Ramadan in Deutschland: YouTube zeigt Statistiken & populäre Videos rund um den Fastenmonat

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An Sonntag beginnt der Fastenmonat Ramadan und wird in den folgenden 29 Tagen wieder von sehr vielen Muslimen eingehalten – auch in Deutschland. Google hat anlässlich dessen einige Ramadan-Statistiken von YouTube veröffentlicht und zeigt, dass die Suchanfragen nach dem Fastenmonat in den vergangenen Jahren stark angestiegen sind. Die Klicks auf entsprechende Videos haben sich innerhalb eines Jahres sogar verdreifacht.


YouTube veröffentlicht immer wieder interessante Statistiken rund um gebrochene Rekorde, anstehende Events oder auch Feiertage und nun blickt man auf ein wichtiges Ereignis im islamischen Kalender: Der Fastenmonat Ramadan. Dieser schreibt es den Muslimen vor, ab dem 5. Mai dieses Jahres bis zum 4. Juni nur vor Sonnenaufgang bzw. nach Sonnenuntergang zu essen. Den ganzen Tag lang wird hingegen nichts gegessen, was eine große Herausforderung sein kann.

Ramadan 2019

YouTube hat nun obige Statistik veröffentlicht und zeigt, dass die Suchanfragen zum Fastenmonat stark angestiegen sind und im vergangenen Jahr ihren vorläufigen Höhepunkt gefunden haben. In den letzten vier Jahren sollen sich die Suchanfragen vervierfacht haben. Auch eine regionale Einschränkung hat YouTube vorgenommen und verkündet, dass die Aufrufe speziell in Nordrhein-Westfalen, Bremen und Hessen stark ansteigen.

Ramadan Karte

Die obige Karte zeigt, wo die Suchanfragen nach Ramadan besonders beliebt sind, berücksichtigt aber keinen Trend oder Anstieg. NRW verzeichnet die meisten Anfragen, gefolgt von Bremen, Berlin, Hamburg und dem Saarland. Die wenigsten Anfragen nach dem Fastenmonat gibt es in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg sowie Thüringen.



Von Ramadan-Rezepten über persönliche Vlogs und Comedy-Videos bis hin zu Selbstversuchen einiger Creator – die Inhalte auf YouTube zum Heiligen Monat des Islam sind dabei sehr vielfältig. Vor allem Auf- und Erklärung spielt häufig eine Rolle, wie bei Eurasian Muslima, die ihren Zuschauern Tipps für Ramadan gibt, auch wenn Fasten aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, dem Kanal BackpackingSimon, der aus seiner Sicht Ramadan in Pakistan bei 48 Grad begleitet oder MademoiselleLaura mit ihrem Video über den Ablauf des Zuckerfestes bei einer marokkanischen Familie.

Dass das Interesse an der muslimischen Kultur immer weiter steigt, wird besonders bei dem deutschen YouTube-Kanal datteltäter deutlich. Hier zeigen fünf Creator auf informative und gleichzeitig unterhaltsame Weise die verschiedenen Seiten des „Muslimseins“ in Deutschland. Die Klicks auf ihre Videos haben sich im vergangen Jahr im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. So zeigen sie ihren Zuschauern beispielsweise 7 Arten von Fastenden oder erklären, welche Dinge Muslime im Ramadan nicht mehr hören können.

Obwohl das Essen während der Fastenzeit nur nach Sonnenuntergang erlaubt ist, ist das Kochen ein wichtiger Bestandteil von Ramadan. Viele Creator teilen daher ihre traditionellen Rezepte und Kochkünste auf YouTube.

Drei Beispiele erfolgreicher Ramadan-Rezepte-Videos:

[YouTube Culture & Trends]


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