Google Nest Wifi im Test – Verkaufstart in Deutschland

wifi 

Google hat im Oktober nicht nur das Pixel 4 und das Pixel 4 XL sowie einen neuen Google Home Mini als Google Nest Mini vorgestellt, sondern auch mit dem Google Nest Wifi einen Nachfolger für das Google Wifi veröffentlicht.

Google stellte uns einen Google Nest Wifi-Router und einen -Zugangspunkt in Schneeweiß zur Verfügung. Nach rund einer Woche im Test muss ich sagen, dass Google hier einige Verbesserungen gebracht hat. Das von meiner Frau und mir liebevolle Marshmallow-Wifi genannte System, wurde in unterschiedlichen Konstellationen getestet.

Das neue Google Nest Wifi ist kompatibel mit dem alten Google Wifi. Da wir letzteres selbst seit drei Jahren in Betrieb haben, konnte ich das auch recht gut testen. 🙂

Das Google Wifi steht bei uns bisher im Wohnzimmer hinter einem Monitor ist dort an einen Switch zum eigentlichen Kabel-Router angeschlossen. Der zweite Access Point steht zwei Räume weiter.

Zunächst habe ich in den Access Point durch den neuen ersetzt. Der neue verfügt über einen Google Assistent und kann entsprechend wie ein Home Mini genutzt werden. Der neue Access Point ließ sich ohne Probleme in das bestehende WLAN einfügen. Bereits hier merkte ich aber gefühlt eine verbesserte Reichweite und durch den integrierten Google Assistant auch einen Mehrwert.

Später habe ich im Laufe denn noch den Haupt-Access Point (Router) durch den neuen Nest Wifi Router ersetzt. Dabei hatte ich dann allerdings das Wifi neu aufsetzen müssen. Die weiteren Access Points sowie der von Nest Wifi als auch der aus dem Google Wifi konnten eingefügt werden.

Google selbst sage im Oktober, dass man mit der neuen Optik verhindern möchte, dass sich die Geräte in Schubladen oder in Schränken verstecken müssen. Wir selbst hatten seit Sommer 2017 das Google Wifi im Einsatz und  fanden die Optik des alten Wifis jetzt nicht schlecht und haben es nicht als störend empfunden. Über die Optik kann man sicherlich streiten. Das Marshallow-Wifi gibt es in Deutschland nur in Weiß.

Hier ein Vergleichsbild der beiden Gehäuse.

Der Router ist minimal höher als das alte Gerät.

Etwas gewöhnungsbedürftig empfand ich die Steuerung für die Lautstärke am Access Point. Da bei anderen Google Geräten diese mit wischen funktioniert, habe ich das dort auch ausprobiert. Es geht damit zwar, aber irgendwie wurde die Musik dann nur lauter und nicht leiser. Wenn man auf die linke Seite tippt, wird es leiser, rechts lauter.

Ein bisschen schade finde ich es, dass Google die bisher vorhandenen LAN-Verbindung am den Access Points entfernt hat. Nur am Router ist ein WAN und ein LAN-Anschluss vorhanden, so dass dieser quasi zwischen das Netz geschaltet werden kann.

Außerdem hat sich die Steckerform geändert. Google Wifi nutzt USB-C, das Google Nest Wifi nutzt einen runden Stecker.

Insgesamt bin ich mit dem Nest Wifi recht zufrieden. Während ich aufgrund der Form unserer Wohnung bisher definitiv den zweiten Access Point gebraucht habe, würde uns nun wahrscheinlich der Router völlig ausreichen. Schön ist, dass man die alten Geräte als Access Points nutzen kann.

Neben den beiden Geräten ist auch ein Kurzanleitung sowie die Netzteile und ein dünnes LAN-Kabel mit dabei.

Das Google Nest Wifi ist ab 139€ für einen Zugangspunkt erhältlich, der Router kostet 159€, das Bundle aus beiden ist für 259€ zu haben.

Das alte Google Wifi ist ab 123,71€ für den Einzelpack zu haben.

Siehe auch
» Google Assistant: Die neue Autocomplete-Oberfläche zeigt sich erstmals in der Google-App (Screenshots)

» Stadia: Der Google Assistant ist auf der Spieleplattform angekommen – mit vielen Einschränkungen


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comment 3 Kommentare zum Thema "Google Nest Wifi im Test – Verkaufstart in Deutschland"

  • Danke für den Hinweis, meine Newsletter-Eintragung beim Google Store hat das noch nicht erwähnt… 🙂
    Direkt bestellt, aber nur den Router, weil diese Generation nur noch kein WiFi 6 bietet.

    Werde es mit den alten Pucks kombinieren, auch, wenn das die Leistung etwas senkt. Vor allem wegen dem Ethernet-Anschluss ist das auch ganz praktisch, weil ich dann nach der Mesh-Strecke meinen Chromecast Ultra für Stadia wenigsten noch das letzte Stück ans Kabel bringen möchte xD…

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