Hey Google? Zahlreiche Nutzer berichten von nervigen Problemen mit der Google Assistant-Spracherkennung

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Der Google Assistant ist bei vielen Nutzern ein fester Bestandteil des Smart Homes und übernimmt die Rolle der zentralen Steuerung vieler Funktionen und smarter Geräte. Aktuell scheint der Assistent damit aber einige Probleme zu haben, denn seit einigen Tagen berichten zahlreiche Nutzer davon, dass der Assistent Sprachbefehle deutlich schlechter versteht, falsch versteht oder unvorhergesehen reagiert. Google weiß aktuell kaum Rat.


Wer sich ein Smart Home aufbaut, entscheidet sich meist schon ganz am Anfang für ein Ökosystem und baut dann viele Gerätschaften rund um dieses herum auf – in den meisten Fällen ist das der Google Assistant oder auch Amazons Alexa. Zwar sind die meisten Geräte heute mit den beiden dominierenden und einigen weiteren Plattformen kompatibel, aber dennoch dürften nur die wenigsten Nutzer so schnell ihren smarten Assistenten wechseln.

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Der Google Assistant bzw. dessen Nutzer kämpfen aktuell mit einigen Problemen: Zahlreiche Nutzer berichten davon, dass die Erkennung der Sprachbefehle sehr deutlich abgebaut hat. So soll vor allem die Erkennung von „Hey Google“ bzw. „OK Google“ sehr viel schlechter als noch vor wenigen Tagen funktionieren. Viele Nutzer müssen die Worte sehr klar und deutlich in Richtung des Smart Speakers sprechen, andere wiederum haben das Problem, dass der Assistant sehr häufig ohne Aufruf anspringt und völlig andere Worte als Ansprache versteht.

Das Problem zieht sich aber nicht nur durch die Erkennung des Hotwords: So gibt es weiterhin Berichte, dass der folgende Befehl teilweise vollkommen falsch verstanden wird. Die Abfrage nach dem Wetter kann dann schon mal die Spotify-Musik starten – und das dann im „besten“ Falle auch noch auf einem ganz anderen Lautsprecher. Auch die Abstimmung mehrerer Smart Speaker untereinander scheint gestört zu sein, denn es antwortet nicht mehr der am nächsten gelegene Speaker, sondern ein scheinbar zufälliger Google Home bzw. Nest Home.

Die Probleme sind sehr zahlreich und betreffen praktisch alle Bereiche von der Erkennung über die Verarbeitung bis zur Koordinierung der Abfragen – und das nicht nur auf Smart Speakern, sondern zum Teil auch auf dem Smartphone und weiteren Assistant-Geräten.



Google hat sich auf Twitter bereits zu Wort gemeldet und dürfte das Problem wohl bereits untersuchen. Als Lösungshilfe hat man aktuell nur den Klassiker zu bieten: Gerät ausschalten, einige Minuten warten und dann wieder einschalten – im oben beschriebenen Fall auch noch den Namen ändern. Einigen Nutzern dürfte das helfen, aber längst nicht allen. Das Problem scheint tiefer zu liegen und eben nicht nur Einzelfälle aufgrund einiger Änderungen zu betreffen.

Interessantes Detail: Auch von anderen Plattformen wie etwa Amazons Alexa oder Apples Siri auf dem Homepod gibt es derzeit verstärkt Berichte über ähnliche Probleme – wenn auch derzeit noch nicht so ausgeprägt. In der Form sind die Geräte jedenfalls kaum nutzbar und wenig smart, sodass man schnell ist, die geforderten Informationen oder Aufgaben selbst einzuholen bzw. zu erledigen, bevor man mehrmals dem Smart Speaker langsam einen Befehl vorspricht.

Könnte es vielleicht einen Zusammenhang mit den Sonos-Patenten geben, die bei den Herstellern zu internen Änderungen geführt haben? Ist vermutlich eher unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.

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[Stadt-Bremerhaven.de]


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