps erweitern lässt. Jetzt wird in diesem Bereich etwas aufgeräumt und die Verbindung zu Android gestärkt: Die zuerst eingeführten „Conversational Actions“ werden eingestellt und die Nutzer bzw. vor allem die Entwickler sollen zu den App Actions wechseln.


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Der Google Assistant wurde vor einigen Jahren gefühlt recht schlagartig aus dem Boden gestampft und hatte große Ziele, die man allein kaum erreichen konnte. Also hat man Drittanbietern die Tür zum Google Assistant geöffnet und diesen somit fast von Beginn an in eine Plattform gewandelt. Entwickler hatten recht simple Möglichkeiten, um den Nutzern eine Interaktion mit der eigenen Mini-App über den Assistant zu ermöglichen. Mit den „Conversational Actions“ konnte der Assistant jegliche Anfragen an die App hinter der Schnittstelle abgeben.

Dazu musste einfach nur „Hey Google, sprich mit X“ ausgesprochen werden, wobei „X“ natürlich für die gewünschte App steht. Spracherkennung und Sprachausgabe erfolgten weiterhin per Assistant, aber die Anfragen und Aufgaben selbst wurden von den Apps verarbeitet. Praktisch, aber nicht wirklich komfortabel. Heute favorisiert man die App Actions in natürlicher Sprache – und genau diese sollen Entwickler jetzt nutzen, denn ab 13. Juni 2023 werden die Conversational Actions nicht mehr funktionieren.

Statt also „Hey Google, sprich mit PayPal“ zu sagen, dann die Überweisung zu starten und Details zu nennen, kann man einfach „Hey Google, sende 10 Euro an Jan mit PayPal“ sagen und schon wird die Aktion ausgelöst. Das ist deutlich bequemer, wird allerdings kaum die breite App-Vielfalt ermöglichen, wie es zuvor umsetzbar war.

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[Google Assistant Ankündigung]


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